7. Mai 2017

Faszination Essen - Aus Leidenschaft zum Genuss & Hang zur Selbstzerstörung

Essen, Nahrung & Lebensmittel sind für mich durch und durch faszinierend - mit all ihren Seiten. Schattig und sonnig. Gesund und weit entfernt von natürlich.

Jede Medaille hat zwei Seiten. So auch die der hübsch polierten Welt des Essens -
Und darüber möchte ich mich ein bisschen mit euch unterhalten...

Faszination Essen

Was ist "Faszination Essen?"

Lange grübelte ich, wie diese von nun an eingeführte Rubrik auf Wonderblue heißen könnte. Etwas mit Liebe? Wohl zu unpassend und sanftmütig für all die Dinge, die ich gedenke anzusprechen. Leidenschaft? Nun, ja - Essen und all das Drumherum ist eine große Leidenschaft meinerseits. Doch wer Essen mit Leidenschaft in Verbindung setzt, assoziiert wohl eher schöne Schlemmereien und Kochkünste. Nicht ganz weit hergeholt, jedoch bei Weitem nicht alles, was dabei abgedeckt werden soll. Eine Leidenschaft ist es dennoch - eine Faszination allerdings auch.

Eine Faszination die so weit ging, dass ich bereits in der Unterstufe beschloss, diesem Thema mein Studium zu widmen - meiner Zukunft, meinen Gedanken, bevor ich schlafen gehe.
Wohin die Reise genau gehen wird, ist noch recht ungewiss - doch eines weiß ich: es ist der richtige Weg. Und diese Beiträge sollen mich dabei begleiten.

Ich liebe Essen! Ich liebe Lebensmittel! Ich liebe kochen, schlemmen, verspeisen, genießen!
Doch was ich nicht 'liebe', sind die Kehrseiten, die es hier und da mit sich bringt - es aber dennoch schaffen, meine Aufmerksamkeit zu erreichen. Faszination ist in meiner Wahrnehmung sich einem Thema zu widmen, das spannend, bedeutend, wunderschön und erschreckend im gleichen Maße sein kann. Essen schafft das - mit seiner Industrie, Landwirtschaft, als Dauerwerbeschlager, ein Stück von Natur, als Überkonsum, zum Überleben oder gar als Genuss, den man sich dann und wann gönnt.

Salz Pfeffer Reis Foodie

Stundenlang könnte ich niedertippen, was es mir bedeutet. Seitenweise in dramatisch umschreibenden Worten kläglich versuchen zu definieren, dass Essen für mich eine so facettenreiche Bedeutung hat wie kaum etwas anderes. Doch in diesem Post möchte ich nicht nur beschönigen. Leute, die mich kennen wissen nur zu gut, wie sehr ich es genieße, mein Geld für Essen auszugeben - ein würdiger Restaurantbesuch, Lebensmittel hoher Qualität, besondere Zutaten zum Kochen.
Einkaufen würde ich Klamotten shoppen jederzeit bevorzugen.

Genauso weiß aber jeder, den ich zu meinen engen Bezugspersonen zählen darf, dass ich ein Verächter von vielerlei Entwicklungen unserer "schönen neuen Welt des Essens" bin, wie es Hans-Ulrich Grimm in seinem Buch "Die Suppe lügt" immer wieder betitelt.

fruit bowl früchte beeren food photography 3

Essen ist schon lange mehr als ein Grundmittel, um lediglich unseren Bedarf an Energiezufuhr zu decken. Das ist auch völlig okay so - in Maßen. Wie viel von jedem ein Jeder zu sich nimmt, sollte für sich definiert werden. Zumindest lasse ich das in diesem Beitrag einmal so stehen.

Was für mich aber keine Option und absolut nicht okay ist, ist die Entwicklung Richtung Künstlichkeit, die nicht nur unser Essen betrifft. Aber vor allem da stört es mich - jeden Tag ein bisschen mehr. Ganz still und leise und kommt nur dann zum Ausdruck, wenn ich Unterhaltungen mit Personen darüber führe, die ähnlich denken oder dieses Thema angefangen haben. Also selten. Vielleicht sogar zu selten, um den Drang zur Aussprache zu befriedigen - welche bessere Chance habe ich also, als es einfach hier kundzutun? Wenn ein jeder Leser, sollte er über diesen Beitrag stolpern, selbst entscheiden kann, wie viel Aufmerksamkeit er meinen Worten schenkt - oder eben nur über die Bilder hinwegscrollt ("Tolle Bilder! Sieht super lecker aus!")!?

