19. Januar 2014

{a summer adventure} iceland volume four, Reykjavik & farewell

In einer Sache muss ich unserem Guide bei der Fahrt durch Reykjavik definitiv zustimmen: Ein paar Tage Island reichen einfach nicht aus, um zu sehen, was zu sehen ist. Sei die Tour noch so vielfältig gestaltet. Ich erwähnte es bereits - Island hat mich so unerwartet begeistert, mir eine so schöne Zeit bereitet! Natürlich stellt man es sich immer traumhaft schön vor, die Kombination aus Naturwunder und Faszination. Aber dass es mich so packen würde? Gerechnet hätte ich damit eher nicht. So kommen wir mit diesem Post zum abschließenden meiner kleinen Revue-passierenden Reise auf dem Blog durch Norwegen und Island. Ein bisschen wehmütig macht es mich irgendwie schon, ähnlich wie beim 'Abschied' nehmen der wunderbaren Länder auf der Reise selbst.. denn irgendwie war es schon toll, das ganze noch einmal bebildert zu erleben. Denn wieder bin ich unendlich dankbar, die Kamera auf der Reise meinen treuesten Begleiter nennen zu können; waren die Eindrücke fürs Auge noch so intensiv, irgendwann würden auch diese im Kopf ein wenig verblassen. Mit den Fotografien bleiben sie für mich immer stark.


Natürlich ist es auch für meine Wenigkeit etwas besonderes, neben all den England Posts auf Wonderblue euch noch etwas aus dem hohen Norden zeigen zu können - wo der überwiegende Teil sicher im Sommer gerne die Wärme des Südens genießt, während es dort oben in Akureyri bei Wind kuschelige 4 Grad waren.. okay, beinahe nicht zu vergleichen mit Reykjavik. Als wir in der Stadt waren, war es gut möglich in der Sonne die Jacke auszuziehen - warm genug, was will man mehr?

Blauer Himmel. Sonne. Meer mit einem fabelhaften Traumstand. Angenehme Temperaturen. Das ist wohl die typische Urlaubskomposition die man sich im Sommer so wünscht. Und ihr seht.. hatte ich alles! Zugegeben blieben Traumstände allerdings aus. Wer zudem noch Temperaturen von 37-42 °C bevorzugt, kann auch das bekommen. Nur eben ein bisschen.. anders als vielleicht gewohnt: statt erfrischenden Temperaturen im Wasser, spiegeln sich diese eher an der Luft wieder. Und das warme? Im Wasser - mit der blauen Lagune wird die Traumurlaubsvorstellung nämlich auch noch vollkommen.


Also noch eine weitere faszinierende Gegebenheit, die wir uns anschauen durften.. Die Blaue Lagune - oder eben Bláa Lónið - ist eine riesengroße, schön blaue Badewanne (sicher doch.. nennen wir es doch einfach warmen See) der/die als Nebenprodukt des naheliegenden geothermischen Kraftwerks entstand; schaut ihr auf das Bild weiter unten, könnt ihr auch ein paar Blicke darauf erhaschen. Kraftwerk klingt vielleicht abschreckend, aber um genauer und beruhigend darauf einzugehen - das sogenannte Kraftwerk Svartsengi pumpt aus 2000m Tiefe ein Gemisch aus Meer- & Süßwasser nach oben, was gut und gerne in der Tiefe auch mal an die 240°C heiß werden kann. Das wird dann, an der Oberfläche angekommen, zum Beispiel zur Stromerzeugung genutzt. Das Wasser fließt in das umliegende Lavafeld und mithilfe der Kieselalgen bildet sich dann der schöne, warme, babyblaue See.. oder eben doch einfach die riesige Badewanne.


Jetzt ist das ganze nicht nur schön warm, sondern hat wohl auch noch eine heilende Wirkung - was dazu führt, dass Isländer und Touristen das Thermalbad schon seit 1976 besudeln. So verlockend es auch war; wir ließen das Baden dort aus und beließen es bei dem Betrachten des menschenleeren Bereichs, um anschließend noch einen Blick auf die Badenden werfen zu können. Wenn man dann da so draußen stand, ist man schon ein wenig neidisch.. gut sieht es nämlich aus, und schön warm ist es auch noch. Hach. Beim nächsten Besuch überzeuge ich mich dann selbst! Jetzt muss es nur noch dazu kommen..

