30. Oktober 2015

{Testbericht} Cewe Fotoleinwand

Bevor ich mit euch gemeinsam weiter in meinen Sommererinnerungen meines diesjährigen Urlaubs schwelge, möchte ich auf etwas zurückgreifen, was neu und alt sehr gut vereint - meine frisch gedruckte Leinwand! Es war langsam wirklich an der Zeit, endlich ein paar Werke an die Wand zu bringen, die mir viel bedeuten. Dieses ist eines davon. 

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Es entstand beim Durchqueren des Geiranger Fjords in Norwegen - eine unglaubliche Schönheit! Türkisblaues Wasser, gigantische Felswände, Wasserfälle.. Auch wenn es inzwischen schon Jahre her ist, kann ich mich nur zu gut an diese Szenerie erinnern.

Das Foto entstand noch mit meiner alten Bridgekamera - was hierbei ganz egal ist. Denn nicht nur der Fakt, dass dieses Örtchen eines meiner liebsten auf der Welt wurde, verleiht dieser Fotografie Besonderheit. Sondern der Überraschungseffekt, nachdem ich mir das Bild auf dem Laptop in einem größeren Format anschaute. Der Fokus sollte im Ursprung auf dem knallig roten Boot liegen - dass da etwas auf den Felsen stand, habe ich mit dem bloßen Auge gar nicht erkannt! Auf dem Kamerabildschirm auch nicht! Seitdem geht es mir einfach nicht aus dem Kopf und ich bin irrsinnig froh, es nun ins Wohnzimmer über die Couch aufhängen zu können.

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Soviel zur Geschichte des Motivs - jetzt aber zu der Leinwand selbst!
Ich wählte die Größe 40x60cm, mit Versand für einen stolzen Preis von 49,99€ und bestellte beim Online Fotoservice von Cewe. Als es ankam, war ich erst einmal sehr erleichtert und glücklich; Qualität passt, Farben sehen super aus und die Auflösung ist offensichtlich gut genug gewesen - das war nichts, wovon ich bei einem Foto meiner ehemaligen Bridgekamera ausgegangen bin. Überrascht war ich dementsprechend auch.

Mit der Größe bin ich allgemein auch sehr zufrieden - nur die Wand über der Couch irgendwie nicht, denn da sieht es noch ein wenig einsam aus. Was letztendlich dazu führte, dass ich derzeit dabei bin, mir zwei weitere zu bestellen. Das Endergebnis möchte ich euch zum Schluss natürlich auch nicht vorbehalten, aber dazu später!

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Es ist wirklich ein unglaublich guter Druck, das Preis-Leistungs-Verhältnis ist in meinen Augen absolut angemessen.Vergleicht man es mit dem Druck in meinem Fotobuch, erkennt man natürlich, dass der Kontrast etwas blasser ausfällt - was aber beim Betrachten allein schlichtweg nicht störend ist. Wenn man es vorher weiß, sollte man eventuell trotzdem davon Nutzen machen, die Tiefen und Kontrastwerte etwas intensiver zu gestalten. Ansonsten bin ich durch und durch zufrieden; der Preis scheint erst einmal etwas hoch, so auch für mich, doch wenn man sich weiter umguckt, ist das einfach eine Summe, die man zahlen muss, um ein solches Format in einer tollen Qualität zu erhalten. Wobei Cewe da definitiv noch nicht einmal in den übertrieben hohen Preisklassen mitspielt, das geht auch noch ganz anders!

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Meinem Fazit vorausgreifend, möchte ich es einem Jeden von euch ans Herz legen. Allgemein ist es toll, die liebsten Werke zum Anfassen zu haben - sei es als Fotobuch, Leinwand oder in einem Bilderrahmen verewigt. Es ist einfach so viel schöner, auch ohne das digitale Bild etwas von den Fotografien zu haben. Wenn es dann noch eine so schöne Landschaft ist.. hach, da kann man sich einfach nicht dran satt sehen - und glaubt mir, dieses Bild habe ich in den über vier Jahren schon unzählige Male betrachtet. Außerdem kann man nicht nur sich selbst eine Freude machen, sondern auch anderen. Ich bin ja ein echter Fotogeschenk-Verfechter und muss gestehen, dass ich kaum etwas lieber verschenke als solche Geschenke, die mit dem Thema Foto eng verbunden sind.

