19. März 2016

{a north-american journey} Miami Beach, Florida

Die ersten Sonnenstrahlen, die sich aktuell der Frühling durch dicke Wolkenschichten erkämpft, lassen mich verbunden mit diesen Bildern ein wenig sentimental werden. Die einstige Bräune verblasst, das urlaubliche Sommergefühl ist verschwunden und die Wärme würde ich mir momentan sehnlichst herbeiwünschen - aber was bleibt, sind dank Fotografie in detailliertem Ausmaß immer die Erinnerungen. 

An eine wunderbare Zeit in Nordamerika, an Wünsche und Träume, die ich mir in Florida erfüllen konnte. An Wärme, unglaublich schöne Strände, der beste Fisch überhaupt, laue Sommerabende und viel zu frühe Morgende am Strand und dieses unbeschreiblich tolle Gefühl von Erfüllung, Entspannung und Zufriedenheit.

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Ich wäre am liebsten jeden Morgen so aufgewacht - egal, zu welcher Uhrzeit. Am ersten Morgen, den ich so intensiv wahrnahm, erblickte ich direkt einen solch atemberaubenden Sonnenaufgang, wie ihr es auf dem Bild unterhalb des Textes vernehmen könnt. Da ist es tatsächlich egal, wie früh es auch sein mag, wie müde man ist oder wie sehnlichst man es sich wünscht, mal wieder ausschlafen zu können - ich sprang sofort aus dem Bett, musste nur zwei Schritte in Richtung der riesigen Fensterfront unseres Apartments machen und konnte direkt eine solch eindrucksvolle Stimmung aufnehmen. Allein dieser Ausblick Tag für Tag war jeden Cent wert!

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Ob früh am Morgen, tagsüber oder bei Nacht - dieser Strand direkt vor unserem Hotel hat mich so glücklich gemacht, dass ich es wirklich kaum in Worte fassen kann. Für manche mag das übertrieben wirken - dann aber wohl eher für diejenigen, die dies schon mehrmals in ihrem Leben derartig genießen durften.
Mit der Familie unternahmen wir in jüngeren Jahren viele Strandurlaube - Griechenland, Nordsee, Ostsee, Bulgarien, Türkei,... aber es konnte mir nie meine viel zu konkrete Wunschvorstellung erfüllen, die ich seit ich denken kann hege: glasklares, knalltürkises Wasser und ein feiner Sandstrand...

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...das hat sich mit diesem Urlaub, mit diesem Stopp auf Miami Beach endlich erfüllt. Ich nenne jenen Teil des Atlantiks auch liebevoll meine 'große Badewanne'. Es ist für mich einfach unfassbar schwer vorstellbar, was für eine gigantische Größe, was für eine große Bedeutung dieser Ozean doch hat, erscheint er an der Küste Floridas wie ein überdimensionales, glasklares, einladend warmes Planschbecken. 

Der Sandstrand selbst erstrahlt vielleicht nicht in katalogreifen Weiß, aber darüber kann ich hinwegsehen. Meine Traumkombination finde ich auch noch irgendwann.
Dennoch war es irgendwie perfekt, nahezu surreal. Allein das Baden im Meer erweckte sofort das Gefühl, dass ich unbedingt wiederkommen muss. Dementsprechend liegt es doch auf der Hand, dass ich einfach nicht an dem Schwimmreifen vorbeigehen konnte, der mich aus dem Schaufenster überteuerten Shops unseres Hotels anlächelte. Okay, er lächelte nicht. Er schrie förmlich "KAUF MICH!!!". Was soll man da machen...

Unser Hotel liegt in dem Stadtteil North Beach, ist somit also weniger überlaufen und erschafft gar nicht das typische Bild von Miami Beach, was man wohl sonst suggerieren würde. Meine große, pipiwarme Badewanne hatte ich dann so also oftmals gefühlt für mich alleine - zumindest kann man sich bedenkenlos im Schwimmreifen umhertreiben lassen, ohne befürchten zu müssen, dass man in den nächsten Sekunden an irgendeiner Person aneckt. 

