28. November 2015

{A North-American Journey} Statue of Liberty, Staten Island, Manhattan & mein Geburtstag - NYC/IV

Achtung! Es könnte eine unverhoffte Welle an Bildmaterial und Sentimentalität auf dich zukommen.
Doch die Warnung kann dahingehend abgemildert werden, dass du dich am besten gemütlich auf einen beliebigen Untergrund niederlässt, tief durchatmest, und dich für die Flut wappnest - die Welle kann überrumpeln, zu Reizüberflutungen führen und eventuell auch ein Quäntchen Fernweh auslösen, doch sie ist ungefährlich für den umsichtigen Nutzer, der diese vor dem Bildschirm auf sich zukommen lässt.

Die Welle ist lang, andauernd und geht von Staten Island aus über das Ufer von Manhattan, pausiert dort einen Tag, steuert Lady Liberty und die Liberty Island an, um dann wieder nach Manhattan zurück zu schwappen. Ja, ganz normal so, und sehr natürlich. Also, ihr seid alle vorgewarnt? Dann kann es ja losgehen! 

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Nachdem wir am Vortag meines Geburtstages bereits versuchten, mit der Fähre die gute, alte (lasst sie das bloß nicht hören!) Lady Liberty zu besuchen, machte uns unsere Kunst der Zeitplanung einen Strich durch die Rechnung. Klar, wer lesen kann ist deutlich im Vorteil - aber wer kommt denn auf die Idee, dass die letzte Fähre bereits so früh am Nachmittag fährt? Also wurde dieser Plan auf den 20. Juli verschoben. Auf den Hinweis eines freundlichen Aufsehers hin entschieden wir uns dann trotzdem dafür, eine Abkühlung durch Fahrtwind und Wasser zu genießen - und das sogar ganz kostenlos, mit einer Fahrt nach Staten Island.

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Ja.. also.. Staten Island hat auf jeden Fall schon mal eines: eine wunderbare Aussicht auf Manhattan!! und schicke, große Häuser (oder sie kamen uns nur so groß vor, da wir Bauten aus Manhattan und Brooklyn gewöhnt waren)! Mehr gesehen haben wir allerdings nicht wirklich. Nachdem wir zu viel Zeit damit verbrachten, verzweifelt den Strand zu finden, den ich zur Abkühlung auswählte, gaben wir es dann irgendwann auf. Später mit einer Erfahrung mehr, dass wir an das falsche Ende fahren wollten, der Strand aber direkt dort in der Nähe war, wo wir mit der Fähre ankamen. Sehr clever. Pünktlich zum Sonnenuntergang war uns dann aber dennoch ein toller Blick gegeben, der das alles irgendwie wett gemacht hat. Und, seien wir mal ehrlich - solche Patzer braucht es doch, um später interessante Geschichten zu erzählen. So wurde also Dämmerung bis Dunkelheit genossen, bis es dann wieder zurück gen Apartment ging.. der nächste Tag war schließlich ein ganz wichtiger ;-).

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Okay, ja. Ich gebe es zu. Ich bin dieser Typ Mädchen, die an ihrem Geburtstag gerne mal Prinzesschen spielt und das volle Programm braucht. Ein Hoch an dieser Stelle auf meiner Schwester, die das in Anwesenheit auch alles immer so mitmacht! Und eigentlich ein Hoch auf alle meine lieben Mitmenschen, die mir auch jedes Mal das Gefühl geben, eben dieses Prinzesschen zu sein. Hach ja, Geburtstage... ich liebe sie. Vor allem in New York! Kann das jetzt bitte jedes Jahr so sein?!

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Anhand dieser ersten Bilder eigentlich unschwer zu verkennen - am nächsten Tag haben wir es dann doch noch zur Statue of Liberty geschafft. Auch dieser Tag war wieder unglaublich heiß (der Wettergott meinte es wohl ZU gut mit mir), der abkühlende Fahrtwind besser und angenehmer denn je. Eventuell bin ich auch mal in Springbrunnen gerannt.. aber das bleibt verheimlicht, ist nämlich nicht Prinzessinnenhaft!
Die Freiheitsstatue beziehungsweise Fahrt dahin verspricht das, was es auch halten kann - eine wuuuunderschöne Aussicht, eine tolle und informative Fährfahrt und ein Rundumblick auf die Lady Liberty aus geringster Ferne. Ich kann mich wirklich nicht beschweren, dass dieses Erlebnis teil meines Geburtstages wurde!

