7. Oktober 2014

{let's talk about} social media & technical devices

Chatten, surfen, online-shoppen. Bloggen, Fotos auf Netzwerken teilen, Inhalte tumblrn, repinnen und twittern. Mit Laptop, mal Tablet oder dem Alltagsbegleiter und bester virtueller Freund - das Smartphone. Unser Zeitalter bietet eine Menge. Die Technik revolutioniert sich scheinbar mit einem Augenzwinkern, ständig gibt es neue Dinge auf dem Markt, ständig probieren und kaufen wir diese neuen Schätze. Die Technik hat - wie alles auf dieser Welt - so seine Vor- und Nachteile, Dinge, über die es sich streiten lässt und ein paar Faktoren, ohne die wir doch schon gar nicht mehr können. Mit diesen Worten möchte ich gerne eine neue Runde Let's Talk About einläuten - und heute soll es ganz um das Thema Technik gehen - oder konkreter: unsere geliebten Social Networks, sonstige Bewohner des WWW's und natürlich die Geräte, die all das erst möglich machen. 


Die Netzwerke & sonstige Seiten, auf denen wir so unsere Zeit.. was nun? Verbringen, vergeuden? 

Ich bin ein Internet-Mensch.
Und ich gehe einfach mal ganz stark davon aus, dass man das nicht wirklich als Outing bezeichnen kann. Als Kind der 90er Jahre wächst man auch mit all diesen Neuerungen mit - erst gibt es den Gameboy gefühlt seit man denken kann, den man unbedingt braucht - und dann kommt auch schon der tragbare Nintendo. Kaum gibt es eine neue Playstation, ist diese schon überholt. Spielte man früher Mohrhuhn auf einem gewölbten, grauen, fetten Bildschirm, wird heute alles immer flacher, größer, transportabler. Spiele mit einer solchen Auflösung und einem so großen Hang zur Realität, dass man sich schon beinahe fragen könnte, was wahr ist. Zugegeben - ich liebe vieles davon. Ich liebe es, dass ich von Laptop zu Laptop meine Fotografien immer besser und klarer sehen kann, dass ich mich wie ein Produzent von einem Film fühle, wenn ich The Last of Us spiele. Dass ich mit meiner Schwester die in England wohnt ohne zusätzliche Kosten in Kontakt bleiben kann, ob zuhause oder unterwegs.. All das sind tolle Möglichkeiten. Für den einen mehr, für den anderen weniger. Aber dennoch gibt es auch vieles, wo ich einfach nur den Kopf schüttel - wo ich mir denke, dass das eindeutig nicht sein muss. Und auch darauf möchte ich im Laufe des Posts noch zu sprechen kommen.


Hand hoch - wen von euch findet man bei Facebook, Twitter, Instagram, Youtube, Whatsapp oder einer sonstigen Plattform? Wer hält sich dort täglich wenigstens mit einem Besuch auf? Wer möchte es nicht mehr missen?
Ich kann mich eigentlich an jeder Stelle melden. Und viele von euch sicher auch. Es gehört eigentlich schon fast normal zur Gesellschaft dazu, mindestens zu den jüngeren Generationen die, wie ich, da immer mehr hineinwachsen, immer mitwachsen. Man begann vielleicht mit schuelerVZ, dann studiVZ - hatte nebenbei noch Facebook, am Anfang noch mySpace. Es gibt ja auch einfach immer etwas Neues.
Irgendwie ist es doch Segen und Fluch zugleich - es hört einfach nicht auf, es gibt so viel! Gibt es einen Funken Langeweile, wird das Handy unterwegs geschnappt, zuhause iPad, Handy oder Laptop. Die Tour beginnt auf Facebook - eventuelle Messenger Nachrichten lesen (+ beantworten.. meistens), durchscrollen - einige Dinge mit Gefällt Mir markieren, über etliches schmunzeln, den heißesten Tratsch auf Promiflash lesen und sich dann fragen, wieso man es überhaupt angeklickt hat. Neuigkeiten über Freunde erfahren, Neuigkeiten über Freunde erfahren, die man quasi nur aus dem Internet kennt. App schließen, Whatsapp Nachrichten beantworten. Tweets von denen lesen, von denen man wissen möchten was sie twittern. Instagram durchforsten bis man soweit durch ist, dass man alles gesehen hat und wieder beim letzten Bild ist, welches man am Abend davor als letztes gesehen hat.. Eigentlich muss ich es doch gar nicht niederschreiben - ihr kennt es doch alle selbst, oder nicht?

