{let's talk about} social media & technical devices

Chatten, surfen, online-shoppen. Bloggen, Fotos auf Netzwerken teilen, Inhalte tumblrn, repinnen und twittern. Mit Laptop, mal Tablet oder dem Alltagsbegleiter und bester virtueller Freund - das Smartphone. Unser Zeitalter bietet eine Menge. Die Technik revolutioniert sich scheinbar mit einem Augenzwinkern, ständig gibt es neue Dinge auf dem Markt, ständig probieren und kaufen wir diese neuen Schätze. Die Technik hat - wie alles auf dieser Welt - so seine Vor- und Nachteile, Dinge, über die es sich streiten lässt und ein paar Faktoren, ohne die wir doch schon gar nicht mehr können. Mit diesen Worten möchte ich gerne eine neue Runde Let's Talk About einläuten - und heute soll es ganz um das Thema Technik gehen - oder konkreter: unsere geliebten Social Networks, sonstige Bewohner des WWW's und natürlich die Geräte, die all das erst möglich machen. 


Die Netzwerke & sonstige Seiten, auf denen wir so unsere Zeit.. was nun? Verbringen, vergeuden?

Ich bin ein Internet-Mensch.
Und ich gehe einfach mal ganz stark davon aus, dass man das nicht wirklich als Outing bezeichnen kann. Als Kind der 90er Jahre wächst man auch mit all diesen Neuerungen mit - erst gibt es den Gameboy gefühlt seit man denken kann, den man unbedingt braucht - und dann kommt auch schon der tragbare Nintendo. Kaum gibt es eine neue Playstation, ist diese schon überholt. Spielte man früher Mohrhuhn auf einem gewölbten, grauen, fetten Bildschirm, wird heute alles immer flacher, größer, transportabler. Spiele mit einer solchen Auflösung und einem so großen Hang zur Realität, dass man sich schon beinahe fragen könnte, was wahr ist. Zugegeben - ich liebe vieles davon. Ich liebe es, dass ich von Laptop zu Laptop meine Fotografien immer besser und klarer sehen kann, dass ich mich wie ein Produzent von einem Film fühle, wenn ich The Last of Us spiele. Dass ich mit meiner Schwester die in England wohnt ohne zusätzliche Kosten in Kontakt bleiben kann, ob zuhause oder unterwegs.. All das sind tolle Möglichkeiten. Für den einen mehr, für den anderen weniger. Aber dennoch gibt es auch vieles, wo ich einfach nur den Kopf schüttel - wo ich mir denke, dass das eindeutig nicht sein muss. Und auch darauf möchte ich im Laufe des Posts noch zu sprechen kommen.


Hand hoch - wen von euch findet man bei Facebook, Twitter, Instagram, Youtube, Whatsapp oder einer sonstigen Plattform? Wer hält sich dort täglich wenigstens mit einem Besuch auf? Wer möchte es nicht mehr missen?
Ich kann mich eigentlich an jeder Stelle melden. Und viele von euch sicher auch. Es gehört eigentlich schon fast normal zur Gesellschaft dazu, mindestens zu den jüngeren Generationen die, wie ich, da immer mehr hineinwachsen, immer mitwachsen. Man begann vielleicht mit schuelerVZ, dann studiVZ - hatte nebenbei noch Facebook, am Anfang noch mySpace. Es gibt ja auch einfach immer etwas Neues.
Irgendwie ist es doch Segen und Fluch zugleich - es hört einfach nicht auf, es gibt so viel! Gibt es einen Funken Langeweile, wird das Handy unterwegs geschnappt, zuhause iPad, Handy oder Laptop. Die Tour beginnt auf Facebook - eventuelle Messenger Nachrichten lesen (+ beantworten.. meistens), durchscrollen - einige Dinge mit Gefällt Mir markieren, über etliches schmunzeln, den heißesten Tratsch auf Promiflash lesen und sich dann fragen, wieso man es überhaupt angeklickt hat. Neuigkeiten über Freunde erfahren, Neuigkeiten über Freunde erfahren, die man quasi nur aus dem Internet kennt. App schließen, Whatsapp Nachrichten beantworten. Tweets von denen lesen, von denen man wissen möchten was sie twittern. Instagram durchforsten bis man soweit durch ist, dass man alles gesehen hat und wieder beim letzten Bild ist, welches man am Abend davor als letztes gesehen hat.. Eigentlich muss ich es doch gar nicht niederschreiben - ihr kennt es doch alle selbst, oder nicht?

