28. September 2014

{summer shooting} volume I - forest

Die warmen Tage kehrten für ein paar Stunden noch einmal zu uns zurück um noch ein bisschen an den Sommer zu erinnern, ihn noch nicht ganz gehen zu lassen. Grund genug einen kleinen Sommer Flashback hier einziehen zu lassen - diesmal aber nicht der Sommer Urlaub, der zwar im August stattfand aber dennoch kalt war - sondern Fotos von Lara, die ich schoss als es tatsächlich warm war. Kaum zu glauben (die sommerlichen Blumen halten also, was sie versprechen!).


Ihr kennt sie ja bereits - Lara, häufiger hier erwähnt; Mitreisende, Mitfangirl, Mit-Ich-stell-mich-jetzt-in-die-Oxford-Street-und-lass-mich-ablichten-Partnerin (geschah also gegenseitig, hihi), Mit-Opfer von Kreideattacken (siehe hier) und beste Freundin. Auch hier ist es Grund mehr, die Bilder zu zeigen; ich will euch ja niemand völlig fremden unterjubeln ;). Sie bat mich Fotos zu machen - dafür gab es natürlich auch einen Grund, versteht sich. Schönes, langes Kleid (ja, auch als halber Meter kann man das tragen.. ich allerdings eher nicht so. Sie schon.) und Blümchen für den Kopf; also auf verlockendes Sommerwetter gewartet, in den Wald gezogen um sich auf weichem Waldboden, einem Feld sowie einer Seekulisse zu rekeln. Natürlich beide in vollem Einsatz, Lara als Model, ich als Möchtegernfotografin. Was bei dieser ersten Station herausgekommen ist.. sehr ihr hier!


Auch wenn ich euch heute großartiges Geplenkel und ein Ausarten des Textumfangs ersparen möchte - ein paar Worte gehören schon dazu. Zum Beispiel über das wunderbare Licht. Available Light der Extraklasse, würde ich sagen; so, wie es sich für einen Wald gehört. Ein dichtes Blätterdach, aber dennoch hier und da Platz für Sonnenstrahlen. Ein schön grünes Bokeh, die Sonne im Nacken.. mal mehr direkte Sonneneinstrahlung, mal weniger. Hach, der Wald ist schön. Und wenn es auch noch die abzulichtende Person ist - sind schon mal zwei wichtige Faktoren gegeben, an denen ein großer Haken gemacht werden kann. Ich hab dabei natürlich auch probiert, mein bestes zu geben. Mit dem Selbstbewusstsein hab ich es selbst nicht so, aber die große Hauptsache; Lara war zufrieden, ha! Das zählt.


Da Lara hier nicht nur ein häufig & gern gesehener Gast ist, und sich dieser Post ihr widmet - möchte ich an dieser Stelle gerne auf ihre eigene Internetpräsenz aufmerksam machen, die jetzt seit ein paar Wochen mit einem Neustart in der Bloggerwelt wieder besteht. In diesem Sinne; ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mal bei ihrem Blog vorbei schaut - LIV(e) nennt er sich, ich habe den Entstehungsprozess mitverfolgt und kann jetzt schon mal versichern, dass sie sich die größte Mühe gibt. Von ihrer Gabe für Fotos könnt ihr euch jetzt schon und im Laufe der Zeit selbst überzeugen, diese ist nämlich ganz klar vorhanden. Also; einmal hier klicken! Sie freut sich sicher, ich tue es - und ihr habt mit Sicherheit auch Freude daran. Und zu Themen wie Rezepten, Reisen, Fotografien an sich und der ein oder anderen Vorstellung kann man doch eigentlich nicht nein sagen (und pssschht, ich erwähne es hier einfach mal; am Memory Book werkelt sie auch fleißig seit diesem Jahr, vielleicht gewährt sie da auch mal ein paar Einblicke, macht sie nämlich sorgfältig und hust, pünktlich. Muss sie jetzt einfach, jetzt wo ich's erwähnt habe)!

So, meine Lieben. Von mir an dieser Stelle noch eine Entschuldigung für die Abstinenz. Der Stress ist mal wieder auf dem Höhepunkt, aber ich bin erstmal gewappnet mit Postideen und vorhandenen Fotos. Einen kompletten Leerlauf wird es hier also nicht geben! Zudem habe ich noch die zwei weiteren Teile des kleinen Shootings; einmal im Feld, einmal an einem See. Okay, es ist mehr ein Teich. Aber sieht man auf dem Fotos ja nicht. Daher - versichern kann ich schon mal, dass Lara darauf toll aussieht. Was ich daraus gemacht habe, könnt ihr dann selbst einschätzen.. wenn ihr das denn wollt. Lasst es mich wissen und eine ganz fabelhafte kommende Woche wünsche ich euch!

14. September 2014

{british summer time} Brighton & some beach impressions

Nach dem abgelichteten Trubel der sich um mich herum auf den vorherigen Post-Bildern abspielte.. entschied ich mich dafür, meinen rückblickenden Urlaubsbericht einfach direkt von der entspannenden Seite zu beginnen. Brighton!
Regelmäßig checkte ich die Wetterapp auf meinem Handy, kontrollierend und um sicher zu gehen, das bestmögliche Wetter für unseren geplanten Trip ans Meer zu erwischen. Wetterapp sprach Samstag -- also wurde das auch so in Angriff genommen; der Samstag unserer ersten Woche im Vereinigten Königreich gehörte ganz dem Süden Englands (und einem gewissen Staffelbeginn, ehem)..