Food Photography Foodfotografie

Wenn die Industrie dampft und die Natur schweigen darf

Wo beginnt Natürlichkeit, wo hört sie auf? Schwer zu definieren. In manchen Bereichen jedenfalls. Bei Essen nicht! Natürlich ist das, was die Natur, und alles was dazu gehört, uns schenkt. Nicht das, was vom weltweit führenden Aromahersteller Givaudan in der Schweiz in Gläschen zusammengerührt wird. Nach meinem Empfinden ist die Pizza für 2,99€ aus'm Tiefkühlregal ebenfalls weit entfernt von Natürlichkeit - genauso wie die Bolognese aus der Tüte deren realer Wert nicht einmal dem niedrigen Einkaufspreis entspricht. Wobei, niedrig? Das bisschen Pulver für 89 Cent ist ganz schön teuer verglichen mit den prallen Tomaten, Spaghetti und Hack vom Fleischer das ich auch bereits in guter Qualität für ein paar Euronen erhalten kann. Am gruseligsten ist dabei irgendwo auch der Mengenvergleich. Wenn wir in den Supermarkt stürmen (meist 15 Minuten vor Ladenschluss, aber hey, das reicht, wir sind geübt!) ist der Einkaufswagen nach der ersten Station bereits voll: mit Obst und Gemüse. In großen Mengen. Wie würde das verpackt in Maggi & Co. Koch-Fix-Tüten aussehen? Wohl ganz schön mickrig - und eine Vorstellung, die mir ganz gewiss nicht in die Tü, ehhh, in den Wagen kommt.

fruit bowl früchte beeren food photography 2

Meine Meinung zu diesen Aspekten reift Tag für Tag heran, hat sich über Jahre durch verschiedene Einflüsse entwickelt. Ich bin kein Paradebeispiel - aber ich esse eine Soße aus echten Tomaten mit besserem Gewissen als eine aus roten Krümeln.

Die Fertiglasagne - schnell in die Mikro geschoben und biiiing, fertig - aufgegessen und grüne Flecken am Boden vorgefunden. Realisiert, dass der fertig geriebene und abgepackte Käse verglichen mit dem als Stück von der Theke ganz schön wenig nach Käse schmeckt. Sich immer wieder die Frage gestellt, warum meine Nuggets im Happy Meal Mal für Mal die Form von einer Tigerente haben. Es für komisch befunden, dass die Soße in der Kantine heißt wie die von Mama, aber überhaupt nicht schmeckt wie bei Mama. Die Chipstüte "Meersalz und Buttergeschmack" entbost weggeschmissen, nachdem der gesamte Gaumen gereizt war und fürchterlich brannte - stundenlang.
Naturjoghurt und frische Früchte in eine Schüssel geschmissen und nie weider ein Fertigprodukt dieser Art angerührt. Den Käse selbst gerieben. Den Spaß am Backen von echten Pizzen entdeckt. Viel weniger Bauchschmerzen gehabt, wenn gewisse Speisen und Fast Food Giganten gemieden wurden.

Und: der größte Fehler - damit begonnen, der Rückseite der Lebensmittel sehr viel Aufmerksamkeit zu schenken.

Aus Liebe zum Kochen Essen Foodie Gesund

Angefangen hat es mit dem Interesse dafür, was Nahrung uns gibt. Weiter ging es damit, wie viel sie uns manchmal kostet. Was es bedeutet, dieses und jenes zu essen. Was gesund erscheint ist nicht gleich gesund! Das dürfte vielen von uns klar sein. Wenn es als gesunder Lebensstil vorgegaukelt wird, bedeutet das noch längst nicht, dass es auch für den Menschen artgerecht ist. Dessen bin ich mir für meinen Teil bewusst.

Ich liebe es über alles zu schlemmen - es soll aber was besonderes sein und bleiben. Fettlebe jeden Tag is' nich'. Food Trends sind in Ordnung und können spannend sein - schlagen sogar eine sehr richtige Richtung ein! - Diät Trends sind aber absoluter Mist, größtenteils. Eine bewusste Ernährung ist so viel sinn- als auch wertvoller. Dazu gehört es auch so weit es geht zu wissen, was da in unserem Magen landet.

Nichtsdestotrotz würde ich keine Vorschriften aufstellen, wie man zu essen hat. Warum auch? Wo es Geschmackssache ist, hat es vielleicht auch religiöse, ethische Gründe oder sonstige Überzeugungen.
Ich kenne die Konsequenzen und die Entstehung. Zumindest dann, wenn es mir möglich ist.
Viel mehr würde ich mir wünschen, jedes Mal eine Wahl zu haben.

 Food Photography Pepper Salt Lemon

Der Wunsch selbst entscheiden zu dürfen, was ich esse

Neue Kennzeichnungspflichten für Zusatzstoffe und Allergene erleichtern mir - wenigstens in gewissem Maße - die Entscheidung, wie mein Mittagessen aussieht wenn ich unterwegs bin. Immerhin. Möchte man aber alles, was Buchstaben und Ziffern trägt maximalst aus dem Leben verbannen, ist die Auswahl nicht groß - so gar nicht groß. Ich meine; das, was neben deftigen Gerichten, die ich eher an einer Sonntagstafel erwarten würde in Mensen übrig bleibt, ist sowieso nicht allzu umfangreich. Dass da fast nur Selbermachen übrig bleibt, ist keine große Überraschung und auch kein großes Problem - dafür habe ich hier bereits mein pikantes Waffelrezept vorgestellt und freue mich schon darauf, noch mehr mit euch zu teilen.