Und dennoch behaupte ich ganz frech - ich bin nicht süchtig. Ich stehe nicht darauf, meinen Kram auf Facebook zu posten. Ich twittere nicht übermäßig viel. Mein Instagram-Account zählt keine unzähligen Follower, keine tausenden Fotos. Pinterest ist für mich die schönste Inspirationsquelle, ein Platz für tolle Werke anderer Fotografen und kreativer Köpfe. Tumblr ist für meine Erheiterung, gefüllt mit lustigen Posts, Dingen die ich mag. Nehme man mir all das weg, würde ein bisschen was fehlen. Aber ich käme klar.


Hand hoch, wer auch davon genervt ist, wenn dein Gegenüber bei einem Treffen die ganze Zeit nur am Smartphone hängt. Hand hoch wen es auch stört, dass einfach so viel wert auf chatten gelegt wird - unterhalten ist doch so viel besser. Hand hoch, wer einfach nur den Kopf schütteln kann, wenn xy mal wieder seine tiefsten Gefühle über das Internet ausdrückt. Das Internet, Leute! Sagt es doch demjenigen ins Gesicht, es ist an ihn gerichtet, die Facebookfreunde sind doch nebensächlich. Aber vor allem Hand hoch, wer Hypes wie ask.fm nicht nachvollziehen kann - fragt doch die Leute, wenn ihr unbedingt alles über ihn erfahren müsst. Vom Sexleben über den Ex-Freund bis hin zur bedeutenden Frage, wo die und die Hose gekauft wurde.
Ich kann mich nur hinsichtlich dessen outen, dass ich nicht gerade der talentierteste User von solchen Kommunikationsmitteln und weiteren Platformen bin. Leute wissen - ich bin nicht wirklich die geborene Chatterin. Die Echtzeit-Chats mit Diddl-Fans waren damals so viel einfacher. Das "zuletzt online" wird einem da schnell mal zum Verhängnis, hat einem doch wer anders geschrieben aber man antwortet nur demjenigen, mit dem man etwas wichtiges zu klären hat, oder den man sonst nicht sieht. Da bin ich wirklich nachlässig, und da lass ich die Zeit auch häufiger mal die Überhand gewinnen.. indem es schnell mal länger dauert, dass ich antworte. Aber es ist doch nicht, um jemanden zu ärgern oder denjenigen zu ignorieren - gibt es nicht einfach die Tage, an denen man besseres zutun hat? Oder an denen man mehr Lust auf Pinterest als auf Tumblr hat, umgekehrt, oder einfach auf gar nichts? Bei mir ist es jedenfalls so. Ich behaupte dahingehend - ich nutze vieles. Aber der aktivste Nutzer bin ich einfach nicht.




Möglichkeiten, die uns diese Schätze bieten
Denn diese sind irgendwo doch sehr kostbar. Denkt einfach mal kurz darüber nach - wo ist man heutzutage nicht auf Dinge wie Computer, mobiles Internet oder Ähnliches angewiesen? Ob Arbeit, Studium, ein Urlaubstrip - es sind doch oftmals ganz wunderbare Helfer.
Und gäbe es nicht die lieben Leute von Simyo, die uns dieses tolle iPad Air mit WLAN verkaufen - hätte vielleicht der ein oder andere Blogger auch viel weniger Möglichkeiten. Ich finde es toll, für einen Kurzurlaub mein Tablet in das schicke Kleid aka die Herschel-Tasche zu stecken, in den Koffer zu packen und sowohl im Flieger eine Beschäftigung zu haben, als auch auf dem Boden im anderen Land die Möglichkeit geboten zu bekommen, immer aktuell zu bleiben - E-Mails beantworten, Kommentare lesen, vielleicht etwas vorgebloggtes zu veröffentlichen. Alles bequem ohne auf den großen Bildschirm verzichten zu müssen. Aber um speziell auf sowas wie Simyo und Co. - sprich, Mobilfunkanbieter zurückzukommen - müsst ihr persönlich wirklich den teuersten Vertrag mit unendlich vielen MBs besitzen? Oder kommt ihr auch mit unter 1GB, vielleicht sogar unter 500MBs aus? Braucht ihr das neueste Smartphone, die beste Inkarnation dessen und dazu noch sämtliche Tarifmöglichkeiten? Ich bin schon dankbar, ein paar MBs zu haben. Mit ein paar hundert bin ich aber auch nicht zu gut bedient - doch ganz ehrlich? Das ist okay. Wichtig war mir das Handy, welches ich dafür zwei Jahre mitabbezahlen muss. Dazu noch "kostenloses" Telefonieren & Simsen zu haben ist selbstverständlich trotzdem eine nette Geste.