Es war von vornherein klar, dass wir unbedingt Brighton wieder besuchen mussten. Eigentlich schon direkt nachdem wir dieses wunderbare Städtchen letztes Jahr wieder verließen - zum einem, um die Zeit dort noch einmal ein wenig länger genießen zu können, zum anderem, weil da noch die ein oder andere gewisse Sache auf der To Do Liste stand, die wir beim letzten Mal nicht schafften. Ganz nach dem Schema "Ohhhh, eigentlich würde ich ja gerne.." "Ach, machen wir einfach ein andermal". Und das andere Mal kam dann vor wenigen Wochen.


Wer wie wir seine Zeit in London verbringt, ein paar Stunden entbehren kann und dem Trouble mal für diese Zeit entfliehen möchte.. dem lege ich Brighton sehr sehr sehr ans Herzchen! Allein schon, weil man für sage und schreibe £9 (6 mit Railcard) von London hin und zurück kommt, und das zu vielen unterschiedlichen Zeiten am Tag. Egal wann ihr sie kauft, kann auch direkt am Abreisetag sein - die Preise am Schalter bleiben gleich. Wie auch immer dieser Preis zustande kommt - ich bin dankbar dafür! Der Tag in Brighton war nämlich ein ganz wunderbarer, zumindest in meinen Augen. Das Wetter hielt sich, zogen aber ab und an auch mal ein paar Wölkchen vorbei, die das himmelblau kurzzeitig verunreinigten - aber das war okay. Immer noch alles schön genug, um sich auf die Steine zu fläzen und ganz zu vergessen, dass das ja gar kein Sand ist, auf den man sich gerade legt. Aber auch das ist irgendwie okay, und auch irgendwie bequem. Außerdem.. ich bin ein Steinfanatiker. War ich schon immer. Die Nachbarin hatte es früher auch immer gewusst, umso mehr viele coole, bunte Edelsteine besaß ich. In jeder Farbe, jeder Ausführung. Ebenso Salzsteine, noch mehr Edelsteine aus einem Steinadventskalender, Anhänger aus Steinen, Steinfiguren, Steine vom Strand, Steine aus dem Garten,.. herje. Hat sich nicht wirklich viel geändert seit dem, denn auch Brighton bietet schöne Steine (man unterstellte mir ich sei ein bisschen.. naja.. krank im Kopf. Danke Lara, püh). Die Steine waren jedenfalls hübsch und schön und warm und irgendwie halt auch bequem. Die Temperaturen waren angenehm, reichten sogar für einmal ins Meer mit den Füßchen rennen und ein bisschen darin stehen bleiben -- bis die Wellen etwas höher wurden und zu nah kamen.. und dann nicht nur die Füßchen nass waren.


Desweiteren nahmen wir natürlich auch die To Do Liste in Angriff, unter anderem am Pier der Piere. Meine kleine Homage an den Brighton Pier könnt ihr gerne hier vom ersten Besuch noch einmal nachlesen, ich schwärme euch nicht weiter die Augen voll (Lesen .. mit den Augen, ihr wisst schon) & fasse es kurz: Brighton Pier kriegt mich immer wieder. So faszinierend dort!
Zuvor ging es aber noch hoch hinaus. Hoch hinaus mit dem Brighton Wheel, genau das Riesenrad, was man auf so vielen Fotos entdecken kann. Und auch das war sooo gut! Viele Runden für einen Preis der in Ordnung ist, direkt das Foto mitgenommen, welches kurz vor dem Start von uns gemacht wurde (wird einmal in der Kapsel & vor der Kapsel gemacht), während der Fahrt erzählt einem eine freundliche, männliche Aufnahmestimme noch etwas über das, was man da so sieht (würde man denn zuhören), man hat eine super Aussicht über das Meer, den Strand, den Pier und Stadt mit Royal Pavilion.. Und kann einen weiteren Haken hinter die Liste setzen. Wir zumindest.


Der zweite folgte dann nach dem Pier Aufenthalt - Henna Tattoo! So 100%ig habe ich es nicht mehr im Kopf, wie wir auf diese Schnapsidee gekommen sind.. aber was auf der Liste steht, gehört erledigt. So nahmen wir auch das in Angriff. Nicht ganz günstig, aber schon ziemlich schön - und vor allem schmerzfrei, haha! Für Interessierte; sie haben dort eine irrsinnig große Auswahl an Motiven, sie setzen aber auch jedes Wunschmotiv um.. die meisten Ideen die man selbst hat werden meist nur immer mehr und mehr preisintensiv. Was es dann geworden ist, werde ich hier noch zeigen, I swear! So viel dazu; Lara ließ ihr Fringie-Herz schlagen & ich ließ meine Doctor Who Ader durchkommen, nicht zuletzt deshalb, weil der zwölfte Doctor an diesem Tag das erste Mal so richtig landete. Achtung, perfekter Übergang: Was letztendlich auch der Grund für unsere Heimreise war. Nach vielen Stunden in der Sonne und am Strand mussten wir dann letztendlich zum Bahnhof & somit zum Heimreisezug eilen, um eben diese Landung und den Beginn der achten Staffel nicht zu verpassen..

Jetzt, wo ich meine kleine Sommer-Story beginne zu erzählen, interessiert mich auch; wie habt ihr euren Sommer dieses Jahr verbracht und genossen?
my post-favourites