Und dennoch behaupte ich ganz frech - ich bin nicht süchtig. Ich stehe nicht darauf, meinen Kram auf Facebook zu posten. Ich twittere nicht übermäßig viel. Mein Instagram-Account zählt keine unzähligen Follower, keine tausenden Fotos. Pinterest ist für mich die schönste Inspirationsquelle, ein Platz für tolle Werke anderer Fotografen und kreativer Köpfe. Tumblr ist für meine Erheiterung, gefüllt mit lustigen Posts, Dingen die ich mag. Nehme man mir all das weg, würde ein bisschen was fehlen. Aber ich käme klar.


Hand hoch, wer auch davon genervt ist, wenn dein Gegenüber bei einem Treffen die ganze Zeit nur am Smartphone hängt. Hand hoch wen es auch stört, dass einfach so viel wert auf chatten gelegt wird - unterhalten ist doch so viel besser. Hand hoch, wer einfach nur den Kopf schütteln kann, wenn xy mal wieder seine tiefsten Gefühle über das Internet ausdrückt. Das Internet, Leute! Sagt es doch demjenigen ins Gesicht, es ist an ihn gerichtet, die Facebookfreunde sind doch nebensächlich. Aber vor allem Hand hoch, wer Hypes wie ask.fm nicht nachvollziehen kann - fragt doch die Leute, wenn ihr unbedingt alles über ihn erfahren müsst. Vom Sexleben über den Ex-Freund bis hin zur bedeutenden Frage, wo die und die Hose gekauft wurde.
Ich kann mich nur hinsichtlich dessen outen, dass ich nicht gerade der talentierteste User von solchen Kommunikationsmitteln und weiteren Platformen bin. Leute wissen - ich bin nicht wirklich die geborene Chatterin. Die Echtzeit-Chats mit Diddl-Fans waren damals so viel einfacher. Das "zuletzt online" wird einem da schnell mal zum Verhängnis, hat einem doch wer anders geschrieben aber man antwortet nur demjenigen, mit dem man etwas wichtiges zu klären hat, oder den man sonst nicht sieht. Da bin ich wirklich nachlässig, und da lass ich die Zeit auch häufiger mal die Überhand gewinnen.. indem es schnell mal länger dauert, dass ich antworte. Aber es ist doch nicht, um jemanden zu ärgern oder denjenigen zu ignorieren - gibt es nicht einfach die Tage, an denen man besseres zutun hat? Oder an denen man mehr Lust auf Pinterest als auf Tumblr hat, umgekehrt, oder einfach auf gar nichts? Bei mir ist es jedenfalls so. Ich behaupte dahingehend - ich nutze vieles. Aber der aktivste Nutzer bin ich einfach nicht.