Fazit

Allgemein
Preis mit Versand: 57,48€
Größe: 40x60cm

Positiv
+ tolles Preis-Leistungs-Verhältnis
+ schnelle Lieferung (nur wenige Tage) in einer praktischen und vor allem einfachen (!) Verpackung
+ scharfes Ergebnis, gute Auflösung auch mit einem Foto, was nicht aus der DSLR stammt
+ Druck macht einen sehr hochwertigen Eindruck

Negativ
- Farben/Kontraste etwas blasser als Ausgangsfoto

Linkwww.cewe.de/poster-und-leinwaende/leinwand

Wie ihr seht - ich finde kaum Negatives, und ich denke, das bestätigt sich vor allem darin, dass ich Cewe auch für eine weitere Bestellung zweier Leinwände mein Vertrauen schenke. Über den Zuwachs werde ich dann, diesmal alle an der Wand vereint, natürlich auch noch berichten!

Jetzt wüsste ich gerne von euch - was macht ihr, um eure liebsten Fotos für euch passend zu verewigen? 

17. Oktober 2015

{a North-American Journey} NYC/III from above - night view, ESB

Wenn mich etwas fasziniert, dann zum einen die Natur in ihrer reinen Schönheit sowie die erstaunliche Gabe von Menschen, Dinge zu errichten. Zu einem greifbaren Augenblick der Verbundenheit wird es dann, wenn man ein Zusammenwirken dieses wunderbaren Schauspiels beobachten kann. Am besten von ganz weit oben.

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Bereits im vorherigen Teil habe ich euch meine ersten Impressionen vom Ausblick des Empire State Buildings auf New York City gezeigt - von Tageslicht bis anbrechenden Sonnenuntergang. Mit diesem Post ist noch lange nicht alles von NYC gezeigt, noch nicht einmal alle fotografischen Eindrücke aus luftigen Höhen. Allerdings meine letzten Stunden auf dem ESB - von Sonnenuntergang bis hin zu nächtlichen Stunden. Kaum zu glauben, wie schnell die Zeit dort verging - Menschenmassen, keine Möglichkeiten zum Sitzen (nein, der Boden war auch keine Option - Security hatten einen da bestens im Blick), allmählich eisiger werdende Kälte.. doch eben eine solch schöne Kulisse, dass es einen all dies vergessen lässt. Auch für drei volle Stunden.

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Beim ersten Teil habe ich schon zu genüge geschwärmt, wie toll es dort oben ist. Jetzt könnte ich es eigentlich auch nicht großartig anders machen - es ist einfach beendruckend und eine Erfahrung fürs Leben, die man so schnell nicht vergessen wird. An den imposanten, interessant und anmutigen Gebäuden die hoch in den Himmel ragen kann man sich gar nicht satt sehen, hat immer das Gefühl, an jeder Ecke der 360° Plattform etwas Neues zu entdecken. Wer mich kennt, wird vor allem zwei Dinge von mir wissen, die ich angedeutet am Anfang des Textes bereits erwähnt habe - ich liebe beeindruckende Architektur sowie, einfach ausgedruckt, schöne Himmelschauspiele. Wenn man mit mir verreist, bekomm' ich schnell beim Anblick so mancher Gebäude leuchtende Augen wie ich es in meiner Kindheit bekam, als ich zu Weihnachten endlich ein lang ersehntes Geschenk in den Händen halten konnte. Bei Gebäuden, die ich schon länger auf Bildern bewundere, und die ich dann auch noch in Realität sehe, ist das natürlich noch ein ganzes Stück intensiver. Und New York hat eine unglaubliche Menge davon zu bieten. Zweiter Fall wäre jener, dass man mich kaum vom Hinaufstarren in den Himmel wegbekommt, weil ich darin irgendwie eine Faszination für mich entdeckt habe. Ich weiß noch genau, an welchem Tag in den letzten Jahren mein liebster Sonnenuntergangshimmel, und an welchem mein liebster Sonnenaufgang zu betrachten war. Toppen kann man die so schnell sicher nicht, aber die Ansicht von Zusammenspiel mit einer Kulisse von Gebäuden, Farbenpracht und Wolken, wie sie sich an diesem Tag unserer Reise bot, werde ich so schnell auch nie wieder vergessen.

