7. Mai 2017

Faszination Essen - Aus Leidenschaft zum Genuss & Hang zur Selbstzerstörung

Essen, Nahrung & Lebensmittel sind für mich durch und durch faszinierend - mit all ihren Seiten. Schattig und sonnig. Gesund und weit entfernt von natürlich.

Jede Medaille hat zwei Seiten. So auch die der hübsch polierten Welt des Essens -
Und darüber möchte ich mich ein bisschen mit euch unterhalten...

Faszination Essen

Was ist "Faszination Essen?"

Lange grübelte ich, wie diese von nun an eingeführte Rubrik auf Wonderblue heißen könnte. Etwas mit Liebe? Wohl zu unpassend und sanftmütig für all die Dinge, die ich gedenke anzusprechen. Leidenschaft? Nun, ja - Essen und all das Drumherum ist eine große Leidenschaft meinerseits. Doch wer Essen mit Leidenschaft in Verbindung setzt, assoziiert wohl eher schöne Schlemmereien und Kochkünste. Nicht ganz weit hergeholt, jedoch bei Weitem nicht alles, was dabei abgedeckt werden soll. Eine Leidenschaft ist es dennoch - eine Faszination allerdings auch.

Eine Faszination die so weit ging, dass ich bereits in der Unterstufe beschloss, diesem Thema mein Studium zu widmen - meiner Zukunft, meinen Gedanken, bevor ich schlafen gehe.
Wohin die Reise genau gehen wird, ist noch recht ungewiss - doch eines weiß ich: es ist der richtige Weg. Und diese Beiträge sollen mich dabei begleiten.

Ich liebe Essen! Ich liebe Lebensmittel! Ich liebe kochen, schlemmen, verspeisen, genießen!
Doch was ich nicht 'liebe', sind die Kehrseiten, die es hier und da mit sich bringt - es aber dennoch schaffen, meine Aufmerksamkeit zu erreichen. Faszination ist in meiner Wahrnehmung sich einem Thema zu widmen, das spannend, bedeutend, wunderschön und erschreckend im gleichen Maße sein kann. Essen schafft das - mit seiner Industrie, Landwirtschaft, als Dauerwerbeschlager, ein Stück von Natur, als Überkonsum, zum Überleben oder gar als Genuss, den man sich dann und wann gönnt.

Salz Pfeffer Reis Foodie

Stundenlang könnte ich niedertippen, was es mir bedeutet. Seitenweise in dramatisch umschreibenden Worten kläglich versuchen zu definieren, dass Essen für mich eine so facettenreiche Bedeutung hat wie kaum etwas anderes. Doch in diesem Post möchte ich nicht nur beschönigen. Leute, die mich kennen wissen nur zu gut, wie sehr ich es genieße, mein Geld für Essen auszugeben - ein würdiger Restaurantbesuch, Lebensmittel hoher Qualität, besondere Zutaten zum Kochen.
Einkaufen würde ich Klamotten shoppen jederzeit bevorzugen.

Genauso weiß aber jeder, den ich zu meinen engen Bezugspersonen zählen darf, dass ich ein Verächter von vielerlei Entwicklungen unserer "schönen neuen Welt des Essens" bin, wie es Hans-Ulrich Grimm in seinem Buch "Die Suppe lügt" immer wieder betitelt.

fruit bowl früchte beeren food photography 3

Essen ist schon lange mehr als ein Grundmittel, um lediglich unseren Bedarf an Energiezufuhr zu decken. Das ist auch völlig okay so - in Maßen. Wie viel von jedem ein Jeder zu sich nimmt, sollte für sich definiert werden. Zumindest lasse ich das in diesem Beitrag einmal so stehen.

Was für mich aber keine Option und absolut nicht okay ist, ist die Entwicklung Richtung Künstlichkeit, die nicht nur unser Essen betrifft. Aber vor allem da stört es mich - jeden Tag ein bisschen mehr. Ganz still und leise und kommt nur dann zum Ausdruck, wenn ich Unterhaltungen mit Personen darüber führe, die ähnlich denken oder dieses Thema angefangen haben. Also selten. Vielleicht sogar zu selten, um den Drang zur Aussprache zu befriedigen - welche bessere Chance habe ich also, als es einfach hier kundzutun? Wenn ein jeder Leser, sollte er über diesen Beitrag stolpern, selbst entscheiden kann, wie viel Aufmerksamkeit er meinen Worten schenkt - oder eben nur über die Bilder hinwegscrollt ("Tolle Bilder! Sieht super lecker aus!")!?