Möglichkeiten, die uns diese Schätze bieten 

Denn diese sind irgendwo doch sehr kostbar. Denkt einfach mal kurz darüber nach - wo ist man heutzutage nicht auf Dinge wie Computer, mobiles Internet oder Ähnliches angewiesen? Ob Arbeit, Studium, ein Urlaubstrip - es sind doch oftmals ganz wunderbare Helfer.
Und gäbe es nicht die lieben Leute von Simyo, die uns dieses tolle iPad Air mit WLAN verkaufen - hätte vielleicht der ein oder andere Blogger auch viel weniger Möglichkeiten. Ich finde es toll, für einen Kurzurlaub mein Tablet in das schicke Kleid aka die Herschel-Tasche zu stecken, in den Koffer zu packen und sowohl im Flieger eine Beschäftigung zu haben, als auch auf dem Boden im anderen Land die Möglichkeit geboten zu bekommen, immer aktuell zu bleiben - E-Mails beantworten, Kommentare lesen, vielleicht etwas vorgebloggtes zu veröffentlichen. Alles bequem ohne auf den großen Bildschirm verzichten zu müssen. Aber um speziell auf sowas wie Simyo und Co. - sprich, Mobilfunkanbieter zurückzukommen - müsst ihr persönlich wirklich den teuersten Vertrag mit unendlich vielen MBs besitzen? Oder kommt ihr auch mit unter 1GB, vielleicht sogar unter 500MBs aus? Braucht ihr das neueste Smartphone, die beste Inkarnation dessen und dazu noch sämtliche Tarifmöglichkeiten? Ich bin schon dankbar, ein paar MBs zu haben. Mit ein paar hundert bin ich aber auch nicht zu gut bedient - doch ganz ehrlich? Das ist okay. Wichtig war mir das Handy, welches ich dafür zwei Jahre mitabbezahlen muss. Dazu noch "kostenloses" Telefonieren & Simsen zu haben ist selbstverständlich trotzdem eine nette Geste.

..und, to be honest - ich bin überzeugter iPhone Besitzer aus mehreren Gründen. Seit gefühlten Jahrzehnten verwende ich iPods, fand die Bedienung immer super, liebe jetzt mein Apple-Handy ebenso abgöttisch. Tolle Apps, tolles Design, tolles Alles. Aber ebenso steh ich auch einfach darauf, allmöglichen Schnick Schnack zu haben. Früher das tollste Kleid für die Barbie, heute verschiedenste Hüllen fürs Handy. Und Handytaschen! ..natürlich. Mindestens 3 Stück. Folien für den Laptop, so eine Schlupftasche für den Laptop, eine richtige Tasche. Für das iPad Tastatur, Tasche, Case, Smart Cover.. alles. Okay, ich selbst habe nicht alles, was aber nicht heißt, dass es nicht auf meiner Wunschliste steht.
Wie ist das bei euch? Liebt ihr Zubehör für eure technischen Schätze auch so sehr wie ich, oder ist es euch eher egal, wie es daherkommt? Seid ihr mehr die vorsichtigen Nutzer oder hofft darauf, dass es halt irgendwie ganz bleibt? Dazu noch ein paar Worte von mir - Handy ohne Schutzfolie? NIEMALS! Handy eine längere Strecke nur in der Hand transportieren? Eheh, nein! Kommt in die Tasche.


Einige Vorteile.. 

Ist mein schnelles Internet mal aufgebraucht, komm ich damit auch zurecht. Ich muss nicht ständig chatten, kann Langeweilepassagen auch mal anders überbrücken und dreh nicht gleich durch, wenn der Akku nur noch unter 20% hat. Aber was für mich wirklich super wichtig ist: alle meine CD's irgendwo unter zu haben. Und das natürlich bei der iPod/Musik Funktion meines Handys. Keine Fahrt ohne, ich bin eher der Mensch der durchdreht, wenn er seine Kopfhörer in der Eile nicht findet.

Eine eventuell eher unscheinbare aber für mich doch tolle Möglichkeit - Notizen und sämtliche Apps, die sowas festhalten. Ich habe etliche Listen bei Wunderlist: Filme, die ich noch gucken muss. Eine Liste, die meine ungelesenen Bücher auflistet, damit ich den Überblick nicht verliere. Koffer-Pack-Liste. Festival-Liste. Das übliche To-Do-Listchen.. hach. Wunderlist ist klasse. Auch wenn ich trotzdem immer wieder einiges aufschreibe und gestalte; die digitale Listenordnung ist mir doch inzwischen einen Müh lieber. Ohne die "Notizen" App will ich aber auch nicht mehr. Ich habe wirklich etliche, und kann mich von keiner trennen! Sinnig, weniger sinnig, schnell ein paar Gedanken festhalten, irgendeine Notiz einer Langzeitwette,.. Die Kalenderfunktion nicht zu vergessen. So ein digitaler Terminplaner mit Notizfunktion ist schon einfach klasse.