Was man sich natürlich auch nicht nehmen lassen konnte (ich schiebe es darauf, dass meine Schwester ihren Selfiestick testen wollte), waren Selfies mit der Miss Liberty. So mit "Lady Libertyyyyyy" rufen, in die Luft springen, Arme freiheitsmäßig in die Luft schmeißen und, eh, ja... Auf manchen Bildern wirklich sehr merkwürdig gucken gehörte scheinbar auch dazu.

Ich hätte also beides im Angebot - waschechte Touriselfies die man geradeso der Öffentlichkeit zeigen kann und solche, bei denen man es besser nicht tun sollte. Welche wollt ihr sehen? Beide?
Eine Wahl habt ihr nun eh nicht mehr. Die Bloßstellung ist zu spät. Spätestens jetzt wird euch die Welle wohl mit geballter Kraft treffen, doch im Endeffekt.. ich gestehe ja, dass ich einfach nur sehr gerne über mich selbst lache. Ich hoffe, ihr könnt es auch ;-)

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Nachdem wir Goodbye zu unserer neuen Freundin sagten, zerrte mich meine Schwester dann hektisch durch U-Bahn Stationen und Straßen. Nachdem wir am Morgen, oder eher zum Mittag, ausgiebig brunchten, war es nach dem Besuch auf der Freiheitsinsel dann doch schon etwas später am Tag. Was ich wusste: Läden würden wohl bald schließen, das könnte ein Grund für ihre Hektik sein. Was ich nicht wusste: dass sie mich in den one and only Tiffany Store lotsen würde, damit ich mir dort ein Geschenk aussuchen kann. Hach, die Augen glitzerten. Und auch jetzt bin ich immer noch unheimlich glücklich, wenn ich mein neues Schmuckstück um den Hals tragen kann - sie erinnert mich an diese unglaubliche Reise, den tollen Geburtstag und an meine Schwester.

Als dann der Ladenschluss und dessen Schließung erfolgreich von uns aufgehalten wurde (zwei Gründe: wir waren eine viertel Stunde vor Schließung da und ich habe ein prägnantes Entscheidungsproblem), machten wir uns auf zum Schlemmen. Da es unbedingt ein Rooftop sein sollte (wünschte ich mir & wusste sie ebenfalls), war diese Entscheidung nicht ganz so einfach, denn das, was sie auswählte (und was letztendlich auch mein Favorit war), war kein richtiges Restaurant, denn das befand sich am Boden, sondern 'nur' eine Bar. Trotzdem toll, aber zum satt werden unpassend.
In der Nähe fanden wir dann doch noch die passende Location - nicht sehr hoch, aber ein Hochhaus. So viel kann ich verraten. Genauso wie den Fakt, dass das Ambiente urgemütlich war und das Essen fabelhaft schmeckte! Aber dazu später, in einem separaten NYC Guide, mehr!


Immer wieder wenn ich die Bilder dieser Reise sehe, bekomme ich unheimlich starkes Fernweh. Auch jetzt möchte ich euch erneut diese Stadt ans Herzchen lege - was genau ich daran so mochte, was vielleicht eher weniger, bekommt ebenfalls noch einen abschließenden Post. Auch wenn ich mir keinen "I ♥ NYC" Touripullover kaufte, hätte ich diesen dennoch mit Stolz getragen. Echt jetzt! Denn ich liebe New York tatsächlich...

20. November 2015

{film review} Mockingjay Pt. 2

Von Liebhabern der "Hunger Games" Saga gleichermaßen sehnlichst erwartet als auch mit einem mulmigen Gefühl entgegen erblickt - der letzte und abschließende Teil von "Tribute von Panem" läuft nun seit Donnerstag, dem 19. November in den deutschen Kinos und ist das Finale von etwas ganz Großem. Etwas so Großem, dass es sich, in all seiner Pracht und Ausfaltung, wohl kaum mehr wegdenken lässt. Grund genug für mich, verabschiedende Posts in die Blogosphäre zu setzen, um all dem ein wenig zu gedenken. Heute soll es um meine persönliche Meinung zum Film gehen.