..und, to be honest - ich bin überzeugter iPhone Besitzer aus mehreren Gründen. Seit gefühlten Jahrzehnten verwende ich iPods, fand die Bedienung immer super, liebe jetzt mein Apple-Handy ebenso abgöttisch. Tolle Apps, tolles Design, tolles Alles. Aber ebenso steh ich auch einfach darauf, allmöglichen Schnick Schnack zu haben. Früher das tollste Kleid für die Barbie, heute verschiedenste Hüllen fürs Handy. Und Handytaschen! ..natürlich. Mindestens 3 Stück. Folien für den Laptop, so eine Schlupftasche für den Laptop, eine richtige Tasche. Für das iPad Tastatur, Tasche, Case, Smart Cover.. alles. Okay, ich selbst habe nicht alles, was aber nicht heißt, dass es nicht auf meiner Wunschliste steht.
Wie ist das bei euch? Liebt ihr Zubehör für eure technischen Schätze auch so sehr wie ich, oder ist es euch eher egal, wie es daherkommt? Seid ihr mehr die vorsichtigen Nutzer oder hofft darauf, dass es halt irgendwie ganz bleibt? Dazu noch ein paar Worte von mir - Handy ohne Schutzfolie? NIEMALS! Handy eine längere Strecke nur in der Hand transportieren? Eheh, nein! Kommt in die Tasche.



Einige Vorteile..
Ist mein schnelles Internet mal aufgebraucht, komm ich damit auch zurecht. Ich muss nicht ständig chatten, kann Langeweilepassagen auch mal anders überbrücken und dreh nicht gleich durch, wenn der Akku nur noch unter 20% hat. Aber was für mich wirklich super wichtig ist: alle meine CD's irgendwo unter zu haben. Und das natürlich bei der iPod/Musik Funktion meines Handys. Keine Fahrt ohne, ich bin eher der Mensch der durchdreht, wenn er seine Kopfhörer in der Eile nicht findet.

Eine eventuell eher unscheinbare aber für mich doch tolle Möglichkeit - Notizen und sämtliche Apps, die sowas festhalten. Ich habe etliche Listen bei Wunderlist: Filme, die ich noch gucken muss. Eine Liste, die meine ungelesenen Bücher auflistet, damit ich den Überblick nicht verliere. Koffer-Pack-Liste. Festival-Liste. Das übliche To-Do-Listchen.. hach. Wunderlist ist klasse. Auch wenn ich trotzdem immer wieder einiges aufschreibe und gestalte; die digitale Listenordnung ist mir doch inzwischen einen Müh lieber. Ohne die "Notizen" App will ich aber auch nicht mehr. Ich habe wirklich etliche, und kann mich von keiner trennen! Sinnig, weniger sinnig, schnell ein paar Gedanken festhalten, irgendeine Notiz einer Langzeitwette,.. Die Kalenderfunktion nicht zu vergessen. So ein digitaler Terminplaner mit Notizfunktion ist schon einfach klasse.

Auch nicht zu verachten, ganz klar - Spiele & Co. Auf meinem Tablet mehr vertreten als auf meinem Handy (liegt an der Musik! Die nimmt zu viel Platz ein). Aber mindestens eines gehört sich dann schon für den Zeitvertreib. Mein liebstes, auch wenn ich es nicht mehr besitze (1GB, uhhh!) - Real Racing. Fürs Tablet Erlebnis Thor: Dark Kingdom. Trotzdem leg ich da nicht allzu viel Wert drauf, einfach aus einem Grund: ich bin nicht sonderlich gut in sowas, haha. (Außer Autospiele! Genauso wie Mario Kart aufm Nintendo, wuhhh)