Auch nicht zu verachten, ganz klar - Spiele & Co. Auf meinem Tablet mehr vertreten als auf meinem Handy (liegt an der Musik! Die nimmt zu viel Platz ein). Aber mindestens eines gehört sich dann schon für den Zeitvertreib. Mein liebstes, auch wenn ich es nicht mehr besitze (1GB, uhhh!) - Real Racing. Fürs Tablet Erlebnis Thor: Dark Kingdom. Trotzdem leg ich da nicht allzu viel Wert drauf, einfach aus einem Grund: ich bin nicht sonderlich gut in sowas, haha. (Außer Autospiele! Genauso wie Mario Kart aufm Nintendo, wuhhh)


Was aber wirklich einfach richtig super ist (diese Wortkombi!.. nicht) - Mobilität. Ich habe nicht mal mehr Word, nutze nur noch Pages auf meinem iPad. Und das kann ich immer überall mithinnehmen, immer irgendwas weiterschreiben, daran weiter arbeiten. Pages ist eigentlich auf dem Tablet mein Ein und Alles - und war die 10 Euro sowas von wert. Allgemein gilt aber - chatten kann natürlich nicht nur Zeitvertreib sein, sondern eben auch schlichtweg wichtig. Oder simsen, je nach Nutzung. Ein Anruf ist nicht immer möglich, und so ist manchmal auch etwas einfacher geklärt. Hat man wen nicht erreicht, kann man quasi immer noch eine Nachricht hinterlassen. Wer nutzt denn heutzutage noch die Mailbox? (Da kann ich mich jetzt natürlich auch täuschen)
Ehe das jetzt ein endlos langer Text wird, was er eh schon ist - möcht' ich mich noch knapp dazu äußern, was ich wiederum nicht so dufte finde.

..und ein paar Nachteile 

Lange überlegen muss ich da eigentlich nicht. Eher muss ich bedenken, wie ich das nicht allzu ausschweifend zu Text bringe.
Als erstes - wie bereits angesprochen - die Sache mit der Kommunikation. Lieber sehe ich die Leute, mit denen ich mich unterhalte, als dass ich meine Emotionen durch Emojis ausdrücke. Auch wenn die echt super sind.
..außerdem umgeht man so meistens ein Treffen. Es kommt einem nicht so lange vor, dass man jemanden nicht gesehen hat, wenn man ständig schreibt. Irgendwie auch schade. Missverständnisse sind da auch nicht gerade selten.
Nicht zu vergessen: die Sucht. Wenn jemand in Panik ausbricht, weil das Handy weg ist,.. naja. Für mich nur halb nachvollziehbar. Damit meine ich jetzt nicht den Fall, dass es geklaut wurde oder verloren gegangen ist - mehr so ein verlegt-weg-sein. Dieses Gefühl etwas verpassen zu können, wenn man die nächsten paar Minuten nicht drauf schaut. Muss nicht sein, immer mit der Ruhe!
Man vergisst selbstverständlich schnell mal alles andere drumherum. Die Zeit vergeht wie im Fluge, wenn man am PC sitzt. Andere Dinge haben Prioritäten, je wichtiger die Technik für einen, desto unwichtiger erscheint sicher das, was um einen herum auch noch existiert. Draußen sein, lesen, sich mit Familie, Freunden, Tieren beschäftigen. Das sind so die Angelegenheiten, die mir am ehesten durch den Kopf schießen & auch erwähnenswert sein könnten. Aber da ich keine dieser typischen Nörglerinnen sein möchte und vor allem euch auch noch Freiheit für ein paar Äußerungen lassen mag - ist das hiermit erstmal der Cut für die Negativität ;). Daher - direkt weiter zum nächsten Punkt:

Einer meiner liebsten Stücke - der Laptop zurecht habe ich jetzt nicht das Wort "Freund" gewählt. Das erschien mir angesichts einiger Punkte, die ich hier bereits nannte, ein wenig unangemessen. Dennoch liebe ich den Kleinen. Er löste meine feuerrote Flamme - den Acer Laptop - ab, der einige Jahre treu diente. Jetzt darf mein Dell Inspiron 15 die Tasten herhalten, um euch diesen endlos langen Text zu hinterlassen.
Perfekte Größe, Touch Display, 1 TB, 16 RAM, Optik von gebürstetem Metall außen - all das, was ich wollte. Ein Laptop nahm für mich all die Jahre wirklich immer mehr an Bedeutung zu. Schon vor langer Zeit begann ich damit, Webseiten zu erstellen und zu betreiben, bis der Blog irgendwann wichtiger Bestandteil von mir wurde. Der mittlerweile seit stolzen 3 Jahren, im kommenden Jahr werden es zu Beginn sogar schon 4, existiert. Mitblogger werden bejahen - so ein Laptop.. der ist schon wichtig. Man hämmert etliche Worte darauf ein, er muss Multitasking abkönnen, beinhaltet abertausende von Fotos, braucht dieses Bearbeitungsprogramm, jenes andere und sowieso etliches pipapo. Ganz ehrlich - je mehr man auf anderen Blogs stöbert, desto mehr lernt man dann auch kennen. Sonst hätte ich jetzt sicher nicht 3 verschiedene Bildbearbeitungsprogramme, würde nicht Jahr für Jahr meinen Taschenkalender digital selbst gestalten und.. um darauf zurückzukommen: hätte sicher auch etliche Fotos weniger auf der Festplatte.


Auch wenn ich mir widerspreche, und ihn jetzt doch personifiziere - der Laptop ist ein guter Freund. Er gibt die neuesten Videos von Benjamin Jaworskyj oder gar Ape Crime in tollster Qualität wieder, ermöglicht es mir endlich mal wieder Sims zu spielen (das einzige Spiel, das ich von Beginn bis heute wirklich gerne spiele.. hab auch das Gefühl, dass es sich nie ändern wird, egal wie alt man sein mag) und vereint all das, was ich für meine liebsten Hobbies brauche - kann Musik wiedergeben und lässt mich im Internet Karten für Konzerte bestellen, vereint vor allem alles für den Blog, lässt mich meine Filme und Serien abspielen.. ach, und einfach so viel mehr.


Und ja, ich weiß - ich habe über so viel geschrieben und könnte dennoch so viel mehr erwähnen. Aber um es ein bisschen zusammenzufassen: Technik ist klasse. Hat aber auch 'ne Menge Kehrseiten. Über TV, sonstige Konsolen etc. habe ich absichtlich nichts geschrieben; das würde einfach ausarten. Aber von speziell diesen 3 Dingen.. ist mir der Laptop doch der liebste. Das Smartphone ist mir einfach mit zu viel Chatterei und Dranrumgehenge verbunden.. Allgemein gesagt: Ich könnte dennoch irgendwie auf alles verzichten.. irgendwie. Worauf ich jetzt hinaus möchte:

Die Diskussionsrunde ist eröffnet! Lasst mich wissen, wie ihr zu diesen oder anderen technischen Geräten & Aspekten steht. Vertretet ihr an manchen Stellen meine Meinung oder seht ihr das ganz anders? Könntet ihr ohne? Wie wichtig sind diese "Helferlein" insgesamt für euch?