Achso, und übrigens: Salzwasser brennt echt tierisch in Augen und Nase! Der Grund für dieses spektakuläre Bild an der Wasseroberfläche (siehe Collage, obere Hälfte Mitte) - man muss ja schon mal vorher üben, welche Pose man dann Unterwasser einnimmt, während man sich unermesslichen Qualen unterzieht... jaja, so ist das. Irgendwer hat da ne ganze Menge Salz in meine schöne Badewanne gekippt.

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Entspannte Morgende mit atemberaubenden Sonnenaufgängen, ein riesiges, ziemlich geiles Apartment (entschuldigt die Wortwahl, dazu später mehr), schmackhafte Restaurants in greifbarer Nähe und mit diesem Wasser und dieser Aussicht ein Traum mehr, der sich erfüllt hat. 

Ich weiß nicht, ob ich es bereuen soll, dass wir überwiegend in Miami Beach geblieben sind, und lediglich für einen kleinen Ausflug nach Miami reingefahren sind - aber es fühlt sich definitiv nicht so an, als hätte ich einen Grund dazu. Die Zeit dort war so wunderbar erholsam, irgendwie dennoch ereignisreich und sorgt insbesondere jetzt für ein tierisches Fernweh. Miami Beach war der perfekte Stopp zwischen dem turbulenten New York und dem wunderschönen Montreal (Orlando kurz danach nicht zu vergessen!), was uns danach wieder einiges an Lauferei abverlangte - aber dazu später mehr!

Habt ihr auch eine spezielle Vorstellung für den perfekten Strand, oder legt ihr nicht so viel Wert auf Urlaube dieser Art? Seid ihr eher für Entspannung oder braucht ihr mehr Action?

12. März 2016

{a north-american journey} Welcome to Paradise - Key West, Florida

Key West - ein sommerliches Paradies, dessen Erlebnisse nahezu surreal erscheinen. So viel wurde an einem Tag erlebt, so viel an Sonne getankt und so viele eindrucksvolle Szenerien haben sich ergeben...

Ich lade euch an dieser Stelle herzlich ein, unseren unglaublich tollen Tag den wir auf Key West erleben durften Revue passieren zu lassen. Von einem Highlight ins nächste - von New York nach Florida, von turbulentem Großstadtleben zu paradiesischer Erholung.

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Die Planung und Vorfreude ging bereits in Deutschland los. Unsere Unterkunft befand sich in Miami, aber bei all der prachtvollen Gänze, die Florida mit wundervollen Stränden, Vielfalt und allgemein viel zu viel zu sehen zu bieten hat, war klar, dass in den 5 Tagen wenigstens ein Ausflug dabei sein muss. Selbstverständlich standen die Florida Keys ganz weit oben auf der Wunschliste - am liebsten bis nach unten an die Spitze, nach Key West. Eine Autofahrt von fast vier Stunden schien dies nahezu unmöglich werden zu lassen (gefühlt), bis ich über das perfekte Angebot gestolpert bin: ein Tagesausflug mit dem Bus von einem Treffpunkt in der Nähe unserer Unterkunft nach Key West und zurück, inklusive Parasailing! Ungefähr 38482092 Wünsche wurden war: wie den Oversea Highway entlang zu düsen (naja, insofern ein Bus düsen kann..), nach gut zehn Jahren endlich mal wieder durch Parasailing in die Lüfte gleiten, Key West allgemein sehen und mehr von Florida entdecken als 'nur' Miami.

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Parasailing erlebte ich zuvor nur ein einziges Mal in der Türkei - und da hat es mich schon extrem überrascht. Vor allem in einem typischen All-Inclusive Hotelurlaub ist das, im wahrsten Sinne des Wortes, eine echte Horizonterweiterung.