Was aber wirklich einfach richtig super ist (diese Wortkombi!.. nicht) - Mobilität. Ich habe nicht mal mehr Word, nutze nur noch Pages auf meinem iPad. Und das kann ich immer überall mithinnehmen, immer irgendwas weiterschreiben, daran weiter arbeiten. Pages ist eigentlich auf dem Tablet mein Ein und Alles - und war die 10 Euro sowas von wert. Allgemein gilt aber - chatten kann natürlich nicht nur Zeitvertreib sein, sondern eben auch schlichtweg wichtig. Oder simsen, je nach Nutzung. Ein Anruf ist nicht immer möglich, und so ist manchmal auch etwas einfacher geklärt. Hat man wen nicht erreicht, kann man quasi immer noch eine Nachricht hinterlassen. Wer nutzt denn heutzutage noch die Mailbox? (Da kann ich mich jetzt natürlich auch täuschen)
Ehe das jetzt ein endlos langer Text wird, was er eh schon ist - möcht' ich mich noch knapp dazu äußern, was ich wiederum nicht so dufte finde.

..und ein paar Nachteile
Lange überlegen muss ich da eigentlich nicht. Eher muss ich bedenken, wie ich das nicht allzu ausschweifend zu Text bringe.
Als erstes - wie bereits angesprochen - die Sache mit der Kommunikation. Lieber sehe ich die Leute, mit denen ich mich unterhalte, als dass ich meine Emotionen durch Emojis ausdrücke. Auch wenn die echt super sind.
..außerdem umgeht man so meistens ein Treffen. Es kommt einem nicht so lange vor, dass man jemanden nicht gesehen hat, wenn man ständig schreibt. Irgendwie auch schade. Missverständnisse sind da auch nicht gerade selten.
Nicht zu vergessen: die Sucht. Wenn jemand in Panik ausbricht, weil das Handy weg ist,.. naja. Für mich nur halb nachvollziehbar. Damit meine ich jetzt nicht den Fall, dass es geklaut wurde oder verloren gegangen ist - mehr so ein verlegt-weg-sein. Dieses Gefühl etwas verpassen zu können, wenn man die nächsten paar Minuten nicht drauf schaut. Muss nicht sein, immer mit der Ruhe!
Man vergisst selbstverständlich schnell mal alles andere drumherum. Die Zeit vergeht wie im Fluge, wenn man am PC sitzt. Andere Dinge haben Prioritäten, je wichtiger die Technik für einen, desto unwichtiger erscheint sicher das, was um einen herum auch noch existiert. Draußen sein, lesen, sich mit Familie, Freunden, Tieren beschäftigen. Das sind so die Angelegenheiten, die mir am ehesten durch den Kopf schießen & auch erwähnenswert sein könnten. Aber da ich keine dieser typischen Nörglerinnen sein möchte und vor allem euch auch noch Freiheit für ein paar Äußerungen lassen mag - ist das hiermit erstmal der Cut für die Negativität ;). Daher - direkt weiter zum nächsten Punkt:

Einer meiner liebsten Stücke - der Laptop
Zurecht habe ich jetzt nicht das Wort "Freund" gewählt. Das erschien mir angesichts einiger Punkte, die ich hier bereits nannte, ein wenig unangemessen. Dennoch liebe ich den Kleinen. Er löste meine feuerrote Flamme - den Acer Laptop - ab, der einige Jahre treu diente. Jetzt darf mein Dell Inspiron 15 die Tasten herhalten, um euch diesen endlos langen Text zu hinterlassen.
Perfekte Größe, Touch Display, 1 TB, 16 RAM, Optik von gebürstetem Metall außen - all das, was ich wollte. Ein Laptop nahm für mich all die Jahre wirklich immer mehr an Bedeutung zu. Schon vor langer Zeit begann ich damit, Webseiten zu erstellen und zu betreiben, bis der Blog irgendwann wichtiger Bestandteil von mir wurde. Der mittlerweile seit stolzen 3 Jahren, im kommenden Jahr werden es zu Beginn sogar schon 4, existiert. Mitblogger werden bejahen - so ein Laptop.. der ist schon wichtig. Man hämmert etliche Worte darauf ein, er muss Multitasking abkönnen, beinhaltet abertausende von Fotos, braucht dieses Bearbeitungsprogramm, jenes andere und sowieso etliches pipapo. Ganz ehrlich - je mehr man auf anderen Blogs stöbert, desto mehr lernt man dann auch kennen. Sonst hätte ich jetzt sicher nicht 3 verschiedene Bildbearbeitungsprogramme, würde nicht Jahr für Jahr meinen Taschenkalender digital selbst gestalten und.. um darauf zurückzukommen: hätte sicher auch etliche Fotos weniger auf der Festplatte.