Im Endeffekt lässt sich sagen - für das erste Mal Island haben wir eigentlich schon verdammt viel gesehen.. In Akureyri mit der Taxitour die Wasserfälle Godafoss und eine wunderschöne umliegende Natur, die kleinen Hobbithöhlen Laufas (was einfach Relikte von damals sind.. sprich Hütten der Isländer), etliche Islandpferde, Schafe, die als wäre es das normalste der Welt in Horden über die Straße laufen und der Taxifahrer dabei aber ganz entspannt bleibt.. eben als wäre es das normalste der Welt. Natur pur eben. Auf der Halbinsel Reykjanes die blaue Lagune, das Geothermalgebiet Seltún, die farbenfrohe Innenstadt Reykjaviks und.. oh! oh! Auch noch ganz wichtig: Auf dem Weg zur blauen Lagune hatten wir eine kurze Reise zum Mittelpunkt der Erde.. oder einen Ausblick darauf, denn wie wir freundlich während der Fahrt von dem genialen Guide (so ein guter Mann! Viel Wissen, guter, wenn auch teilweise schwarzer Humor und wohl eine der besten Bus-Guides-wieauchimmer überhaupt) hingewiesen wurden, befand sich links von uns der Snæfellsjökull - der Vulkan, bei dem nach Jules Verne die Reise beginnt. Da macht das Geschichten Herzchen schon ein kleines Hüpferchen! Ein Bild hab ich glaube ich auch gemacht. Aber das sind mehrere Bilder aus dem Fenster heraus von Vulkanen.. wer sagt mir jetzt bitte, welcher genau der Vulkan ist? Muss ich wohl durch Bilder vergleichen rausfinden. Oder spekulieren.

Worauf ich hinaus wollte - man hat so viel gesehen, und doch so wenig. Island ist eine einzige Faszination, mit einer der schönsten unberührten Natur die ich je sehen durfte und ich schätze, um allein von einem Ort alles zu sehen (sagen wir in diesem Fall die Umgebung Reykjanes), braucht es sicher Wochen. Was fest steht; irgendwann in meinem Leben möchte ich mir das noch einmal vornehmen - die weitere Erkundung Islands. Und damit verabschiede ich mich von der kleinen rückblickenden Reise und hoffe, ich konnte euch Norwegen und Island mit ihrer prächtigen Natur ein wenig näher bringen.

Jetzt, wo wir am Ende sind: Was haltet ihr von Island/Norwegen? Nett auf Bildern zu sehen, für euch ganz uninteressant oder doch ein reizvolles Reiseziel?

12. Januar 2014

my beloved christmas presents

Weihnachten.. kaum erreicht es uns, ist es auch schon wieder Wochen her und ein neues Jahr schreitet voran. Hierbei habe ich übrigens etwas verdammt wichtiges im letzten Post vergessen - euch ein schönes, erfolgreiches und vor allem erlebnisreiches neues Jahr zu wünschen! Für 2014 alles was ihr euch selbst wünscht und auf dass euch das neue Jahr so wenig niederschlagende Momente wie möglich beschert. Eventuell erwartet euch auch noch ein kleiner Post zu dem, was Wonderblue für die nächsten 12 Monate zu erwarten hat.. we will see. Jetzt aber erstmal zu den Dingen, die mir noch 2013 das Weihnachtsfest versüßten. Meine wunderbaren Geschenke (auch wenn das größte natürlich immer noch die Besinnlichkeit mit der Familie ist.. und das viele Essen, ehem):


Die Wünsche werden zwar Jahr für Jahr geringer, dennoch war im letzten Jahr noch etwas auf der Liste, was ich mir sehnlichst wünschte - die Asylum Europe Convention für 2014 in Frankfurt. Tja, aber wie das Schicksal es wohl wollte.. gibt es für mich keine Supernatural Convention und keine Fotos mit tollen Schauspielern, denn diese wurde abgesagt. Sowas geht in meinen Augen gar nicht, vor allem bei solch miserablen Gründen.. egal. Weg von dem was hätte sein können & zu dem was real ist - nämlich stattdessen Geld und viele tolle, überraschende Kleinigkeiten. Das zweite Bild stellt daher meine neue, zweite Handytasche dar, da meine Mutter sich nur zu gut daran erinnerte wie schwer mir damals die Wahl zwischen mehreren Taschen und Farben fiel (habe ich so etwas zu entscheiden nerve ich Leute ewig damit "Nicht doch lieber die andere Farbe?" "Ist die Form dann vielleicht doch nicht so passend?" "Soll ich wirklich DIE nehmen?!").
Desweiteren seht ihr dort unten meine ersten Errungenschaften die sich durch die Umwandlung von Weihnachtsgeld in Schätze geformt als DVDs ergaben.


Ich denke eine Sache brauche ich nicht mehr klar machen: Meine Einstellung zu Doctor Who. Oder eher mein hitziges Fan-Dasein. Jedenfalls habe ich damit schon von Beginn an meinen Bruder mitgerissen und vor kurzem auch noch meine Schwester.. was es dazu kommen lässt, dass mir mein Bruder eine ganz persönliche Tardis "Für Jule" (seht ihr das Schild?) als 'Deko' für mein Weihnachtsgeschenk zeichnete und mir dann noch einen Müller Gutschein gönnte, da Doctor Who im genannten Laden zu dem Zeitpunkt nicht vorrätig war.


Um direkt an die Geschwistersache anzuknöpfen - von meiner Schwester gab es neben einem Catching Fire Poster noch dieses tolle Büchlein mit Bildern von unseren gemeinsamen England-Aufenthalten, was von der Aufmachung ähnlich wie mein Kalender (klick)  ist, den ich derzeit nutze. Da mein jetziger noch einige Monate läuft wäre es Schwachsinn, zwei gleichzeitig zu nutzen.. was mach ich also daraus? Ich probiere jeden Tag die Bereiche mit Dingen zu füllen, die an jenem Tag passiert ist. Finde ich nett und ist eine tolle Erinnerungsaufbewahrung!