Food Photography Foodfotografie

Wenn die Industrie dampft und die Natur schweigen darf

Wo beginnt Natürlichkeit, wo hört sie auf? Schwer zu definieren. In manchen Bereichen jedenfalls. Bei Essen nicht! Natürlich ist das, was die Natur, und alles was dazu gehört, uns schenkt. Nicht das, was vom weltweit führenden Aromahersteller Givaudan in der Schweiz in Gläschen zusammengerührt wird. Nach meinem Empfinden ist die Pizza für 2,99€ aus'm Tiefkühlregal ebenfalls weit entfernt von Natürlichkeit - genauso wie die Bolognese aus der Tüte deren realer Wert nicht einmal dem niedrigen Einkaufspreis entspricht. Wobei, niedrig? Das bisschen Pulver für 89 Cent ist ganz schön teuer verglichen mit den prallen Tomaten, Spaghetti und Hack vom Fleischer das ich auch bereits in guter Qualität für ein paar Euronen erhalten kann. Am gruseligsten ist dabei irgendwo auch der Mengenvergleich. Wenn wir in den Supermarkt stürmen (meist 15 Minuten vor Ladenschluss, aber hey, das reicht, wir sind geübt!) ist der Einkaufswagen nach der ersten Station bereits voll: mit Obst und Gemüse. In großen Mengen. Wie würde das verpackt in Maggi & Co. Koch-Fix-Tüten aussehen? Wohl ganz schön mickrig - und eine Vorstellung, die mir ganz gewiss nicht in die Tü, ehhh, in den Wagen kommt.

fruit bowl früchte beeren food photography 2

Meine Meinung zu diesen Aspekten reift Tag für Tag heran, hat sich über Jahre durch verschiedene Einflüsse entwickelt. Ich bin kein Paradebeispiel - aber ich esse eine Soße aus echten Tomaten mit besserem Gewissen als eine aus roten Krümeln.

Die Fertiglasagne - schnell in die Mikro geschoben und biiiing, fertig - aufgegessen und grüne Flecken am Boden vorgefunden. Realisiert, dass der fertig geriebene und abgepackte Käse verglichen mit dem als Stück von der Theke ganz schön wenig nach Käse schmeckt. Sich immer wieder die Frage gestellt, warum meine Nuggets im Happy Meal Mal für Mal die Form von einer Tigerente haben. Es für komisch befunden, dass die Soße in der Kantine heißt wie die von Mama, aber überhaupt nicht schmeckt wie bei Mama. Die Chipstüte "Meersalz und Buttergeschmack" entbost weggeschmissen, nachdem der gesamte Gaumen gereizt war und fürchterlich brannte - stundenlang.
Naturjoghurt und frische Früchte in eine Schüssel geschmissen und nie weider ein Fertigprodukt dieser Art angerührt. Den Käse selbst gerieben. Den Spaß am Backen von echten Pizzen entdeckt. Viel weniger Bauchschmerzen gehabt, wenn gewisse Speisen und Fast Food Giganten gemieden wurden.

Und: der größte Fehler - damit begonnen, der Rückseite der Lebensmittel sehr viel Aufmerksamkeit zu schenken.

Aus Liebe zum Kochen Essen Foodie Gesund

Angefangen hat es mit dem Interesse dafür, was Nahrung uns gibt. Weiter ging es damit, wie viel sie uns manchmal kostet. Was es bedeutet, dieses und jenes zu essen. Was gesund erscheint ist nicht gleich gesund! Das dürfte vielen von uns klar sein. Wenn es als gesunder Lebensstil vorgegaukelt wird, bedeutet das noch längst nicht, dass es auch für den Menschen artgerecht ist. Dessen bin ich mir für meinen Teil bewusst.

Ich liebe es über alles zu schlemmen - es soll aber was besonderes sein und bleiben. Fettlebe jeden Tag is' nich'. Food Trends sind in Ordnung und können spannend sein - schlagen sogar eine sehr richtige Richtung ein! - Diät Trends sind aber absoluter Mist, größtenteils. Eine bewusste Ernährung ist so viel sinn- als auch wertvoller. Dazu gehört es auch so weit es geht zu wissen, was da in unserem Magen landet.