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Handlung
Ein sich zuspitzender Krieg, eine Dreiecksbeziehung, die den mitfiebernden Zuschauern immer wieder in Aufregung versetzt sowie viele mal mehr, mal weniger überraschende Wendungen. Das ist Mockingjay Part 2 - 137 Minuten Spannung, Mitfiebern und eventuell auch das ein oder andere feuchte Auge. Nachdem Katniss Everdeen sich von Peetas Würgeattacke nach und nach erholt, bleibt unklar, was nun wirklich aus ihm werden soll - ob er sich jemals wieder von den Injektionen und Manipulationen des Kapitols erholen wird. Unterdessen wird das fortgesetzt, was sich bereits im ersten Teil von Mockingjay zunehmend angekündigt hat: die Rebellion gegen das Kapitol und Präsident Snow, dessen Figur, der Spotttölpel, in der Protagonistin Katniss Everdeen gefunden wurde. Doch sie ist mehr als das - denn ein guter Spotttölpel ist sie nur dann, wenn sie auch für das kämpft, wofür sie zuvor in zahlreichen Propos, den Kurzfilmen gegen das Kapitol von Distrikt 13, dasteht - für die Befreiung von Panem. Gegen Präsident Snow.
So kam es dazu, dass sie es unter erschwerten Umständen ins Kapitol schaffte, um gemeinsam mit ihrem Trupp, der Spezialeinheit 451, an der Front für die Rebellion, und für ein neues Panem zu kämpfen.

Was ich dazu sage...

Bestückt durch zahlreiche Konflikte wird die Handlung stetig vorangetrieben - eindrucksvolle Szenen, die übrigens unter anderem in Paris sowie im Berliner Tempelhof gedreht worden, lassen den Zuschauer staunen und durch die Darstellung in 3D wird eine noch sehr viel intensivere Wirkung hervorgerufen, wenn ich persönlich auch finde, dass es nicht unbedingt von Nöten gewesen wäre. Man zittert mit, fühlt mit, und ja, ich gebe zu - der Fakt, dass ich nah am Wasser gebaut bin, kam hier doch recht häufig zum Wirken. Es passiert mehr, als man wohl annehmen würde, hält dementsprechend auch die ein oder andere Überraschung bereit, die das Zuschauerherz in Aufregung oder Zufriedenheit versetzen. Mockingjay Part 2 ist für mich ein Film, der in mir das Gefühl hervorrief, es solle nicht zu Ende gehen - man wollte mehr sehen, wollte wissen, wie es weiter geht. Es ist also ein Leichtes, bei der Handlung am Ball zu bleiben; und das ohne, dass es langweilig wird.
Dennoch baut es sehr auf den Vorgängern der Filmreihe auf - ist also die typische Art von "etwas zum Ende bringen", doch kann eigentlich sehr viel mehr, als man erst einmal annehmen mag. Francis Lawrence und Nina Jacobson haben in meinem Empfinden auf Grundlage von Suzanne Collins' Buch einen Film in die Welt gesetzt, der wohl künftig zurecht als Megablockbuster gelten wird - abgesehen vom bereits geltenden Erfolg bin ich jetzt schon davon überzeugt, dass die Kinokassen ordentlich klingeln werden - und auch ich trage gerne meinen Teil dazu bei, denn ein zweites Mal werde ich mir das Spektakel ganz bestimmt noch ansehen.


Mockingjay ist ein Film, der packt und fesselt. Der eine Handlung hat, die das Herz erwärmt und an manchen Stellen stark an den eigenen Verstand appelliert - eine Sache, die ich an dieser Stelle gerne hervorheben möchte. Ist der Streifen an sich natürlich recht einfach gestrickt und insgesamt leicht verständlich, wohl auch einer der typischen Jedermannsfilme, sollte man sein Gehirn dennoch nicht an der Garderobe abgeben, und doch ab und an hinter die Fassade blicken. Denn aus gewissen Handlungen kann sicher ein jeder von uns noch eine ganze Menge lernen...

Nichtsdestotrotz gibt es Stellen, an denen man sich von der einen Szene mehr, von der anderen weniger wünscht. Das Verhältnis ist an sich doch sehr nah an der Buchvorlage, sorgt aber dafür, dass es für den unbelesenen Zuschauer etwas flach wirken könnte, und so einige Gefühle beziehungsweise bestimmte Emotionen untergehen, die größeren Raum zum Wirken verdient hätte.

Schauspielerische Leistung

Ich bin kein Spezialist, was das angeht. Aber ich weiß, wann mich jemand beeindruckt, und wann mich jemand berührt. Haken wir das Sahnehäubchen und den Hollywoodliebling gleich zu Anfang ab - Jennifer Lawrence. Moment, bedarf das überhaupt noch Worten? Reicht nicht die pure Erwähnung von Jen? Sie verkörpert für mich Katniss, wie sie sein soll - sie schafft das, was wohl die größte Schwierigkeit des gesamten Filmes ist: die Gedanken und Gefühle der Protagonistin ohne ergänzende Worte deutlich zum Ausdruck zu bringen. Auch Josh Hutcherson bewies in der Rolle des Peeta Mellarks erneut, dass ihm das Schauspielern in den Kinderschuhen steckt; in Mockingjay kommen die Emotionen Peetas in einer ganz anderen Art und Weise zu tragen - und durch Josh's Leistung sollte es für den Zuschauer nicht schwer sein, die Wandlung vom damaligen Bäckersjungen in den vom Kapitol manipulierten jungen, verzweifelten Mann zu erkennen.