Naja, wenn jedoch die Regeln für Angelegenheiten dieser Welt von den Großen der Foodindustrie mitbestimmt werden, wäre eine zu offensichtliche Kennzeichnung ordentlich rufschädigend. Kann ich verstehen. Blöde Sache. Die Tatsache, dass wir teils gar nicht wissen können, was sich wo versteckt, ist mir ein Graus - genauso wie die Ungewissheit ob das, was ich mir zu Gemüte führe und von dem ich dachte, dass es 'schon in Ordnung ist' wirklich so in Ordnung ist. Eines der vielen Probleme: Stichwort (natürliches) Aroma. Lang genug hab ich mich von dem "natürlich" vor dem Aroma beeinflussen lassen. Wenn natürlich auch bedeuten darf, dass der Erdbeergeschmack in meinem Joghurt aus Holzspäne kommt, dann stelle ich Produkte, die diese Aufschrift tragen bevorzugt wieder dorthin, wo ich sie kurz zuvor hergeholt habe. Das hat Gründe - auch dessen bin ich mir bewusst. So viele Erdbeeren wie wir snacken, so viele Himbeeren wie sie als Püree den luftigen Joghurt zieren und so viele Kirschen, wie sie als "ganze Früchte" irgendwo drin sind, gibt es einfach nicht.

Grenzen, die gibt es allerdings schon - und die werden nach meinem Geschmack zu sehr maßlos überschritten. Und kaum eine kleine Person kann noch etwas dafür.

Tomaten Kirschtomaten Fleischtoomaten Foodfotografie Food Photography

Ich wünsche mir so sehr, allein die Entscheidung zu treffen, was neben dem Naturprodukt zusätzlich zu Gemüte geführt wird. Dass alles genau drauf steht, was drin ist. "Natürliches Aroma" nicht einfach nur ein Sammelbegriff ist, der abgenickt wird. Hefeextrakt und ähnliche Geschmacksverstärker überall drauf stehen müssen. Werbung nicht weiter vorheuchelt, was so gar nicht stimmt - sondern dies den Produkten denen man trauen kann vorbehalten ist.

Als ersten Schritt. Für diejenigen, die auch weiterhin zu einem schnellen Joghurt zwischendurch, einem Fertiggericht aufgrund von zu wenig Zeit oder einer Tüte Chips mit mehr Geschmack als Meersalz für einen TV Abend greifen wollen - vielleicht sogar guten Gewissens. Mit noch viel mehr Produkten, die den Geschmack "Tomate, Meersalz & Oregano" nicht nur tragen, sondern genau das auch hinten drauf steht - nicht E123 & Co.

Reis Pfeffer Meersalz Food Photography Essen

Tüte vs. 3D-Frucht

Vor ein paar Jahren war ein Kritikpunkt mein stetiger Begleiter: Mittagessen. Vor allem zu Schulzeiten war es ein großes Problem. Heute ändert sich das zunehmend. Mein Mittagessen nehme ich zwar dennoch lieber selbst gekocht mit, aber die Auswahl ist vorhanden. Nicht nur in meiner Studentenstadt, auch in der Kleinstadt in der ich zur Schule ging - das sogar nahrhaft!

Es bereitet mir Freude, die Wandlungen im eigenen Umfeld zu sehen, ohne es direkt zu beeinflussen. Einen Freund zu haben, der all dies ohne zu murren hinnimmt und sich vollkommen überzeugen lassen hat. Einen Bruder im Teenager Alter zu haben der überraschender Weise seit einiger Zeit den Burgergiganten boykottiert (selbst wenn die Kumpels mit ihm dort "Essen gehen"), zu beobachten, wie nach und nach chemische Joghurts und Puddings, Fertigsoßen und abgepackte Fleisch- und Milchprodukte nie wieder Einzug in den Familienkühlschrank erhielten.

Frisches Essen macht schlichtweg Spaß! Die knallrote Tomate im Körbchen ist so viel attraktiver als das Soßentütchen im Schrank.
Ein Gericht Schritt für Schritt entstehen zu lassen ist ein weitaus größeres Vergnügen als eine fertige Mahlzeit in die Mikrowelle zu schieben. Der Bauch ist so viel besser gefüllt wenn man sich einen ordentlichen Burger von einer Bude mit Herz (wenn auch für ein paar wenige Euro mehr) gönnt, als vom Burgergiganten neben der Autobahn, der entweder Bauchgrummeln verursacht oder nach weniger Zeit das Gefühl aufkommen lässt, ein Loch im Bauch zu haben - da immer noch Hunger aufgrund von absolut leeren Kalorien.