Kommentare :

  1. Bei mir ist es so: Ich bin bei facebook, twitter, instagram, tumblr und natürlich hier. Ich surfe super gerne im Internet. Sobald ich irgendwas wissen will, mache ich google an.
    Allerdings kann man das alles auch übertreiben! Ich poste nicht jede Minute etwas auf instagram oder facebook (da eigentlich am wenigsten...) und twittere auch nicht 24/7. Ich mag es, dass man so leicht mit vielen menschen in Kontakt bleiben kann, sich austauschen kann und so.
    Und ich muss auch zugeben, ich vermisse mein Handy bzw. das Internet wenn ich keinen Akku mehr habe oder ich im Funkloch bin. Aber ich kriege nicht direkt Entzugserscheinungen oder so:DD!
    Was ich leider überaupt nicht mag, ist diese Art "kontrolle". Mein Freund kauft sich die PS4 und man muss sie im internet erstmal "aktivieren". Sogar mit Personalausweis.
    Und dann wollte ich damit eine DVD gucken, sogar das muss man erst über das Internet einmal aktivieren... und sowas mag ich gar nicht-.-!
    <3

    AntwortenLöschen
  2. Was für ein langer und interessanter Text! :)
    Ich kann dich in vielen Punkten absolut nachvollziehen - ich würde auch nur ungern auf viele Soziale Netzwerke wie Instagram oder Facebook verzichten wollen - bei anderen widerum würde ich kaum merken, dass sie fehlen.
    Ich nutze Facebook aber z.B. eigentlich nur noch, um mit Freunden in Kontakt zu bleiben und Treffen etc abzusprechen - selber dort posten mache ich eigentlich gar nicht mehr.
    Bei Instagram sieht das Ganze schon etwas anders aus - allerdings denke ich mir auch oft "Sieht es bei der "Instagramerin" jetzt wirklich so aus, wie es auf dem Bild aussieht?" Und oft wird ja selber zugegeben: Nö - alles schön hergerichtet für die Kamera. Ist bei mir ja ebenfalls desöfteren der Fall. Naja. Das finde ich teilweise sehr schade - als ob die "Wahrheit" nicht schön genug wäre.

    Wenn mein Akku leer ist, bin ich meistens an einem Ort, an dem ich es schnell wieder aufladen kann oder nicht benötige. In Panik würde ich aber nur verfallen, wenn ich irgendwo an einem Ort bin, an dem ich wieder abgeholt werden möchte und es dank meines leeren Handyakkus nicht kann. Wenn mir so richtig langweilig ist, habe ich früher schnell zum Iphone gegriffen und ein paar Spiele gespielt. Seit einiger Zeit versuche ich aber wieder bewusst darauf zu achten, das nicht zu tun, sondern dann lieber mein Buch aufzuschlagen und etwas zu lesen.
    Für alltägliche Dinge würde ich aber weder mein Iphone, noch meinen Laptop missen wollen. Das Ganze hat aber auch seine Grenzen:
    Ich finde, es gibt nichts nervigeres, als Freunde, die bei gemeinsamen Treffen nur am Handy hängen. In meinem Freundeskreis habe ich tatsächlich einige, die dies regelmäßig tun. Als wir vor ca einem Jahr unser Hogwarts Dinner veranstaltet haben, habe ich gleich am Anfang eine Schale aufgestellt, in die jeder sein Handy legen musste. Nur in "Pausen" durfte darauf geschaut werden - und es ist keiner daran gestorben ;)
    Mittlerweile hat sich das ein wenig gebessert, sobald aber bei gemeinsamen Treffen die Handysucht bei Einigen wieder zum Vorschein kommt, kommt auch ganz schnell die Schale wieder hervor ;)

    AntwortenLöschen
  3. Ich bin in vielen Punkten ebenso deiner Meinung. Auf soziale Netzwerke zu verzichten fände ich blöd, da wir auch damit aufgewachsen sind. Meinen ersten Computer habe ich mit sechs bekommen und habe seitdem so manche Texte und Listen getippt. Ich benutze auch regelmäßig YouTube ,Blogger, Whatsapp und Facebook. Allerdings poste ich nicht alles was ich tue, sondern nutze Facebook zum Beispiel, um mit meinen Freunden in Kontakt zu bleiben, die zum studieren weggezogen sind. Ich finde es auch immer schön mit Freunden zusammen zu sitzen und sich zu unterhalten, statt allen zuzugucken wie sie auf dem Smartphone rum tackern.