Weitere bekannte Gesichter, wie der charmante Australier Liam Hemsworth als Gale Hawthorne oder  der umwerfende Brite Sam Claflin als Finnick Odair, können und konnten für mich ebenfalls überzeugen. Mit letzterem habe ich mich im Laufe der Zeit gut anfreunden können - sehr sogar. Für eine Verkörperung von Finnick Odair ist es keine leichte Sache gewesen, Anforderungen gerecht zu werden - doch das hat Sam von vorne bis hinten meines Erachtens nach gut gemeistert. Liam spielt die Rolle als Gale glaubwürdig, ist für mich dennoch eine Verkörperung, die zwar die Handlung mitbestimmt, aber nicht zu sehr durch gewisse Leistungen auffällt. Überraschungen sehe ich immer wieder in Natalie Dormer und Jena Malone - zwei zierliche, zarte Persönlichkeiten, die in ihren Rollen als Produzentin Cressida und Siegerin Johanna Mason der Bezeichnung "Powerfrau" alle Ehre machen.
Größen wie Elizabeth Banks und Woody Harrelson.. keine Frage. Einzigartige Charaktere, die als Effie und Haymitch kaum besser wirken könnten, und den Rollen jeweils eine ganz eigene Note geben. Willow Shields' Auftritt war, wie in den vorherigen Filmen ebenfalls, nicht von allzu intensiver Länge - dafür ist es mir aber in jeder Sekunde aufgefallen, wie gut sie die Entwicklung Prim für den Zuschauer rüberbringen konnte. Davon bin ich immer noch mächtig begeistert! Jedoch kam sie in diesem Fall von ihrer Präsenz und Wichtigkeit deutlich zu kurz - das hätte ich mir dann doch anders und vor allem emotionaler gewünscht. Begeistert bin ich auch (wie immer) sehr von Donald Sutherland - auch hier die gleiche Frage; bedarf es da Worten? Er trifft den Nagel auf den Kopf. Aber mit einem Schlag. Präsident Snow's Rolle war in diesem Teil nochmal sehr viel markanter, in meinen Augen auch umso besser.
Die brillante Julianne Moore hat als Präsidentin Coin ebenso abgeliefert, hätte aber die ein oder andere Emotion passender darstellen können. An dieser Stelle gehört aber erwähnt, dass die Synchronisation wohl so einiges kaputt gemacht hat.

Die Rolle des Plutarch Heavensbee möchte ich nicht bewerten. Aber anmerken, dass ich die Notlösungen wirklich als toll gelöst empfunden habe, sowie der Meinung bin, dass es kaum auffiel, missachtet man die deutlichere Änderung, die jedoch eine tolle und gewissermaßen auch emotionale (bedenkt man die Umstände) Umsetzung fand. Der Film wurde Philip Seymour Hoffman zurecht gewidmet - ein großartiger Schauspieler, den wir so schnell nicht vergessen werden. Auch nicht als Plutarch.

Fazit
Ich verließ den Kinosaal berührt und zufrieden. Meine Erwartungen waren riesig, das lässt sich nicht abstreiten - wurden aber erfüllt. Es ist kein Gefühl der kompletten Erfüllung - hier und da fühlte es sich an, als ob etwas fehlte. Doch insgesamt kann ich nicht einmal sagen, was. Es ist nur so ein Gefühl; doch das der Zufriedenheit überwiegt ganz klar, die Stellen, die ich als bedeutend empfand, wurden toll, teilweise grandios umgesetzt und sorgten für Gänsehautmomente, und das aus zahlreichen Gründen. Jetzt liegt es nur noch an mir, mit einem weiteren Gefühl klar zu kommen: dem der gewissen Trauer, dass diese wunderbare Filmreihe nun vorbei ist. Ach ja, eine kleine Randbemerkung noch - wer der englischen Sprache mächtig ist und die Möglichkeit hat, den Film im Originalton zu sehen: tut es! Selbst ohne das Original in vollem Umfang zu kennen, empfand ich vieles unpassend synchronisiert. Aus "true or not true" "Wahrheit oder nicht Wahrheit" zu machen.. naja. Klingt komisch.