Wer ein bisschen Aufklärung sucht, findet es in 

"Die Suppe lügt"

Pflichtlektüre zum Vorgegaukel über ach so tolles Essen im Detail ist das unglaublich gute Buch "Die Suppe lügt: Die schöne neue Welt des Essens" von Hans-Ulrich Grimm (klick). Für jeden. Dich, mich, einen Bekannten, der nie den Kochlöffel berührt hat. Er berichtet von allem etwas und von nichts zu viel - ein Muss für jeden, der isst. Auch Tante Ilse die fixe Tütchen für ein Wundermittel hält. Oder von der Cousine meines Vaters dessen Mann, der wohlwollend in sich reinstopft ohne einen Gedanken daran zu verschwenden, was es eigentlich ist. Was es mit ihm macht. Und ich bezweifel, dass es unter uns allzu viele gibt, die nie einen Supermarkt betreten müssen oder nie ein Restaurant besuchen. Er kann es auch viel besser als ich, die genauen Feinheiten dessen zu erklären - wo der Geschmack der Erdbeere im Joghurt genau herkommt, wie es um das China-Restaurant-Syndrom steht und wie die Giganten der Food-Welt uns an der Nase herumführen und alles bestimmen, was nicht durch solche bestimmt gehört. All das mit reeeeichlich Recherche, leichter Verständlichkeit und einem mehr als angenehmen Schreibstil!

Müsli House Doctor Schale Beerenfrüchte Himbeeren Food Photography Blaubeeren Brombeeren

Frische von Speisen, Chemie im Essen und Qualitätsmerkmale von Produkten sind nur einige der vielen Bandbreiten, welche die Tiefen des Essens umfassen. Die Faszination dahinter - positiv als auch negativ.

Gerne würde ich noch viel mehr dazu veräußern - doch das ein ander' Mal. Soweit so gut vorerst eine kleine Hintergrundbeleuchtung über die Beziehung von mir und dem wunderbaren Essen. Wie die Professoren es in den Veranstaltungen schaffen, in die Tiefen der Prozesse einzuweisen, schafft es mein Alltag, alles stetig zu hinterfragen. Essen und Ich - ja, das ist eine große Liebe. Es ist Notwendigkeit, Genuss & Gefahr in einem Topf geschmissen, mal eine Zutat mehr, mal eine weniger.
Es ist auf jeden Fall ein Thema, worüber ich es kaum abwarten kann, noch viel mehr zu schreiben!
Ganz besonders ist es aber eines:

Ein Thema, über das mich eure Meinung brennend interessiert! Wie esst und genießt ihr? Interessiert es euch, aus was euer Essen besteht oder wie es entstanden ist? Wie oft dreht ihr die Produkte aus dem Supermarktregal um - oder habt ihr es je gemacht?

17. April 2017

Erinnerungssammlung Namibia - Über einen Sommer der eigentlich Winter ist, grazile Tiere & Genuss

Es gibt so viele dieser Länder auf unserer wunderschönen Erde, die gewiss nicht lange benötigen, um Besucher, Reisende, Touristen, Weltentdecker oder Abenteuerlustige in den Bann zu ziehen - und dennoch bei viel zu wenigen einen festen Platz auf der "to travel" Liste haben. 

Dazu gehörst wohl auch Du, du atemberaubendes Namibia.

Namibia Sonnenuntergang Windhoek

Die Art und Weise dieses Land in einem Bruchteil seiner Vielfalt zu erkunden war so anders, als ich es sonst gewohnt bin - und doch so schön, so entspannt! Im Winter 2015 hatte ich die Ehre, der Einladung einer Hochzeit mit einer verbundenen dreiwöchigen Reise zu folgen. Mein Bild vom "Land of the Brave" war sowohl voller Erwartungen als auch ganz ohne konkrete Vorstellungen zugleich. Namibia ist keines der Reisedestinationen, die man immerzu auf Instagram, anderen Blogs, Pinterest & Co. zu bestaunen bekommt. Es trotzt nicht vor Schlagzeilen, hippen Läden oder verrückten Sehenswürdigkeiten, die Aufmerksamkeit erregen. Es ist kein Trend-Reiseziel Nummer eins - wobei ich behaupten würde, dass die allmählich steigende Beliebtheit als Ziel für Abenteuer, Entspannung und fantastische Fotomotive absolut gerechtfertigt ist.

Windhoek NamibiaWindhoek Namibia

Es war nicht nur von der Art des Reisens eine neue Erfahrung - sondern auch zeitlich gesehen. Während in Deutschland der Winter einsetzte, flüchteten wir, wenige Tage vor Weihnachten, in die wohltuende Sonne. Für gewöhnlich bin ich keine derjenigen, die direkt Wärme oder Hitze benötigen, sobald es im Lande kälter wird. Im Gegenteil. Ich bin ein genauso großer Fan von der Kälte wie von der Wärme - wenn der Winter sich aber sowieso bitten lässt und Schneeflocken am Boden noch längst nicht zu sehen sind, tausche ich Matschwetter sehr gerne gegen den afrikanischen Sommer.