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Für mich war es ein Erlebnis, welches sich in mein Hirn gebrannt hat und mich so schnell nicht wieder los lassen wird. Aber seid jetzt schon mal vorgewarnt: wir ließen es uns natürlich auch nicht nehmen, eine ähnliche Aussicht jedoch MIT Blick auf das Empire State Building zu erhaschen - wer sich denken kann, wo es war, bekommt ein Bienchen fürs Muttiheft!

Bis dahin hinterlasse ich euch diese Auswahl einiger meiner liebsten Mitbringsel der ganzen Reise. Ich muss ja gestehen, dass ich kaum aufhören kann, immer wieder von oben nach unten, und von unten nach oben zu scrollen.. Tag, Sonnenuntergang, blaue Stunde, Nacht.. nächtliches Lichtermeer, ein wunderschöner Übergang von Sonnenuntergang zu Dämmerung, allmählich erlöschende Sonnenstrahlen.. Tag.. Nacht.. Tag..

Welche Ansichten werdet ihr in eurem Leben nie wieder vergessen?

9. Oktober 2015

{how to get organized} my top 10 tipps

Es gibt Dinge im Leben, die sind einfach unvermeidlich wichtig - dazu gehört die Organisation, in mancher Hinsicht mehr, in mancher weniger. Aber es ist definitiv etwas, was uns das Leben erleichtert - kann man sich dazu aufraffen und findet man die Motivation, es auch ordnungsgemäß durch zu ziehen.
Mit diesem Post kommt es zur Geburtsstunde eines neuen Projekts auf Wonderblue, mit dem schönen Namen "How to get organzied". Ich möchte überhaupt keine Vorschriften machen, nichts von dem, was ich schreibe und meine als besonders richtig anpreisen, sondern lediglich zur Einführung der Reihe meine Tipps, die mir oftmals weiterhelfen, mit euch teilen. 

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1. Ein Kalender als Grundlage für viele organisatorischen Angelegenheiten. 

Für mich ist es inzwischen seit Jahren besonders wichtig, einen tollen Taschenkalender oder Planner an meiner Seite zu haben, der mich durch den Alltag begleitet. Da sich vieles erleichtert, wenn das, womit ich mich jeden Tag organisiere, toll aussieht, darf das natürlich gerne ein solcher sein, der das gewisse Etwas hat. Und ich habe schon vieles ausprobiert! Mein-Taschenkalender, mit denen ich zuletzt nicht mehr so zufrieden war, die aktuell meiner Meinung nach aber schon wieder viel besser aussehen. Mit eigens erstellten Blurb-Kalendern, über die ich bereits hier berichtet habe, sowie etliche weitere, die mich einfach optisch angesprochen haben. Sehr begeistert haben mich die Möglichkeiten bei Blurb, denn dort konnte ich mir einfach alles so gestalten, wie ich es auch benötigte und wollte. Lediglich die Buchbindung hat mich etwas gestört, da es auf Dauer doch eher unpraktisch wurde. Inzwischen habe ich mich für dieses und das kommende Jahr dann doch mit dem Filofax/KikkiK/was auch immer Fieber anstecken lassen - es sei schon mal vorgewarnt: es wird sicher noch einiges dazu kommen!