    So ab und an stelle ich dann doch mein Smartphone über das Wochenende aus und gönne mir eine Auszeit. Das erste mal war es wirklich gewöhnungsbedürftig so ganz ohne soziale Netzwerke, aber mit der Zeit gewöhnt man sich dran. Und diese Auszeiten genieße ich in vollen Zügen!

    AntwortenLöschen
  4. Ich heb mal die Hand hoch ;) Ich bin ein absolut vernetzter Mensch, obwohl ich ein Kind der (Anfang!) 80er Jahre bin. Aber ich war schon immer so. War eine der Ersten die bei uns ein Handy bzw. tragbare Telefonzelle hatte (wohl gemerkt 1998 mit 17 Jahren). Ich bin auch auf vielen Social Media Kanälen vertreten, gebe zu dass ich mit Twitter trotzdem noch nicht ganz klar komme und finde es auch absolut nervig, wenn man in gemütlicher Runde zusammensitzt und Jemand dann während des Gesprächs sein Handy zückt. Ich seh das in ziemlich vielen Fällen so wie Du und ich bin in ziemlich vielen Dingen Deiner Meinung. Auch ich liebe mein iphone und mein ipad. Würde es nie wieder hergeben oder gegen ein anderes Gerät tauschen wollen. Im Frühjahr habe ich mir neben meinen normalen PC auch einen Laptop angeschafft. Ist einfach praktisch für unterwegs. Zuhause sitze ich doch aber lieber vor meinem Schreibtisch am normalen PC. Süchtig? Ich weiß nicht. Ich verbringe ca. 1 mal im Monat mein Wochenende in meiner Heimat. Dort gibt es kein Internet, kein wlan und ich in dort immer internetlos... Eine whatsapp-Nachricht lässt sich wirklich nur an einem bestimmten Punkt im Garten verschicken.... Einerseits ist das wirklich schön, andererseits manchmal echt nervig, wenn man Jemanden doch dringend noch eine E-Mail schicken oder irgendwas bei google nachsehen muss. Aber nicht ständig erreichbar sein ist doch auch mal für zwei Tage immer ganz schön :)

    AntwortenLöschen
  5. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

    AntwortenLöschen
  6. Was soll ich dazu noch sagen? Du hast es perfekt auf den Punkt gebracht! Technische Geräte und Soziale Netzwerke sind tolle und für mich auch sehr wichtige Helfer, aber trotzdem könnte ich auch ohne Leben. Was mich ganz besonders nervt, ist diese permanente Selbstdarstellung auf Instagram und Co. Selfies, perfektes Styling, hübsch drapiertes Essen und ständige Posts aus dem ach so traumhaften Urlaub. Manchmal hat man das Gefühl, Social Media wird nur noch zum Prahlen benutzt, was doch irgendwie schade ist.

    Allerdings bin ich auch ein totales Apple-Opfer. Die Geräte sehen einfach super aus und sind hochwertig verarbeitet. Die Produkte lösen in mir ein Haben-Wollen-Gefühl aus. Und dann gibt es auch noch so viele hübsche Sachen dafür!