Nichtsdestotrotz würde ich keine Vorschriften aufstellen, wie man zu essen hat. Warum auch? Wo es Geschmackssache ist, hat es vielleicht auch religiöse, ethische Gründe oder sonstige Überzeugungen.
Ich kenne die Konsequenzen und die Entstehung. Zumindest dann, wenn es mir möglich ist.
Viel mehr würde ich mir wünschen, jedes Mal eine Wahl zu haben.

 Food Photography Pepper Salt Lemon

Der Wunsch selbst entscheiden zu dürfen, was ich esse

Neue Kennzeichnungspflichten für Zusatzstoffe und Allergene erleichtern mir - wenigstens in gewissem Maße - die Entscheidung, wie mein Mittagessen aussieht wenn ich unterwegs bin. Immerhin. Möchte man aber alles, was Buchstaben und Ziffern trägt maximalst aus dem Leben verbannen, ist die Auswahl nicht groß - so gar nicht groß. Ich meine; das, was neben deftigen Gerichten, die ich eher an einer Sonntagstafel erwarten würde in Mensen übrig bleibt, ist sowieso nicht allzu umfangreich. Dass da fast nur Selbermachen übrig bleibt, ist keine große Überraschung und auch kein großes Problem - dafür habe ich hier bereits mein pikantes Waffelrezept vorgestellt und freue mich schon darauf, noch mehr mit euch zu teilen.

Naja, wenn jedoch die Regeln für Angelegenheiten dieser Welt von den Großen der Foodindustrie mitbestimmt werden, wäre eine zu offensichtliche Kennzeichnung ordentlich rufschädigend. Kann ich verstehen. Blöde Sache. Die Tatsache, dass wir teils gar nicht wissen können, was sich wo versteckt, ist mir ein Graus - genauso wie die Ungewissheit ob das, was ich mir zu Gemüte führe und von dem ich dachte, dass es 'schon in Ordnung ist' wirklich so in Ordnung ist. Eines der vielen Probleme: Stichwort (natürliches) Aroma. Lang genug hab ich mich von dem "natürlich" vor dem Aroma beeinflussen lassen. Wenn natürlich auch bedeuten darf, dass der Erdbeergeschmack in meinem Joghurt aus Holzspäne kommt, dann stelle ich Produkte, die diese Aufschrift tragen bevorzugt wieder dorthin, wo ich sie kurz zuvor hergeholt habe. Das hat Gründe - auch dessen bin ich mir bewusst. So viele Erdbeeren wie wir snacken, so viele Himbeeren wie sie als Püree den luftigen Joghurt zieren und so viele Kirschen, wie sie als "ganze Früchte" irgendwo drin sind, gibt es einfach nicht.

Grenzen, die gibt es allerdings schon - und die werden nach meinem Geschmack zu sehr maßlos überschritten. Und kaum eine kleine Person kann noch etwas dafür.

Tomaten Kirschtomaten Fleischtoomaten Foodfotografie Food Photography

Ich wünsche mir so sehr, allein die Entscheidung zu treffen, was neben dem Naturprodukt zusätzlich zu Gemüte geführt wird. Dass alles genau drauf steht, was drin ist. "Natürliches Aroma" nicht einfach nur ein Sammelbegriff ist, der abgenickt wird. Hefeextrakt und ähnliche Geschmacksverstärker überall drauf stehen müssen. Werbung nicht weiter vorheuchelt, was so gar nicht stimmt - sondern dies den Produkten denen man trauen kann vorbehalten ist.

Als ersten Schritt. Für diejenigen, die auch weiterhin zu einem schnellen Joghurt zwischendurch, einem Fertiggericht aufgrund von zu wenig Zeit oder einer Tüte Chips mit mehr Geschmack als Meersalz für einen TV Abend greifen wollen - vielleicht sogar guten Gewissens. Mit noch viel mehr Produkten, die den Geschmack "Tomate, Meersalz & Oregano" nicht nur tragen, sondern genau das auch hinten drauf steht - nicht E123 & Co.

Reis Pfeffer Meersalz Food Photography Essen

Tüte vs. 3D-Frucht

Vor ein paar Jahren war ein Kritikpunkt mein stetiger Begleiter: Mittagessen. Vor allem zu Schulzeiten war es ein großes Problem. Heute ändert sich das zunehmend. Mein Mittagessen nehme ich zwar dennoch lieber selbst gekocht mit, aber die Auswahl ist vorhanden. Nicht nur in meiner Studentenstadt, auch in der Kleinstadt in der ich zur Schule ging - das sogar nahrhaft!