Auch wenn ich mir widerspreche, und ihn jetzt doch personifiziere - der Laptop ist ein guter Freund. Er gibt die neuesten Videos von Benjamin Jaworskyj oder gar Ape Crime in tollster Qualität wieder, ermöglicht es mir endlich mal wieder Sims zu spielen (das einzige Spiel, das ich von Beginn bis heute wirklich gerne spiele.. hab auch das Gefühl, dass es sich nie ändern wird, egal wie alt man sein mag) und vereint all das, was ich für meine liebsten Hobbies brauche - kann Musik wiedergeben und lässt mich im Internet Karten für Konzerte bestellen, vereint vor allem alles für den Blog, lässt mich meine Filme und Serien abspielen.. ach, und einfach so viel mehr.


Und ja, ich weiß - ich habe über so viel geschrieben und könnte dennoch so viel mehr erwähnen. Aber um es ein bisschen zusammenzufassen: Technik ist klasse. Hat aber auch 'ne Menge Kehrseiten. Über TV, sonstige Konsolen etc. habe ich absichtlich nichts geschrieben; das würde einfach ausarten. Aber von speziell diesen 3 Dingen.. ist mir der Laptop doch der liebste. Das Smartphone ist mir einfach mit zu viel Chatterei und Dranrumgehenge verbunden.. Allgemein gesagt: Ich könnte dennoch irgendwie auf alles verzichten.. irgendwie. Worauf ich jetzt hinaus möchte:

Die Diskussionsrunde ist eröffnet! Lasst mich wissen, wie ihr zu diesen oder anderen technischen Geräten & Aspekten steht. Vertretet ihr an manchen Stellen meine Meinung oder seht ihr das ganz anders? Könntet ihr ohne? Wie wichtig sind diese "Helferlein" insgesamt für euch?

{summer shooting} volume I - forest

Die warmen Tage kehrten für ein paar Stunden noch einmal zu uns zurück um noch ein bisschen an den Sommer zu erinnern, ihn noch nicht ganz gehen zu lassen. Grund genug einen kleinen Sommer Flashback hier einziehen zu lassen - diesmal aber nicht der Sommer Urlaub, der zwar im August stattfand aber dennoch kalt war - sondern Fotos von Lara, die ich schoss als es tatsächlich warm war. Kaum zu glauben (die sommerlichen Blumen halten also, was sie versprechen!).


Ihr kennt sie ja bereits - Lara, häufiger hier erwähnt; Mitreisende, Mitfangirl, Mit-Ich-stell-mich-jetzt-in-die-Oxford-Street-und-lass-mich-ablichten-Partnerin (geschah also gegenseitig, hihi), Mit-Opfer von Kreideattacken (siehe hier) und beste Freundin. Auch hier ist es Grund mehr, die Bilder zu zeigen; ich will euch ja niemand völlig fremden unterjubeln ;). Sie bat mich Fotos zu machen - dafür gab es natürlich auch einen Grund, versteht sich. Schönes, langes Kleid (ja, auch als halber Meter kann man das tragen.. ich allerdings eher nicht so. Sie schon.) und Blümchen für den Kopf; also auf verlockendes Sommerwetter gewartet, in den Wald gezogen um sich auf weichem Waldboden, einem Feld sowie einer Seekulisse zu rekeln. Natürlich beide in vollem Einsatz, Lara als Model, ich als Möchtegernfotografin. Was bei dieser ersten Station herausgekommen ist.. sehr ihr hier!




Auch wenn ich euch heute großartiges Geplenkel und ein Ausarten des Textumfangs ersparen möchte - ein paar Worte gehören schon dazu. Zum Beispiel über das wunderbare Licht. Available Light der Extraklasse, würde ich sagen; so, wie es sich für einen Wald gehört. Ein dichtes Blätterdach, aber dennoch hier und da Platz für Sonnenstrahlen. Ein schön grünes Bokeh, die Sonne im Nacken.. mal mehr direkte Sonneneinstrahlung, mal weniger. Hach, der Wald ist schön. Und wenn es auch noch die abzulichtende Person ist - sind schon mal zwei wichtige Faktoren gegeben, an denen ein großer Haken gemacht werden kann. Ich hab dabei natürlich auch probiert, mein bestes zu geben. Mit dem Selbstbewusstsein hab ich es selbst nicht so, aber die große Hauptsache; Lara war zufrieden, ha! Das zählt.