Kaum am Flughafen angekommen und ins Auto gestiegen, hätte ich unmittelbar die Kamera auspacken und drauf los knipsen können. Endlos. Direkt strömen einen Landschaften entgegen, die die zahlreichen Handybilder, welche mir mein Freund ein Jahr zuvor schickte, versprochen haben.
Eine für mich völlig neue Welt, die schon längst ein Teil von ihm geworden ist. Ich kann bestens nachvollziehen, dass er und seine Familie keine Chance ungenutzt lassen gen Süden in die Heimat seines Schwagers zu fliegen. Dass ich dies nun ebenso miterleben durfte, bedeutet mir umso mehr.

In der Hauptstadt Windhoek angekommen war dies auch der erste Stopp; bereits wenige Stunden später waren die ersten Windhoek Lager, Hunters und atemberaubende Eindrücke verschlungen - und die ersten Bilder verewigt. Ich sag's euch: wenn ich ein Heim mit so einer Aussicht hätte, könnte ich die Kamera wahrscheinlich niemals mehr weglegen! Jede Minute sieht es anders aus, jeder Lichtwandel rückt es in eine grundverschiedene Stimmung.. Das macht Lust auf mehr! Auf mehr Natur, auf wilde Tiere, auf klare Sternenhimmel, auf Abenteuer.

WindhoekNamibia Windhoek
Lagerfeuer Windhoek Namibia

In Windhoek waren wir für die ersten Nächte in einer schicken 3 Schlafzimmer Lodge in Arebbusch untergebracht; selbst dort hätte ich ewig verweilen können! Einladendes, sauberes Flair, ein super leckeres Restaurant mit noch besserem Frühstück, ein Pool zur Abkühlung, eine riesige Terrasse und ein schniekes Haus mit vieeel viel Platz und sehr sauber geputzten Fenstern sowie Türen - kann ich bezeugen. Und ich war nicht mal die einzige, die gegen die Terrassentür gelaufen ist.

Eines sei vorneweg gesagt bevor ich beginne, von Essensgenüssen zu schwärmen: die Namibian lieben ihr Fleisch. Und ihr Bier. Und Braai (Grillen/Braten) ganz allgemein - wie könnte man auch nicht? Mit einem brennenden Himmel im Hintergrund, flackernde Stadtlichter, ein lauwarmer Pool, in den man die Zähen dippen kann nachdem man sich mit feinstem Grillgut, Butternut und Salat vollgestopft hat. Das ist schon irgendwo ein ganz besonderes Gefühl, das dabei rüberkommt. Ich könnt' schon wieder! Wenn man dann auch noch in die hohe Kunst des Knobelns (wer in Nambia nicht knobelt, war nicht in Namibia) eingeweiht wurde, kann der Abend sowieso am besten niemals enden.
joes beerhouse lodge namibia windhoek the grove mall 2
Die Tage in Windhoek gingen definitiv bereits viel zu schnell rum - waren aber genauso bespickt mit unvergesslichen Erlebnissen wie all die darauffolgenden Orte es boten. Von dem Ambiente und dem köstlichen Essen in Joe's Beerhouse - ein Klassiker und Muss für Touris! - bin ich heute noch schwer begeistert und kann es auch kaum abwarten, mal wieder dort zu dinieren. Schaut euch allein die Bilder vom "Lekker menu" (lekker = recht offensichtlich ein sehr gebräuchliches Afrikaans Wort um alles zu beschreiben, was gut ist) der Website an, es sieht soooo gut aus, ahhhh! Und es schmeckte auch so fantastisch! Mein Freund schwärmt auch einige Monate später noch von seinem Oryx Filet. Die Strand-Hütten-Atmosphäre ist zudem ebenfalls noch absolut genial.
The Grove Mall ist allein schon einen Besuch wert, um bei Wimpy ein deliziöses Frühstück (all-day breakfast!) mit hausgemachtem Eistee einzunehmen. Danach plant man natürlich noch ordentlich Zeit ein, um die Läden zu durchforsten, von denen man noch nie gehört hat (in meinem Fall) oder die es schlichtweg in Deutschland nicht gibt. Fündig geworden sind wir vor allem bei Cotton On, ein australischer H&M-like Laden mit guten Preisen, einer großen Auswahl und super Qualität.