Es bereitet mir Freude, die Wandlungen im eigenen Umfeld zu sehen, ohne es direkt zu beeinflussen. Einen Freund zu haben, der all dies ohne zu murren hinnimmt und sich vollkommen überzeugen lassen hat. Einen Bruder im Teenager Alter zu haben der überraschender Weise seit einiger Zeit den Burgergiganten boykottiert (selbst wenn die Kumpels mit ihm dort "Essen gehen"), zu beobachten, wie nach und nach chemische Joghurts und Puddings, Fertigsoßen und abgepackte Fleisch- und Milchprodukte nie wieder Einzug in den Familienkühlschrank erhielten.

Frisches Essen macht schlichtweg Spaß! Die knallrote Tomate im Körbchen ist so viel attraktiver als das Soßentütchen im Schrank.
Ein Gericht Schritt für Schritt entstehen zu lassen ist ein weitaus größeres Vergnügen als eine fertige Mahlzeit in die Mikrowelle zu schieben. Der Bauch ist so viel besser gefüllt wenn man sich einen ordentlichen Burger von einer Bude mit Herz (wenn auch für ein paar wenige Euro mehr) gönnt, als vom Burgergiganten neben der Autobahn, der entweder Bauchgrummeln verursacht oder nach weniger Zeit das Gefühl aufkommen lässt, ein Loch im Bauch zu haben - da immer noch Hunger aufgrund von absolut leeren Kalorien.

Wer ein bisschen Aufklärung sucht, findet es in 

"Die Suppe lügt"

Pflichtlektüre zum Vorgegaukel über ach so tolles Essen im Detail ist das unglaublich gute Buch "Die Suppe lügt: Die schöne neue Welt des Essens" von Hans-Ulrich Grimm (klick). Für jeden. Dich, mich, einen Bekannten, der nie den Kochlöffel berührt hat. Er berichtet von allem etwas und von nichts zu viel - ein Muss für jeden, der isst. Auch Tante Ilse die fixe Tütchen für ein Wundermittel hält. Oder von der Cousine meines Vaters dessen Mann, der wohlwollend in sich reinstopft ohne einen Gedanken daran zu verschwenden, was es eigentlich ist. Was es mit ihm macht. Und ich bezweifel, dass es unter uns allzu viele gibt, die nie einen Supermarkt betreten müssen oder nie ein Restaurant besuchen. Er kann es auch viel besser als ich, die genauen Feinheiten dessen zu erklären - wo der Geschmack der Erdbeere im Joghurt genau herkommt, wie es um das China-Restaurant-Syndrom steht und wie die Giganten der Food-Welt uns an der Nase herumführen und alles bestimmen, was nicht durch solche bestimmt gehört. All das mit reeeeichlich Recherche, leichter Verständlichkeit und einem mehr als angenehmen Schreibstil!

Müsli House Doctor Schale Beerenfrüchte Himbeeren Food Photography Blaubeeren Brombeeren

Frische von Speisen, Chemie im Essen und Qualitätsmerkmale von Produkten sind nur einige der vielen Bandbreiten, welche die Tiefen des Essens umfassen. Die Faszination dahinter - positiv als auch negativ.

Gerne würde ich noch viel mehr dazu veräußern - doch das ein ander' Mal. Soweit so gut vorerst eine kleine Hintergrundbeleuchtung über die Beziehung von mir und dem wunderbaren Essen. Wie die Professoren es in den Veranstaltungen schaffen, in die Tiefen der Prozesse einzuweisen, schafft es mein Alltag, alles stetig zu hinterfragen. Essen und Ich - ja, das ist eine große Liebe. Es ist Notwendigkeit, Genuss & Gefahr in einem Topf geschmissen, mal eine Zutat mehr, mal eine weniger.
Es ist auf jeden Fall ein Thema, worüber ich es kaum abwarten kann, noch viel mehr zu schreiben!
Ganz besonders ist es aber eines:

Ein Thema, über das mich eure Meinung brennend interessiert! Wie esst und genießt ihr? Interessiert es euch, aus was euer Essen besteht oder wie es entstanden ist? Wie oft dreht ihr die Produkte aus dem Supermarktregal um - oder habt ihr es je gemacht?