2. Schöne Dinge anschaffen, mit denen das Organisieren und Sortieren Spaß macht!

Für mich ist es immer direkt Anstoß mehr, mal wieder irgendetwas einzusortieren, umzuräumen oder ähnliches, wenn ich dafür tolles und vor allem praktisches Zubehör habe. Auch hier gilt wieder: wenn es schön anzusehen ist, umso besser. Auf und um meinen Schreibtisch ist ein ganzes Sammelsurium von Boxen und Aufbewahrungsmöglichkeiten, um sämtlichen Dingen einen eigenen Platz zu geben. Da bin ich pingelig. Drumherum kann es schon mal unordentlich werden - aber Boxen, Kisten, Schubfächer, Regale etc. müssen definitiv aufgeräumt bleiben! Zumindest bei mir ;) Äußerst praktisch finde ich ja auch die neuen Sammelordner von Ikea, die mir optisch wirklich sehr zusagen.

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3. Finanzen im Griff haben!

Geld ist (leider) schlichtweg der Ausgangspunkt von vielen Dingen. Und oftmals ein ganz schönes Hindernis. Es ist nicht immer leicht, sein Geld zusammenzuhalten geschweige denn nach gewissen Ausgaben überhaupt mal wieder an welches zu kommen. Dabei sollte man noch bedenken, dass noch gar nicht alle, die auch auf Geld angewiesen sind, fest im Leben stehen - für Studenten ist es oftmals ein großes Problem, auch Azubis kommen nicht immer mit dem Anfangsgehalt aus. Nicht zu vergessen die Schüler (das kennen wir doch alle noch zu gut), die hin und wieder auch mal ein paar Ausgaben haben. Wie man an Geld kommt, muss natürlich jeder für sich entscheiden. Aber auch Nebenjobs können heutzutage mit kleinerem Aufwand sehr rentabel sein, dank des modernen Zeitalters auch nicht allzu schwer zu finden - zB über Job-Suchmaschinen, bei denen  Jobs in der Gastronomie, im IT-Bereich, auf kreativen Ebenen, im Gesundheitswesen ebenso für Lehrberufe und mehr gelistet werden.
Ein weiterer Tipp, den sicher jeder umsetzen kann, um sein Geld ein bisschen zusammen zu halten: Sparen. Okay, ja, ich weiß - ein toller Tipp, als ob es nicht schon jeder auf irgendeine Art und Weise tun würde. Aber ich kann sagen, wie ich es mache und was besonders gut funktioniert. Dabei meine ich keine größeren Summen die auf der Bank schlummern sollen, sondern zuhause, überwiegend in Münzform.

Ich besitze fünf Spardosen. Ja, richtig gelesen - 5! Wofür, verrate ich euch jetzt genauer:
1x bekam ich vor ein paar Jahren ein selbstgemachtes Sparschwein von der lieben Lara. Ich weiß nicht, wie viel inzwischen drin ist, und auch nicht, ob ich es je übers Herz bringen werde, es zu zerstören um an das Geld zu kommen. Aber mir ist bewusst, für welchen Zweck es angedacht wurde - und so lange spare ich fleißig weiter! Also, ein Schwein ohne Öffnung - nie ganz unpraktisch ;)

1x besitze ich ein Schweinchen, auf dem "Traumurlaub" drauf steht. Dieses bekam ich von meinem Bruder, als langsam alle wussten, dass meine Pläne bezüglich der Nordamerikareise konkreter wurden. Dieses nutzte ich dafür, um Scheine, die sich immer mal angesammelt haben dort rein zu packen. Das Schwein stand und steht an einem Ort, an den ich nicht so oft rankomme - also blieb es auch immer fein vor Plünderungen verschont. Alle paar Monate wurde das angesammelte Sümmchen dann auf die Bank gebracht. Irgendwie hat es einfach funktioniert.