Springbock Namibia Windhoek

Folgend kann und möchte ich Bilder für sich sprechen lassen - ich denke die Einzigartigkeit dieser wunderschönen Tiere kommt auch ohne meine Worte bestens aus. Die Tierwelt Namibias, beziehungsweise wohl Afrika allgemein, ist mit ziemlich großer Sicherheit einer der Hauptgründe, der Besucher von nah und fern anlockt. Diese für uns wilde Seite, die wir in der Heimat entweder auf wenigen Quadratmetern eingepfercht zu Gesicht bekommen oder lediglich von Fotografien und Dokumentationen kennen. Die Okapuka Ranch ist nicht nur eine sicherlich unvergessliche Unterkunft, sondern auch ein tolles Anlaufziel für einen anderthalb stündigen Game Drive quer über die Farm - mit einer Tiervielfalt, bei der es mir heute noch schwer fällt zu unterscheiden, was ich alles für Prachtexemplare gesehen habe.

  Springbock Namibia Safari Windhoek Warzenschwein Namibia SafariAligator Safari Windhoek Tiersafari Namibia Safari in WindhoekTouristen Farm Safari Windhoek Wildes Namibia Nashörner NamibiaGiraffenherde Safari Giraffe Windhoek Namibia Safari 

Solche Augenblicke erfüllen. Den einen Tag in offenen Safari Autos mit flatternden Haaren und Wind um die Nase, die Kamera immer bereit und in der Hand, eine beeindruckende und bedeutende Seite Namibias zu entdecken. An anderen Tagen gemütlich mit Leuten beisammen sitzen, die mir direkt das Gefühl geben, sie schon ewig zu kennen. 

Zum Abschluss in Namibias Hauptstadt von der Dachterasse des Hilton Hotels dann auch noch einen solchen intensiv brennenden Sonnenuntergang (mit Regenbogen obendrauf! Woahh!) mit Blick auf die Berge und die Christuskirche sehen zu dürfen, ist schlichtweg unbezahlbar.

Christuskirche WindhoekSonnenuntergang Windhoek

Windhoek, ich danke dir für diese ersten unvergleichbaren Stunden in einem mir bis dato fremden Land, auf einem Kontinent auf den ich bisher noch keinen Fuß gesetzt habe. Es war ein erster Vorgeschmack auf all die tollen Erlebnisse, die noch folgten - und ich kann es kaum erwarten, euch noch mehr davon zu erzählen und zu zeigen. Ganz gleich, dass all dies schon einige Weilchen her ist; die Erinnerungen sind noch so intensiv, als wäre es erst gestern. Und mein Drang euch alles zu präsentieren so groß, dass ich einfach nicht anders kann!

2. April 2017

Anders als gedacht: Neustart Projekt Heimatverliebt (Bloggeraktion)

Eventuell ging es einigen von euch ähnlich wie mir: eine Inaktivität über Monate; was bedeutet das für den Blog, was bedeutet es vor allem für das Projekt "Heimatverliebt", in das ich doch so viel Hoffnung und Herzblut steckte? Das Fragezeichen schwebte lange über meinem Kopf - ohne richtige Antwort. Ich bin ganz ehrlich: ich habe nie in Frage gestellt ob es denn besser wäre, mit dem Bloggen aufzuhören. Ich habe nie daran gezweifelt, dass es nicht doch noch einen Weg gäbe, die Aktion, die einem ein Stück weit verschiedene Heimatorte näher bringen sollte, weiterhin am Leben zu erhalten.

Ein wenig ungewohnt ist es schon, nach einer so langen Zeit der Abstinenz wieder auf der Tastatur umher zu hacken. Doch umso besser ist das Gefühl. Ab einem gewissen Punkt machte ich mit mir selbst aus, dass ich keine Meldungen mehr verkünden möchte - von wegen bis dann und dann bin ich wieder da, an jenem Tag oder Monat geht es weiter oder sonstige ungewisse Äußerungen.
Alles kam ganz einfach ein wenig anders, als ursprünglich geplant. Die letzten Monate waren von Umzugschaos, Universitätsstress aber auch tollen Augenblicken geprägt. Die Zeit für eigentliche Hobbies; Fotografieren, Bloggen, ja gar kochen, war deutlich begrenzt - oder teils einfach überhaupt nicht möglich. Umso wundervoller waren dann die Kurztrips nach Göteborg über Silvester sowie England vor einigen Tagen - im Hinterkopf hatte ich aber auch dabei sehr häufig den Blog ("DAS müsste ich jetzt unbedingt für einen neuen Travelguide fotografieren, XYZ muss uuunbedingt mal in einen neuen Beitrag zu London, etc. pp.,...).

Heimatverliebt Blogger Projekt

Ich für meinen Teil kann jetzt aber guten Gewissens verkünden: ich bin zurück. Heimatverliebt ist zurück. Mit tausenden Ideen im Kopf, viel Motivation und so großer Freude, endlich wieder das umsetzen zu können, was ich nun seit knapp sechs Jahren stetig liebe. Namibia Posts, Reiseguides, viele viele Rezepte (da konnte ich zum Glück vieeeele Ideen sammeln!) und - natürlich - Interior Posts aus der neuen Wohnung! Wie oft fiel der Satz "Das muss ich dann (später, irgendwann.. wenn es wieder geht...) unbedingt verbloggen!", wie oft habe ich mich danach gesehnt, einige der zig Ideen, die in meinem Kopf umherschwirrten, in die Tat umsetzen zu können.. 