Kommentare :

  1. Super, super interessanter Artikel und ich habe während des Lesens quasi die ganze Zeit mit dem Kopf genickt :-)
    Lg Ronja

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  2. Ein sehr interessanter Beitrag, liebe Jule.
    Bei mir in der Uni gibt es leider nicht große Auswahlmöglichkeiten. Wir haben genau eine Mensa, die eher essbares oder nicht so essbares produziert, zwei Cafeterien, einen Bäcker und zwei Imbissbuden. Aber da ich einfach fast immer von früh bis spät in der Uni bin, komme ich nicht so oft dazu, mein Essen am Tag davor vorzubereiten. Manchmal wenn ich Zeit habe, mache ich mir herzhafte Muffins oder einen Wrap und nehme den dann mit. Aber sonst geht es dann doch meistens in die Mensa.
    Ich finde Essen aber auch richtig toll und genieße gerne. Wenn ich einkaufe gehe, achte ich auch zum Großen Teil, was ich da kaufe und woher es kommt. :)
    Liebe Grüße,
    Thi

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  3. toller und interessanter Post :-)
    Deine Worte haben echt nachdenklich gemacht.

    Ich habe auch das Gefühl, dass vieles nur noch künstlich ist und wo es geht jede Menge Konservierungsstoffe rein getan. Da ich fettiges und fertiges Essen nicht so gut vertrage habe ich angefangen mich bewusster zu ernähren und es geht mir seitdem auch viel besser.
    Den meisten ist gar nicht bewusst, was sie da eigentlich essen.

    Lg Alex

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  4. Ein ganz toller und interessanter Beitrag ,der mir aus der Seele spricht.

    Bei mir ist ja das Problem, dass ich in den letzten paar Jahren immer mehr nicht mehr essen konnte, weil ich durch Nahrungsunverträglichkeiten (wobei noch nicht mal komplett geklärt ist, wegen was, das ist ja wie die Suche nach der Nadel im Heuhaufen), einige Dinge nicht mehr essen kann. Allen voran Fertigprodukte gehen bei mir gar nicht mehr oder auch fettige Speißen.

    Gerade bei Fertigpäckchen ist es ja erschreckend, was da alles drinnen steckt. Durch die Auflistung der Inhaltsstoffe wird man da in der Tat nicht schlauer, weil wer weiß schon, was sich hinter diesen E Nummern alles so versteckt und so viele Angaben werden ja bewusst auch verschleiert. Wo ich schmunzeln musste war die Stelle mit "natürlichen Zutaten", ich habe mich davon nämlich wirklich erst täuschen lassen, musste aber feststellen, dass ich auch die Päckchen nicht vertrage. Mittlerweile bin habe ich meine Ernährung umgestellt und meide alle Fertigprodukte. Finde das nun auch positiv, denn erstens weiß ich so, was wirklich in meinem Essen drinnen steckt, da alle Zutaten frisch sind, es schmeckt wesentlich besser ohne Chemie. Und auch die Vorurteile Teuer und lange Zubreitungszeit wurden ja schon mehrfach belegt, auch in Reportagen oder von Experten.

    Aber gerade für Allergiker würde ich mir endlich eine bessere Kennzeichnung wünschen. Manchmal ist es nämlich schon schwer zu erkennen, was wo drinnen steckt.

    Und zum Fast Food Giganten, wir essen Burger auch lieber in einem richtigen Restaurant. Da sind sie viel besser. Klar, sie sind dann etwas teurer, sehen aber auch schon wesentlich hochwertiger aus und schmecken auch besser.

    Danke auch für dein liebes Kommentar.
    Dankeschön für das liebe Kompliment ;). Freut mich, dass für dich auch interessante Beiträge mit dabei sind.

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  5. Das ist wirklich ein interessantes Thema, über das man viel diskutieren kann.
    Wir haben daheim nie ungesund oder schlecht gegessen, aber seit ich vor 1 1/2 Jahren krank geworden bin, hab ich mich noch mal ganz anders mit Ernährung auseinander gesetzt. Fertigzeug kommt eh in keiner Variante auf den Tisch, aber es gibt ja auch abseits davon viele "Fallen". Und manchmal ist es auch gar nicht so einfach wirklich gute, natürliche Zutaten auf den Tisch zu bekommen.
    Ich finde es auf jeden Fall sehr wichtig sich darüber Gedanken zu machen, was man dem eigenen Körper zuführt!

    Burger sind auch nicht schlecht. ;) Die hab ich allerdings nicht am Rhein gegessen, eher Spargel. ;)
    Burgen sind wirklich auch ein schönes Fotomotiv. Bei uns gibt's ja eher keine Burgen, nur die paar Schlösser von König Ludwig. Auch schöne Motive, aber na ja. Man kennt's halt von kleinauf.

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