Auf Key West hat es sich mehr als gelohnt. Seid ihr dort - lasst es euch nicht entgehen! Wirklich. Vertraut mir. Mit Typen die ziemlich cool drauf sind und den anderen mutwilligen Parasailern an Board in einem Speedboot über die Wellen zu brettern, während man nebenbei Massen an Vitamin D tanken kann, ist allein schon sehr sehr lohnenswert. Kommt es dann dazu, dass man in die Gurte schlüpfen darf um hoch hinaus fliegen zu können... ist das einfach einmalig. Allmählich entpuppt sich mehr und mehr von der Insel und den kleineren Inseln im Umfeld, das Meer glitzert in unterschiedlichen Blautönen in der Sonne und so weit oben zu sein ist ein so unglaublich gutes Gefühl.

Nebenbei wurden auch noch Fotos gemacht, dessen Speicherkarte + Inhalt man zum Schluss noch erwerben konnte. Muuuussten wir einfach haben, egal wie preisintensiv! Die Jungs machen gute Fotos während man selbst in luftigen Höhen ist und dieses Erlebnis musste einfach festgehalten werden. Doppelt und dreifach.

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An dieser Stelle gehört erwähnt, dass es immer eine große Gefahr ist, wenn ich mit meiner Schwester verreise: wir sind beide ziemlich begeisterungsfähig und haben keine große Scheu davor, für noch ein Erlebnis mehr, oder auch zwei oder drei, eben auch umso mehr Geld auszugeben. Im Endeffekt erwies es sich bisher immer als lohnenswert - auch in diesem Fall. Erschwerend (oder eher erleichternd, fürs Portemonnaie zumindest) kam im Bus noch das verlockende Angebot hinzu, ob wir nicht doch noch Schnorcheln gehen wöllten. War nicht geplant.. aber naja.. wenn man einmal da ist... kann man das ja auch noch mitnehmen. Wer weiß, wann wir mal wieder auf Key West, oder überhaupt in Florida sind.

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Auch diese Erfahrung stellte sich als noch toller als ohnehin angenommen heraus. Eine entspannte, im Preis inbegriffene, mehrstündige Bootsfahrt inklusive Freigetränken (und Freialkohol!) nach dem Schnorcheln. Gute Laune, Musik, Sonne. Hach. Allein das war wirklich super. Das Schnorcheln dafür zusätzlich umso mehr - für mich war es das erste Mal, und auch wenn man vielleicht nicht Massen an Fischen sichten konnte, war das Riff dennoch irgendwie eine Welt für sich. Etwas, was ich so schlichtweg noch nicht gesehen habe. Schnorcheln macht zudem eine Menge Spaß, ich hätte in meinem riesigen Aquarium ewig so weiter umherschnorcheln können...

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Zusammenfassend lässt sich schon einmal eines feststellen - posen unter Wasser liegt mir nicht. Okay, wahrscheinlich auch am Land nicht. Aber diese Schnappschüsse erheitern mich auch jetzt noch ungemein! Ich hoffe euch auch ein wenig ;-)

Dadurch, dass wir einen ziemlich vollgestopften Zeitplan durch Parasailing UND Schnorchelausflug hatten, war zum Schluss nicht mehr viel Zeit um die weiteren Ecken der Insel zu erkunden. Doch was ich gesehen habe, war verlockend schön. Karibischer Charme (so typisch Beachbar-Style-mäßig.. ihr wisst schon, was ich meine), gefühlt überall sprieß es nur so von guter Laune und es machte definitiv den Eindruck, als sei Key West ein Ort, den man für Entspannung als auch Action heimsuchen kann.

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Fazit des Ausflugs: jeden Cent wert, würde ich jederzeit wiederholen, und - Key West hat äußerst geniale Unterkünfte zu bieten. Das schreit nach einem erneuten, längerem Besuch...

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