Und vor allem: wie groß war das Bedürfnis, Heimatverliebt den Auftritt bescheren zu können, den es verdient hat. Trotz meiner Enthaltsamkeit habt ihr so wunderbare Posts auf die Beine gestellt, dass es mich teilweise wirklich sehr gerührt hat. Ich bin heimatverliebt - nicht nur in meine eigene!


Blogetechnisch war mein Nummer 1 Gedanke: wie soll ich mit Heimatverliebt weiter machen? Die Monate vergingen und vergingen, es war mir einfach nicht möglich, die Posts zu gestalten, während ihr immer wieder so wunderbare Beiträge veröffentlicht habt.. die ja auch in jedem Fall gesehen werden sollten und sollen!

Die einfachste Lösung kam mir recht bald in den Sinn, und an dieser möchte ich bis dato festhalten:

Heimatverliebt wird von dem Zeitpunkt an wiederbelebt und verschoben, an dem ich leider aussteigen musste. Gar nicht vorrangig wegen mir - sondern vor allem auch aus dem Grund, dass all die wunderbaren, bereits bestehenden Posts noch ihre verdiente Verlinkung als gesammelte Übersicht erhalten.

Thüringer Wald Rennsteig Bloggeraktion Heimatverliebt Deutsche Wälder

Was bedeutet: alle Posts, die bis zum jetzigen Zeitpunkt bereits zu einem Monatsthema erschienen sind, werden auch definitiv "gültig" verlinkt werden! Hier und da habe ich mir schon einige Links abgespeichert, zur Sicherheit könnt ihr mir aber gerne (und sowieso jederzeit!) nachträglich eure Links zu den Beiträgen per Kommentar schreiben oder auch per Mail senden.

Auf der anderen Seite bedeutet es für all diejenigen, die eventuell noch (wie ich nun auch) nachträglich einsteigen möchten, dass sie die Möglichkeit dazu bekommen. Die Monate verschieben sich also lediglich thematisch.
Die Infos aus dem originalen Einführungspost (den findet ihr übrigens hier und auch jederzeit in der Sidebar) folgend noch einmal zusammengefasst und angepasst:

In Heimatverliebt geht es darum, deiner Heimat die vielleicht schon längst nötige Aufmerksamkeit zu schenken! Wie DU "Heimat" definierst, liegt ganz im eigenen Ermessen. Sei es das Dorf oder die Gegend, in der man aufgewachsen ist, die Stadt, in der man sich seit einiger Zeit heimisch fühlt oder eine weitläufige Umgebung - was für dich Heimat bedeutet und was du somit themabezogen vorstellen möchtest, entscheidest du ganz allein.

Der Ablauf

(1) Jeden Monat erscheinen zu einem festgelegten Thema alle Posts für "Heimatverliebt" - wann, ist grundsätzlich jedem selbst überlassen, solange in dem jeweiligen Monat gepostet wird (manchmal sind Nachzügler die gerne dennoch zu einem gewissen Thema posten möchten auch völlig okay).
(2) Gegen Ende des jeweiligen Monats werde ich meinen Beitrag bzw. einen Übersichtspost veröffentlichen, wobei sich am Ende eine Link Party mit ganz viel Platz für Eure tollen Beiträge befinden wird.
(3) Alles steht unter dem Stern "Heimatverliebt" - ob es jetzt eine Stadt, gar ein Dorf, eine Region oder ein Bundesland betrifft; das bestimmt IHR für Euch selbst!
(4) Thematisch mag es zwar gewisse Vorgaben geben, jedoch ist auch dies, genauso wie der Heimatbegriff allgemein, frei interpretierbar
(5) Bei diesem Mitmachprojekt, Blogparade oder wie auch immer man es nennen mag, geht es definitiv nicht um Quantität. Möchtet ihr mitmachen, freut mich das tierisch! Über einen Post genauso wie über mehrere Beiträge. Grundsätzlich freut mich jeder Beitrag, dennoch soll sich niemand verpflichtet fühlen, mehrfach teilnehmen zu müssen.
(6) Die Beiträge sollten bestenfalls unter dem Namen "Heimatverliebt" erscheinen, gerne auch auf Social Media Kanälen mit dem Hashtag #heimatverliebt oder #projektheimatverliebt.
(7) Gerne könnt ihr Euch auch den Banner (s. unten) für Eure Sidebar oder Posts mitnehmen - schreibt mir einfach, solltet ihr eine bessere Auflösung, eine transparente oder eine andere Farbe/Ausführung benötigen!