1x gibt es außerdem noch diesen kuhgefleckten Tresor, der schon seit Ewigkeiten eine Aufgabe hat - mein Kleingeld sammeln. Mit Kleingeld meine ich das, was wirklich klein ist - also unter einem Wert von 50ct hat. Bis ich das Gefühl hab, dass einiges zusammengekommen ist, wird immer mal wieder was aus Hosen- und Jackentaschen, Portemonnaies und sonst wo her dort reingeschmissen. Das ist im Endeffekt Geld, bei dem es nicht wehtut es wegzupacken, das an keiner Ecke fehlt, aber irgendwann ein tolles, sich rentierendes Wachstum erleben darf.

2x gibt es dann noch die Sparmöglichkeiten, die für mich am wichtigsten sind: meine 1€ Spardose. Das System funktioniert wie folgt: auf meiner Seite des Bettes steht auf dem Nachtschränkchen das kleine Döschen mit der Schleife, welches ihr oben sehen könnt. Im Nachtschränkchen der Zetel, den ihr unter diesem Text seht - in die Dose wird jeden Tag 1€ reingeschmissen - entweder so lange, bis ich es brauche oder mein Ziel erreicht habe, oder beispielsweise, wenn ein Jahr rum ist. Um den Überblick zu behalten, halte ich jede Woche fest und kreuze den Tag an, wenn der eine Euro bereits in der Dose ist. So ergibt es sich auch nicht als Problem, wenn man mal einen Tag vergessen hat. Außerdem erleichtert einem das Zählen der Wochen den Überblick, wie viel sich bereits angesammelt hat. Der Extrastrich ist dafür, wenn ich mal etwas mehr als 1€ übrig hatte ;).
Wieso jetzt genau die '2x' ? Für den Urlaub habe ich knapp ein Jahr vorher damit angefangen. Irgendwann ist das kleine Döschen voll und eine andere Option musste her - und das war ein Sparschwein mit einem gaaanz ganz großen Bauch. Nur musste dieses Schweinchen leider zum Entleeren in die Brüche gehen.. für den nächsten Start muss als erstmal ein neues her. Aber die zwei waren ein gutes Team, das sag ich euch. Und die Summe, die ich zum Schluss auf dem Konto hatte, nachdem ich mein Geld in einer Tüte zur Bank brachte, war eine super Finanzspritze für meinen doch recht teuren Urlaub - denn ja, für diese Momente zählte jeder Euro. Und einen pro Tag treibt man immer irgendwie auf.


4. Ein Memory Book, um sämtliche Erinnerungen in eine gewisse Ordnung zu bringen.

Viele kennen meine Memory Books - auch wenn der Aufwand groß ist, gibt es für mich keine bessere Möglichkeit, um alles mögliche darin unterzubringen. Ordentlich. Ohne, dass überall was rumfliegt oder es sich nur lieblos in einer Kiste ansammelt. Kassenzettel, Bildchen, Briefe, geschriebene Zeilen, sämtlicher Krims Krams - alles kann man Monat um Monat miteinander vereinen. Da ich nicht immer gut hinterherkomme, was das Einarbeiten eines Monats betrifft, hab ich für das Memory Book auch nochmal ein bestimmtes Ordnungssystem. Wenn ihr mehr darüber erfahren wollt, lasst es mich wissen. So ein Buch könnt ihr übrigens bei Paper-Party erhalten.

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5. Listen, Listen, Listen!

Ich bin ein absoluter Listenfreak. Egal ob To-Do-Liste, Kofferpackliste, Filme-die-ich-noch-sehen-möchte-Liste - Listen für alles, für jede Situation. Steht es erst einmal auf dem Papier, kann man im Kopf Platz für eventuell wichtigere Dinge schaffen. Denkt immer dran - wer schreibt, der bleibt!
Wie man sich so eine Liste erstellt, ist natürlich halbwegs egal. Meine kommen überwiegend in mein pinkes Journal und werden ein wenig gestaltet. Genauso gerne nutze ich aber auch die App Wunderlist, dort findet sich zum Beispiel meine Film-Liste oder sämtliche Pack-Listen.