Da Lara hier nicht nur ein häufig & gern gesehener Gast ist, und sich dieser Post ihr widmet - möchte ich an dieser Stelle gerne auf ihre eigene Internetpräsenz aufmerksam machen, die jetzt seit ein paar Wochen mit einem Neustart in der Bloggerwelt wieder besteht. In diesem Sinne; ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mal bei ihrem Blog vorbei schaut - LIV(e) nennt er sich, ich habe den Entstehungsprozess mitverfolgt und kann jetzt schon mal versichern, dass sie sich die größte Mühe gibt. Von ihrer Gabe für Fotos könnt ihr euch jetzt schon und im Laufe der Zeit selbst überzeugen, diese ist nämlich ganz klar vorhanden. Also; einmal hier klicken! Sie freut sich sicher, ich tue es - und ihr habt mit Sicherheit auch Freude daran. Und zu Themen wie Rezepten, Reisen, Fotografien an sich und der ein oder anderen Vorstellung kann man doch eigentlich nicht nein sagen (und pssschht, ich erwähne es hier einfach mal; am Memory Book werkelt sie auch fleißig seit diesem Jahr, vielleicht gewährt sie da auch mal ein paar Einblicke, macht sie nämlich sorgfältig und hust, pünktlich. Muss sie jetzt einfach, jetzt wo ich's erwähnt habe)!

So, meine Lieben. Von mir an dieser Stelle noch eine Entschuldigung für die Abstinenz. Der Stress ist mal wieder auf dem Höhepunkt, aber ich bin erstmal gewappnet mit Postideen und vorhandenen Fotos. Einen kompletten Leerlauf wird es hier also nicht geben! Zudem habe ich noch die zwei weiteren Teile des kleinen Shootings; einmal im Feld, einmal an einem See. Okay, es ist mehr ein Teich. Aber sieht man auf dem Fotos ja nicht. Daher - versichern kann ich schon mal, dass Lara darauf toll aussieht. Was ich daraus gemacht habe, könnt ihr dann selbst einschätzen.. wenn ihr das denn wollt. Lasst es mich wissen und eine ganz fabelhafte kommende Woche wünsche ich euch!

{british summer time} Brighton & some beach impressions

Nach dem abgelichteten Trubel der sich um mich herum auf den vorherigen Post-Bildern abspielte.. entschied ich mich dafür, meinen rückblickenden Urlaubsbericht einfach direkt von der entspannenden Seite zu beginnen. Brighton!
Regelmäßig checkte ich die Wetterapp auf meinem Handy, kontrollierend und um sicher zu gehen, das bestmögliche Wetter für unseren geplanten Trip ans Meer zu erwischen. Wetterapp sprach Samstag -- also wurde das auch so in Angriff genommen; der Samstag unserer ersten Woche im Vereinigten Königreich gehörte ganz dem Süden Englands (und einem gewissen Staffelbeginn, ehem)..





Es war von vornherein klar, dass wir unbedingt Brighton wieder besuchen mussten. Eigentlich schon direkt nachdem wir dieses wunderbare Städtchen letztes Jahr wieder verließen - zum einem, um die Zeit dort noch einmal ein wenig länger genießen zu können, zum anderem, weil da noch die ein oder andere gewisse Sache auf der To Do Liste stand, die wir beim letzten Mal nicht schafften. Ganz nach dem Schema "Ohhhh, eigentlich würde ich ja gerne.." "Ach, machen wir einfach ein andermal". Und das andere Mal kam dann vor wenigen Wochen.