Der zweite Teil von Mockingjay ist als alleiniges Werk kein Sensationsfilm. Dennoch ist klar, dass die Reihe schon durch die Bücher und nach der ersten Filmveröffentlichung Geschichte geschrieben hat. Als Fan der Reihe wird man nicht enttäuscht gehen - als kritischer Kinogänger aber sicher auch nicht.

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An dieser Stelle möchte ich noch einmal vermerken, welche Schwierigkeiten diese "Kritik" für mich bereithielt: numero eins - objektiv zu bleiben. Für mich spielt diese Reihe, ob Buch oder Film, eine ziemlich große Rolle. Wobei das direkt das nächste Problemchen beschreibt - sich nicht zu sehr auf die Bücher zu berufen, oder diese mit in die Bewertung einzubeziehen, beziehungsweise den Film auch wirklich als Einzelwerk zu betrachten. Genauer gesagt sind es drei: es ist meine erste Filmkritik dieser Art - doch irgendwie fühlte es sich so an, als ob das einfach sein müsste. Vielleicht kommt demnächst noch mehr davon, vielleicht auch nicht. Doch dem Abschluss von Hunger Games wollte ich mit diesem Post noch meinen Zuspruch widmen, das plane ich nun intensiver schon seit zwei Wochen. Dementsprechend lasse ich es mir nicht nehmen, noch einen weiteren Beitrag zu schreiben - was genau, werdet ihr dann in den kommenden Wochen sehen!


Habt ihr vor, euch den Film anzusehen, oder habt ihr Mockingjay bereits gesehen? Falls ja - sagt mir unbedingt, wie eure Meinung dazu ist!

14. November 2015

{Ostsee Impressionen} Traumlandschaft Binz

Während einer stressbedingen Laptop-freien Zeit der letzten Tage, staute sich in mir das große Bedürfnis, euch endlich ein paar meiner Ergebnisse des aktuellsten Urlaubs zu zeigen. Für mich gibt es zur Herbstzeit kaum etwas Schöneres, als viele Stunden an der rauen See, mit peitschendem Wind um den Ohren, einem dramatischen Wolkenschauspiel und vorzugsweise Kamera und/oder eine Tasse heißen Kakao (oder eben doch Lumumba) in der Hand verbringend zu genießen. Während eine längere Belichtung gemacht wird, einfach dastehen, aufs Meer schauen, die Sicht genießen. Hach, ich könnte ja schon wieder... 

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Heute soll es sich ausnahmsweise wirklich mal nicht um viele Worte drehen - sondern einen Raum für Fokus direkt auf die Fotografie schaffen. Nachdem mein Kameraequipment Ende letztes Jahr bis Anfang diesen Jahres immer mehr wuchs, stieg prozentual auch meine Vorfreude, es im gebuchten Ostseeurlaub in Binz voll ausnutzen zu können. Was dabei herausgekommen ist, könnt ihr zum einen hier betrachten - und vielleicht kann ich somit auch ein bisschen Raue-See-Ostsee-Herbst-Feeling zu euch nachhause bringen...

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Ja, ich weiß schon - die Burger sind zwischen all den Landschaftsaufnahmen ein echter Stilbruch - aber zu Impressionen gehört auch mein Eindruck von schmackhaften Essen. Und ich wollte auch mal angeben, dass ich endlich einen leckeren Hans im Glück - Burger verzehren durfte. Da gebe ich an dieser Stelle gerne zu: Der Hype ist SO berechtigt! Geht hin, unbedingt! Glaubt Jemanden, der drei Wochen in Nordamerika verbrachte und die verschiedensten Burger in den verschiedensten  Lokalitäten schon zwischen den Pfoten hatte - diese können absolut mithalten!

Ansonsten bleibt mir fürs Erste nur noch zu sagen, dass ich nach diesem Urlaub sehr sehr binzverliebt bin. Ich war in meinem Leben schon des Öfteren an der Ostsee, doch vor allem Binz hat einfach das gewisse Etwas. Also, nicht nur eine Empfehlung für Burger von Hans im Glück - auch Binz selbst kann sich sehen lassen! Na gut, untertrieben, ganz eindeutig.. wartet den nächsten Post ab, spätestens da wisst ihr, wovon ich spreche!
Wenn wir einmal bei Burgern und somit Nordamerika waren: da geht es natürlich auch noch zahlreich weiter. Erstmal wollte ich aber den herbstlicheren Bildern den Vortritt lassen, denn wenn uns der Winter dann doch noch einholen sollte, verspreche ich euch, dass ich die frierenden Gemüter mit wärmenden Sommerbildern auftauen werde (ich sag nur Florida!).

An welchem Ort habt ihr euch in die Schönheit der Ostsee, oder auch Nordsee, verliebt? 
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