6. Die Internetpräsenz, zum Beispiel einen Blog, ebenfalls durch eine Struktur definieren.

Wie ich das so mache, oder eher versuche - das ist genug Inhalt für einen separaten Blogpost. Allerdings bin ich persönlich der Meinung, dass es ohne Organisation nicht funktioniert. Man braucht ein bestimmtes Konzept, eine gewisse Ordnung, einen Überblick darüber, was man macht und eigentlich möchte. Ins Detail möchte ich das an dieser Stelle nicht benennen - aber für mich spielen einige Sachen eine wichtige Rolle: zum einen die Planung von vorne bis hinten von einem Post, sowie der Einbezug von Lesern über soziale Plattformen, Kontakt, Kommentare etc.

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7. Textmarker beziehungsweise Farben für eine bessere Struktur.

Das steht eigentlich unmittelbar in Verbindung mit Punkt 6 - durch Textmarker fällt es mir sehr viel leichter, mein Geschriebenes zu sortieren oder gewisse Dinge hervorzuheben. Durch verschiedene Farben bastel ich mir immer ein bestimmtes System - ihr wisst schon, grün steht für Haushalt, gelb für den Blog, pink für freizeitliche Angelegenheiten. Oder auch um eine bessere Struktur für manche Überschriften einzuführen. Man kann so viel mit Textmarkern machen, ich liebe diese Dinger einfach! Ich brauch auch unbedingt diese neuen Teile, die es jetzt in pastelligen Tönen gibt - da macht das Mädchenherz einen Freudenhüpfer!

8. Ordnung kann oftmals das A und O sein.

Das ist irgendwie etwas, was mir inzwischen nicht mehr schwer fällt. Was ich mir schon in meinem ersten Kinderzimmer eingetrichtert habe. Damit meine ich nicht die alltägliche Ordnung - sondern die, die in Schränken, Unterlagen und überall, wo sich Chaos ansammeln könnte, vorzufinden sein sollte. Viel Ordnung kann ich mir persönlich schaffen, wenn ich viel Stauraum habe. Und der bietet sich nur, wenn sich von Vornherein nicht zu viel ansammelt, was eh nicht verwendet wird - daher ist für mich Jahr um Jahr die Devise: Ausmisten! Ich liebe gut sortierte Kisten, ich mag es, wenn ich genau weiß, an welchem Platz ich meine Bastelutensilien finde und es spart mir eine Menge Zeit und Stress, wenn ich manche Dinge sofort finden kann.

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9. Technische Geräte nicht zumüllen.

Mir geht es zumindest so, dass ich irgendwann den Überblick verliere, wenn es zu viele Dateien gibt - oder diese einfach nicht gut sortiert sind. Viel zu viele Apps, zu viele Ordner auf dem Laptop, zu viele Dokumente, die man eh nicht mehr braucht. Am besten ist es, man erschafft sich ein System - und zieht dieses auch durch. Auf meinem Handy sind es farblich sortierte Apps und der Fakt, dass ich immer mal wieder Fotos aussortiere oder auf meinen PC lade und anschließend auf dem Handy lösche. Mein Laptop wird ganz einfach durch ein Ordnersystem strukturiert. Aber bisher klappt es - und so umgehe ich auch ein bisschen, dass ich Zeug ansammel, welches nur Speicher frisst, ich aber schlichtweg übersehe.



In dieser Reihe wird es noch so einiges weiteres geben - ich zeige euch, wie ich manches sortiere, wie es in meinem Planner aussieht und wie ich allgemein versuche, Ordnung in mein Leben zu bringen.