    AntwortenLöschen
  7. Ich bin auch in vielen Sozialen Netzwerken angemeldet. Damals, da musste ich wieder mal schmunzeln, war es natürlich noch SchülerVZ (oh ja da war ich sehr, sehr, sehr aktiv und wenn man einen Accont hatte, war man nun mal cool), wer kennt wen und Myspace. Die 3 Sachen haben nun ausgedient und recht spät bin ich dann erst auf den Facebook Zug aufgesprungen, nutze heute noch Instagram, Tumblr und Twitter. Aber bei allem bin ich nicht mehr so aktiv wie damals. Bei Facebook teile ich wirklich nur Dinge die wichtig sind und nicht jeden Müll. Ich ärgere mich auch immer über Menschen, die manchmal Dinge teilen, wo man sich fragt: Warum? Bei Instagram und Twitter bin ich aufgrund meines Blogs angemeldet und finde das eine gute Möglichkeit meinen Lesern dinge zu zeigen, auf die ich in meinem Blog nicht eingehen kann und Tumblr ist einfach ein toller Zeitvertreibt, vor allem für Serienjunkies. All diese tollen Posts immer dazu. Da klicke ich mich gerne durch, muss aber auch nicht jeden Tag sein. WhatsApp nutze ich natürlich privat, einfach weil man kostenlos schreiben kann.

    Jedoch bin ich auch kein Fan dieser "Zuletzt online" Funktion, weil man einfach unter Druck steht sofort zu antworten. Bei WhatsApp habe ich das auch abstellt, einfach weil ich es nicht mag und ich immer etwas länger brauche bis ich antworte. Ich bin niemand der sein Handy Zuhause immer bei sich hat. Ich brauche auch einfach mal eine Zeit wo ich meine Ruhe davor habe und wo ich dann auch nicht in WhatsApp und Co unterwegs bin. Ich bin nicht immer ein Fan dieser ständigen Erreichbarkeit, selbst wenn sie auf der anderen Seite wieder ihre Vorteile hat. Die man natürlich generell nicht bestreiten kann. Es ist toll um mit früheren Freunden, die weiter weg wohnen oder sogar im Ausland sind in Kontakt zu bleiben, sich über Gruppenchats schnell über Dinge auszutauschen oder generell einfach mal kurz was nachzufragen. Auch in Sachen Uni ist Facebook super, weil man sich über Gruppen helfen kann und auch austauschen kann.

    Aber es gibt einfach viele Nachteile, diejenigen die du aufgezählt hast, dazu würde ich aber noch das Mobbing nennen. Viele denken ja sie könnten sich im Internet verstecken, sie müssen niemanden die verletzten Worte ins Gesicht sagen und hätten persönlich wsl auch nie den Mumm dazu, aber im Internet ist das wirklich. Man genießt diese Anonymität und nutzt sie aus. Ich finde das einfach nur Feige, aber es wird nun mal immer mehr zum Problem.

    Generell bin ich aber so wie du. Ich nutze diese Sachen, bin aber nicht süchtig und brauche es nicht 24 Stunden am Tag. Zudem nervt es mich auch sehr wenn ich mit Freunden unterwegs bin und die schauen nur auf die Handy. Kommt bei uns zum Glück noch weniger vor, da wir uns noch treffen, um uns wirklich zu unterhalten und etwas zu unternehmen. Somit ist das bei uns nicht das größte Thema. Generell sind auch meine Freunde nicht die Überposter bei Facebook, somit zählen wir wohl da noch zur Generation die zwar damit aufgewachsen ist, aber die Vor- und Nachteile sieht und deren Leben sich dann doch mehr Persönlich abspielt. Durch Telefongespräche und Treffen.

    Toller Beitrag :).

    Ps: Wollte dir noch Bescheid geben das bei mir ein Gewinnspiel läuft und da du ja auch schon länger meinen Blog liest, würde ich mich über deine Teilnahme sehr freuen. Zu gewinnen gibt es 1x2 Freikarten für den Kinofilm "Love Rosie - Für immer vielleicht". Die Tickets sind in allen Kinos gültig, in denen der Film läuft. Wenn du also auf romantische Komödien stehst und auch das Buch von Cecilia Ahern gemocht hast, dann ist der Film sicherlich etwas für dich.

    AntwortenLöschen

Ich freue mich sehr über jeden neuen Kommentar!

my post-favourites