Die Themen

APRILTravelguides - als Cityguide oder für eine größere Region; ich bin gespannt auf Eure Tipps!
MAI"So genießen wir"; "Genuss" bedeutet wohl für jeden von uns etwas anderes; eine gute Flasche Wein? Der Lieblingskuchen von Oma? Ein tolles Rezept, was schon ewig Tradition hat und immer mal wieder rausgekramt wird? Ein ganz besonderes Fest? Oder auch das ein oder andere besondere Lokal, ein nettes Kaffee oder ein einladender Park, der mehr Aufmerksamkeit verdient?
JUNI"(Eure Heimat)s Top 5 Restaurants" ich stelle Euch meine liebsten Restaurants in Thüringen vor und bin mehr als gespannt zu erfahren, welche Eure sind!
JULI"Sommer in (Eure Heimat)" was macht Eure Heimat im Sommer ganz besonders? Was muss man einmal gesehen, erlebt oder genossen haben, wenn die Temperaturen hoch schießen & die Sonne das Gemüt erwärmt?
AUGUST:"Erlebnis, Action & Vergnügung in (Eure Heimat)" - Freizeitparks, Events oder gar Wanderwege; all die Dinge, die Eure Heimat spannend machen
SEPTEMBER"(Eure Heimat)s Kultur" Museen, Ausstellungen und besondere Sehenswürdigkeiten; was macht die Kultur bei Euch aus?
OKTOBER"Typisch (Eure Heimat)" ob Thüringen noch mehr als Klöße und Rostbratwurst kann, soll hier geklärt werden - Klischees, Traditionen, Rezepte & Co.; hier ist Platz für all die Dinge, die Deine Heimat ausmachen! ...oder eben auch nur klischeehaft ;)
NOVEMBER"Weihnachtszeit in (Eure Heimat)" - Weihnachtsmärkte, Bräuche, Essen; die Weihnachtszeit darf ab Adventsbeginn natürlich nicht fehlen!
DEZEMBER"Winterliches (Eure Heimat)" erneut über Weihnachten oder Märkte, vielleicht auch über Silvester oder den Winter und dessen Attraktionen ganz allgemein; frei interpretierbar!
JANUAR"Historisches (Eure Heimat)" Geschichten, die eventuell noch nicht jeder kennt - auch die Historie macht eine Heimat ganz besonders aus
FEBRUAR:  Der Abschluss und somit der abschließende Post - gesammelt mit Highlights, den teilnehmenden Blogs und all dem, was auch immer dieses Projekt mit sich bringen wird - selbstverständlich könnt auch ihr da gerne mitziehen, und eventuell einen Beitrag über Eure Posts zu Heimatverliebt zusammen tragen

Ihr sehr es vielleicht schon - einige Posts mussten ein bisschen umstrukturiert werden. Aber ich denke ich liege mit der Vermutung richtig, dass im Sommer niemand etwas über Weihnachten und Winter lesen möchte? Auch wenn das ein oder andere abgewandelt wurde - die bestehenden Posts werden definitiv dennoch passend verlinkt!

Inselsberg Thüringen Heimatverliebt Bloggeraktion

Selbstverständlich seid IHR nun alle allerherzlichst dazu eingeladen, Eure Heimat ins Rampenlicht zu rücken. Ob einmal, zweimal, ab und zu oder gar zu jedem bis fast jedem Thema - ich persönlich freue mich über jeden Beitrag! Alles, was bisher zusammenkam, hat sich stets grandios gelesen und machte unglaublich Lust auf einen Trip quer durch den deutschsprachigen Raum. Ob ihr bereits teilgenommen habt, noch teilnehmen wollt oder vielleicht erst zu einem Thema in ein paar Monaten teilnehmen möchtet; all das ist so möglich, wie ihr es bevorzugt!

Gewisse Richtlinien sind zwar vorhanden, dennoch soll alles recht locker gestaltet sein und ganz besonders eines bringen - Spaß.
Spaß an der eigenen Heimat und der anderer. Wer weiß, vielleicht entdeckt ihr durch das Projekt ganz andere Seiten an den Orten, die ihr doch eigentlich schon so gut kennt? Vielleicht wird auch der ein oder andere heiße Tipp von Mitbloggern ein großes Ziel auf der Reise To Do Liste? Ich bin unheimlich gespannt, wie Heimatverliebt nun weiter leben wird. Und wer ebenfalls gerne den kleinen Stempel hätte, kann ihn sich nun mitnehmen (und mir auch gerne bei Bedarf für andere Farben/transparente Versionen schreiben!!):

projekt heimatverliebt

Ich freue mich auf Euch, Eure Heimat & wunderbare Beiträge zu "Heimatverliebt"! 
Bis zum nächsten Thema, bei dem es im April um eine ganze geballte Sammlung genialer Tipps vereint in einem Guide gehen soll!
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