Doch jetzt erst einmal genug vorgegaukelt. Dass ich es so mache und versuche, heißt noch lange nicht, dass es auch wirklich so ist. Das ist sowieso so eine Sache - die sich ab und an auf den Bildern findende Kaffeetasse steht noch immer, inzwischen auf -4°C abgekühlt, auf meiner Schreibtischunterlage, da ich eigentlich gar keinen Kaffee trinke, aber Kakao auf den Fotos blöd aussah. Während es auf den Bildern halbwegs ordentlich aussieht, herrscht drumherum derzeit eigentlich noch Umräumchaos (neuer Schrank, yej!). Mein Planner kam bisher eher wenig zum Einsatz, sowie auch Häkchen auf To-Do-Listen momentan eher seltener anzufinden sind. Deswegen sage ich euch, als abschließenden, 10. Tipp: Man sollte nicht zu entspannt bleiben, aber sich zu viel Stress zu machen.. hat auch keinen Sinn. Jeder findet am besten den für sich selbst passenden Weg - doch manchmal ist es eben hilfreich, auch mal die Methoden anderer zu erfahren. Daher würde ich sehr seeeehr gerne (ich kann sämtliche Tipps gebrauchen!!) von euch wissen:

Was macht ihr, um euren Alltag zu organisieren und erleichtern?

5. Oktober 2015

{a North-American Journey} NYC/II from above - day view, ESB

Spätestens ab diesem Moment ist es um mich geschehen.
Hoch oben, auf der 86. Etage des Empire State Buildings, auf dem Wahrzeichen schlechthin - es ist nicht mehr notwendig, nach oben zu blicken und eventuelle Nackenverspannungen in Kauf zu nehmen, um gigantische Gebäude erblicken zu können. Eine ganz andere Sicht wird einem gewährt - die Sicht von oben. Auf wohl nahezu einfach alles. Renommierte Gebäude der Metropole, Straßen die man einst überquerte überfüllt mit Autos und Menschenmassen, der Hudson und East River, die allmählich beginnende Sonnenuntergangsröte,.. Es könnte gar nicht anders sein. Es war der Moment, in dem ich New York City an unserem zweiten Tag das erste Mal so richtig spürte, es war der erste markante Augenblick, in dem ich verstand, was alle so an dieser Stadt finden.
Der Moment, als ich aus dem Fahrstuhl stieg, mich ins Freie begab und das erste Mal hinunter blickte. Ich sag's euch, dieses Gefühl ist einfach unglaublich. 

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Es war einfach viel zu schön - wir kamen gerade rechtzeitig an, um New York so aus der Höhe betrachten zu können, wie wir es sehen wollten: kurz vor Sonnenuntergang mit reichlich Tageslicht. So war uns alles gegeben, egal, wie lange man dort oben stehen bleiben muss.
Ich fand keine Schwierigkeit darin, einfach zu vergessen - den ganzen Stress, den ich vor der Reise hatte sowie den, der mich zuhause erwarten würde. Die Menschenmassen um mich drumherum, die das Laufen und Erblicken teilweise erschwerten. Den Stadtlärm, den man jetzt zwar dumpf und weit entfernt, aber dennoch aus jeder Ecke hörte.
Ich habe schon vieles in meinem Leben gesehen. Aber so etwas ist einfach einzigartig und unvergleichlich.

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Niemals hätte ich es anders erleben wollen - das Wetter war großartig, wenn es auch etwas kühl war. Egal. Zu den doch recht hohen Temperaturen am Tage über waren die etwas eisigeren mitsamt Wind eine willkommene Abwechslung. Auch den Tag an sich hätte ich nicht eintauschen wollen; direkt am ersten, richtigen Tag ist es einfach gesagt der perfekte erste Eindruck. Es ist so viel leichter zu realisieren, dass man in New York City ist - eine DER Städte schlechthin, sich befindend auf einem Kontinent, von dem ich mir vor ein paar Jahren nicht einmal träumen lassen habe, so schnell dort sein zu können. Außerdem ist es ein Leichtes, all das zu erblicken, was uns Medien, Bücher, Plakate und vergleichbares bereits näher gebracht haben; von dem Chrysler Building, dem Flatiron Buildung oder auch dem One World Trade Center  über zahlreiche gelbe Taxis, die von dort oben wie Spielzeugautos wirken, bis hin zu all den Parks, von denen sich sicher so viele wünschen, einige Stunden dort verbringen zu können. All dies mit der Kamera einfangen zu können, löste in mir ein so gutes und befriedigendes Gefühl an, dass ich es jetzt noch nachvollziehen kann, als wäre es erst gestern gewesen - und doch ist es inzwischen schon fast drei Monate her.