Die dekorative Schminke erklärt sich denke ich von selbst (genau meine Farben! ), erwähnenswert ist außerdem auf jeden Fall noch der geniale selbstgestrickte Loopschal meiner Oma, den es neben Geld gab.. da er schwarz ist lässt er sich jedoch sau schlecht ablichten, aber glaubt mir: er ist toll! Deeesweiteren wird mir bald noch ein jahrelanger, kleiner Traum erfüllt: Ein Hollandrad! Mehr dazu, wenn die Zeit soweit ist. Ach ja. Und eines meiner weiteren kleinen Whoghlights - die Case, die ich von Lara bekam. Diejenigen, die mir auf Instagram folgen durften sie ja bereits begutachten und feststellen, dass es keine 'normale' Case ist sondern eine Doppelcase die dann ein Bild ergibt, wenn Lara ihr Handy an meines hält - könnt ihr einmal hier im ganzen betrachten, auch wenn ich es nicht ganz passend angelegt habe. 

So, das waren dann demnach meine erwähnten und bebilderten Geschenke - jetzt interessiert mich aber noch, was ihr bekommen habt!

5. Januar 2014

{a summer adventure} iceland volume three, Reykjavik & its nature

Ein halbes Jahr später ist der Rückblick dann auch beinahe am Ende angelangt - oder zumindest an der letzten Station. Reykjavik, die wunderschöne Hauptstadt Islands und während meiner Sommerreise durch Norwegen und Island der letzte Ort den wir besuchten, bevor einige Seetage auf uns warteten. 


Nachdem wir am Morgen bis frühen Mittag noch in die Stadt mit dem Bus hinein fuhren (dazu gibt es noch einen Post! ..welcher dann auch der letzte sein wird) wartete dann wenige Stunden später der nächste Bus auf uns, der diesmal aber zu einem gebuchten Ausflug führen sollte. Station Nummer eins? Die blaue Lagune! Dazu aber auch später in einem separaten Post mehr, heute soll es erst einmal um das weitere Naturschauspiel gehen, welches wir uns glücklicher Weise angucken durften.


Schwefelquellen - die nicht gerade verachtenswert unangenehm riechen - verschiedenste Farben von Bödenvariationen, weite Landschaften, ein unglaublich schöner See, hier und da malerische Pflanzen.. das ist Island. Und genau dieser Mischmasch davon, an manchen Ecken vielleicht eben auch noch die eher eisigen Landschaften, macht es so einzigartig schön. Und eben das ist so unbeschreiblich. Bereits Norwegen packte meine Begeisterung von der ersten Sekunde und lässt mich bis heute nicht mehr los,.. Island ist da keine Ausnahme. Eine solch faszinierendes Stück Land hab ich selten gesehen - man sieht so viel, an jeder Ecke gibt es etwas zu entdecken, und gefühlt jedes Fleckchen Erde erzählt tausende von Geschichten.


Hafnarfjörður lautet laut dem kleinen Reiseführer hier neben mir wohl der genaue Name, der die Stadt trägt die eine solche Pracht in sich birgt. Sich befindend auf der Halbinsel Reykjanes. Wikipedia sagt am südlich-äußeren Bereich Reykjaviks liegend. Wunderschön (okay, das laut mir, nicht laut Wikipedia). Unglaublich facettenreich. Und eine Kunst für sich. Nennen tut sich dieses Zusammenspiel von verschiedenen Böden, Höhen und Quellen Krýsuvík - ein Vulkansystem und Geothermalgebiet, dieses von mir abgelichtete nennt sich speziell Seltún. Auch wenn die Schwefelquellen so unangenehm riechend sein mlgen, sind sie eben doch ziemlich toll anzusehen. Insbesondere beim Hinaufsteigen des Berges. Gleiches Spiel wie bei den Aussichten von Dalsnibba aus auf Geiranger von - das ist nicht alles einfach nur weit weg und von einer anderen Perspektive, sondern tatsächlich wahnsinnig hoch. Riesig hoch. Und nicht gerade leicht zu besteigen.. in diesem Sinne: Ein Hoch darauf, dass ich meine bequemen Nikes an meinen Füßen trug.. anders würde ich das Island-Natur-Pur Feeling nicht überleben. Wir Deutschen hätten wahrscheinlich alles schon längst touristenfreundlich gemacht, in Island hören die Holzwege eben einfach irgendwann auf und man muss zusehen, wie man unfallfrei nach oben kommt. Hab ich eher so semigut geschafft, ein paar Meter bis zur kompletten Spitze haben gefehlt. Aber auch so war es schon anstrengend genug hinaufzusteigen, immerhin war es steil, sandig und schlecht zu laufen.. aber diese Aussicht! Mit der Kamera einfach absolut nicht nachvollziehbar, jedoch weiß ich für mich noch genau wie es war, dort oben zu stehen. Somit sind diese Fotos eine weitere tolle Erinnerung.

Welches Naturschauspiel durftet ihr einmal für euch erleben was ihr nie wieder vergessen werdet?
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