Wer wie wir seine Zeit in London verbringt, ein paar Stunden entbehren kann und dem Trouble mal für diese Zeit entfliehen möchte.. dem lege ich Brighton sehr sehr sehr ans Herzchen! Allein schon, weil man für sage und schreibe £9 (6 mit Railcard) von London hin und zurück kommt, und das zu vielen unterschiedlichen Zeiten am Tag. Egal wann ihr sie kauft, kann auch direkt am Abreisetag sein - die Preise am Schalter bleiben gleich. Wie auch immer dieser Preis zustande kommt - ich bin dankbar dafür! Der Tag in Brighton war nämlich ein ganz wunderbarer, zumindest in meinen Augen. Das Wetter hielt sich, zogen aber ab und an auch mal ein paar Wölkchen vorbei, die das himmelblau kurzzeitig verunreinigten - aber das war okay. Immer noch alles schön genug, um sich auf die Steine zu fläzen und ganz zu vergessen, dass das ja gar kein Sand ist, auf den man sich gerade legt. Aber auch das ist irgendwie okay, und auch irgendwie bequem. Außerdem.. ich bin ein Steinfanatiker. War ich schon immer. Die Nachbarin hatte es früher auch immer gewusst, umso mehr viele coole, bunte Edelsteine besaß ich. In jeder Farbe, jeder Ausführung. Ebenso Salzsteine, noch mehr Edelsteine aus einem Steinadventskalender, Anhänger aus Steinen, Steinfiguren, Steine vom Strand, Steine aus dem Garten,.. herje. Hat sich nicht wirklich viel geändert seit dem, denn auch Brighton bietet schöne Steine (man unterstellte mir ich sei ein bisschen.. naja.. krank im Kopf. Danke Lara, püh). Die Steine waren jedenfalls hübsch und schön und warm und irgendwie halt auch bequem. Die Temperaturen waren angenehm, reichten sogar für einmal ins Meer mit den Füßchen rennen und ein bisschen darin stehen bleiben -- bis die Wellen etwas höher wurden und zu nah kamen.. und dann nicht nur die Füßchen nass waren.




Desweiteren nahmen wir natürlich auch die To Do Liste in Angriff, unter anderem am Pier der Piere. Meine kleine Homage an den Brighton Pier könnt ihr gerne hier vom ersten Besuch noch einmal nachlesen, ich schwärme euch nicht weiter die Augen voll (Lesen .. mit den Augen, ihr wisst schon) & fasse es kurz: Brighton Pier kriegt mich immer wieder. So faszinierend dort!
Zuvor ging es aber noch hoch hinaus. Hoch hinaus mit dem Brighton Wheel, genau das Riesenrad, was man auf so vielen Fotos entdecken kann. Und auch das war sooo gut! Viele Runden für einen Preis der in Ordnung ist, direkt das Foto mitgenommen, welches kurz vor dem Start von uns gemacht wurde (wird einmal in der Kapsel & vor der Kapsel gemacht), während der Fahrt erzählt einem eine freundliche, männliche Aufnahmestimme noch etwas über das, was man da so sieht (würde man denn zuhören), man hat eine super Aussicht über das Meer, den Strand, den Pier und Stadt mit Royal Pavilion.. Und kann einen weiteren Haken hinter die Liste setzen. Wir zumindest.



Der zweite folgte dann nach dem Pier Aufenthalt - Henna Tattoo! So 100%ig habe ich es nicht mehr im Kopf, wie wir auf diese Schnapsidee gekommen sind.. aber was auf der Liste steht, gehört erledigt. So nahmen wir auch das in Angriff. Nicht ganz günstig, aber schon ziemlich schön - und vor allem schmerzfrei, haha! Für Interessierte; sie haben dort eine irrsinnig große Auswahl an Motiven, sie setzen aber auch jedes Wunschmotiv um.. die meisten Ideen die man selbst hat werden meist nur immer mehr und mehr preisintensiv. Was es dann geworden ist, werde ich hier noch zeigen, I swear! So viel dazu; Lara ließ ihr Fringie-Herz schlagen & ich ließ meine Doctor Who Ader durchkommen, nicht zuletzt deshalb, weil der zwölfte Doctor an diesem Tag das erste Mal so richtig landete. Achtung, perfekter Übergang: Was letztendlich auch der Grund für unsere Heimreise war. Nach vielen Stunden in der Sonne und am Strand mussten wir dann letztendlich zum Bahnhof & somit zum Heimreisezug eilen, um eben diese Landung und den Beginn der achten Staffel nicht zu verpassen..

Jetzt, wo ich meine kleine Sommer-Story beginne zu erzählen, interessiert mich auch; wie habt ihr euren Sommer dieses Jahr verbracht und genossen?
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