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"Es ist einfach unglaublich.. so unwirklich.. Ich kann es gar nicht richtig in Worte fassen". Auch wenn es auf dem ersten Blick nichts konkret beschreibt, treffen es diese Worte doch ganz gut. Aus allen Ecken hörte man Aussagen dieser Art, zahlreich auf deutsch, auf englisch und anderen Sprachen, die ich zwar nicht verstand, die aber sicher ähnliches meinten. Man kann es nicht mit dem vergleichen, was man vom Boden aus sieht. Gebäude nehmen ganz andere Formen an, Perspektiven können ein gesamtes Sichtbild verändern und die Höhe entblößt Sichten, die sonst verborgen geblieben werden, Sicher sind nicht alle Dachansichten die schönsten, sicher auch nicht alle Fassaden. Doch das ist New York City - so und nicht anders habe ich es mir vorgestellt. Ganz egal, ob das wohl einer typischen Touri-Sichtweise entsprechen mag. Ich habe es für mich so entdeckt, wie ich es entdecken wollte - mit schönen und weniger schönen Ansichten, verschiedenen Höhen, die unterschiedlichsten Perspektiven und all das in einem sich minütlich wandelnden Licht. Ich denke es ist selbsterklärend, dass quasi unzählige Massen an Fotos entstanden sind..

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..welche durch diesen Post aber noch nicht vollständig gezeigt wurden. Okay, die Masse an Fotos so oder so nicht - aber eine Auswahl davon! Denn im zweiten Teil zeige ich euch dann, wie die Stadt von oben aussah, wenn es langsam von Sonnenuntergang zu Dämmerung überging.

Bis dahin hoffe ich, ich konnte bestmöglich übermitteln, wie es ist, eine solche Metropole aus einer ganze anderen Sicht zu sehen. Worte treffen nicht immer genau das, was man eigentlich sagen möchte. Oder können überhaupt annähernd beschreiben, welche Gefühle man in solchen Augenblicken empfindet. Doch vielleicht schaffen es diese gemeinsam mit den Fotografien.

Ansonsten fehlt natürlich noch eine Entschuldigung - und zwar dafür, dass hier so lange nichts mehr kam. Leider hat sich bei mir eine nicht ganz so erfreuliche gesundheitliche Nachricht ergeben, die in den letzten Wochen erst einmal behandelt werden musste. Ich denke und hoffe, ihr versteht das. Für alles was meinen Blog betrifft, möchte ich immer mein allerbestes geben. Ganz egal, ob einige Bilder bereits fertig waren und ich auch geringeren Aufwand für Posts hätte betreiben können - das wäre nicht ich und das wäre nicht Wonderblue. Daher sei an dieser Stelle gesagt: jetzt geht es wirklich in besseren Ausmaßen weiter. Ich habe gesundheitliche Aspekte inzwischen gut im Griff und eine Menge Zeit für den Blog eingeplant - denn das benötigen all meine Vorhaben. Während meiner Abstinenz ergaben sich so viele Ideen und Möglichkeiten, dass ich es kaum erwarten kann, euch von allem zu berichten. Natürlich kommt als nächstes erst einmal die bereits erwähnte nächtlichere Ansicht. Doch das war mit ziemlich großer Sicherheit auch nicht alles von meiner Reise - ich habe noch so viele Posts, so viele Bilder, hach ja.. Ihr könnt euch drauf freuen! Ich zumindest bin schon ganz hippelig, diese alle nach und nach zu veröffentlichen!

Welche Augenblicke versüßten euch den Sommer?
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