{Glade moodboard competition} pink & green spring picnic-table

Ich muss ja schon von mir behaupten, dass ich mir für jeden Post möglichst viel Mühe gebe. Was die Fotos betrifft, den Inhalt und eben all das, was so dazu gehört - halbherzig ist nicht meins. Eines der aufwendigsten Projekte war aber eindeutig dieses Shooting bzw. Moodboard. Warum? Tja, wenn Jule einmal eine Idee im Kopf hat, die so beim Durchstöbern der Depot Artikel entstand.. dann muss sie es auch genauso haben. Oder wenigstens mit Abstrichen.. möglichst wenigen aber, versteht sich.



Glade hat mal wieder etwas tolles in die Blogosphäre gesetzt - sie haben nicht nur ein ganz wunderbares Blogger Event organisiert (klick), nein, jetzt gibt's auch noch einen ganz grandiosen Wettbewerb für 10 glückliche Teilnehmer. Unter dem Thema "Frühlingsinspiration – mit den frischen Frühlingsfarben von Glade geben wir unserem Zuhause den Frischekick" bekamen wir die Aufgabe, mithilfe der zwei neuen frühlingshaften Duftkerzen von Glade - Blütenmeer und Frühlingswiese - ein 'Real-Life-Moodboard' zu erstellen. Ganz nach dem Motto Frühling und in den Farben pink und grün.



Für die Umsetzung bekamen wir dafür noch einen Gutschein für Depot (yej!), und kaum wurde der gesamte Inhalt durchgeklickt, konnt ich mich auch kaum entscheiden. Von jeder Nuance an Farben gab es etwas, für jeden Zweck, jeden Anlass. Im Endeffekt entstand vor meinem inneren Auge dann das Bild von einer sanften Frühlingswiese (sagt ja schon der Kerzenname, nech) mit einem Blütenmeer (ganz eindeutig!) und Fressalien.. Da das Wetter zwar ab und an mitspielte (die letzten Tage bitte ignorieren), aber der Frühling sich noch nicht vollends in der Natur zeigte.. musste nachgeholfen werden. Und da sich für mich das Zuhause nicht nur drinnen abspielt, sondern auch auf der heimischen Gartenwiese - war das Bedürfnis geboren, ein Minipicknick zu kredenzen. Oder wenigstens die Kulisse dazu. Mein Plan also? Eine gemütliche Decke auf der saftig grünen Wiese, im Hintergrund ein frühlingshaft blühender Baum, Pom Poms, ein Lichtermeer aus Kerzen, ein Blütenmeer aus frischen Blumen, Futterzubehör, was zum Durst stillen, Kissen, Gemütlichkeit..
Dickköpfig wie ich bin, wollte dieses Bild auch nicht verschwinden. Selbst wenn das Wetter sehr wechselhaft ist und war, ich keinen Tisch für diese Zwecke besaß, sich das mit dem Kerzen als schwierig ergeben könnte und solch blühenden Bäume hier gar nicht existent sind.

Was macht man da also? An einem Wochenende einen Tisch selbst bauen, diesen in weiß (bei äußerst niedrigen Temperaturen) streichen, einen überteuerten Haufen frische Blumen kaufen, trotz bereits großer Depot Bestellung noch einmal in die örtliche Filiale rennen um noch mehr Zubehör besorgen und, natürlich, noch etwas halbwegs Picknick-taugliches backen. In diesem Fall gibt es Laugengebäck und Beerencrumble.

Und siehe da? Im Endeffekt ist es doch irgendwie halbwegs so geworden, wie vorm inneren Auge das Bild erschienen ist. Ich hatte meinen gewünschten Tisch, am Tag des Shootings super Wetter (auch wenn die Blümchen darauf warten mussten, ich bin ja ziemlich erleichtert, dass sie durchgehalten haben) UND, ganz großes Plus: der Frühling zog draußen ein. Ganz eindeutig. Sämtliche Blumen auf dem Tisch, und der Duft des Frühlings umhüllte dank der Kerzen dann auch noch die Umgebung. Ein Traum, ich hätte ewig dort sitzen bleiben können (wenn natürlich nicht die Ecke aus jedem Winkel hätte fotografiert werden müssen, ehem).
Froh bin ich vor allem auch darüber, dass es mit der Farbgebung ganz gut hinhaut - wie gut harmonieren denn bitte die Blumen mit den Kerzen? Blüten pink, Stiel im hellen grün - ha! Vor allem die dunklen Gerberas sind schlichtweg genau der passende Farbton. Die Schüsseln schreien doch ganz eindeutig Frühling, in ihren zarten Pastelltönen, und an den Brettchen konnte ich einfach nicht vorbeigehen. Ich hätte grundsätzlich so so so viel mehr shoppen können! Allein das Geschirr-Sortiment ist schon ein Traum, hach ja..
















Auch wenn es jetzt vielleicht stürmt und regnet - irgendwann kommt der Tag wieder, an dem ich mit meiner Decke und den Kissen vor die Türe gehe, mir einen Crumble genehmige und eine der Kerzen anzünde. Oder beide. Aufgrund des tollen Dufts.. Dann bringt die Natur ja eventuell schon von ganz allein die Blüten in die Umgebung, und meine Schönheiten können im Haus bleiben. Bis dahin mach ich es mir aber hier drin gemütlich, kuschel mich mit Decke und den Kissen auf der Couch ein, betrachte meine Blümchen auf dem Couchtisch und hol mir mit den Kerzen die Frühlingsdüfte ins Haus.. die Pink- und Grüntöne machen sich als Farbakzente einfach grandios.

Das wäre also mein Betrag zur 'Competition'. Ich weiß, ist mal ein Moodboard der anderen Art - aber es wären genau die Artikel, die ich auch auf meine Wunschliste gepackt hätte, um sie euch hier als Inspiration zu präsentieren. Warum nicht gleich real umsetzen, in einer passenden Funktion? Ich hoffe natürlich, der ein oder andere kann dennoch etwas davon mitnehmen - alle Produkte sind von Depot & stechen einem auch direkt beim Betreten einer Filiale ins Auge ;). Nicht zu vergessen noch die Kerzen, die ich euch sehr ans Herzchen lege, ganz ohne werbenden Zweck - sie sind fabelhafte Farbtupfer und verleihen der Umgebung einen sooo schönen Duft, auch in Kombination beider. In diesem Sinne - ich wünsche euch eine wunderschöne Frühlingszeit, auf dass jener sich bald wieder blicken lässt!

{best of 2014} our time in Cardiff

Die Fotografie ist schon etwas einzigartiges.
Sie hilft uns, Momente wie sie sind bildlich festzuhalten, zu bewahren und sind eine Art Schlüssel für die Erinnerung - Fotografien lassen verblasste Bilder im Gedächtnis wieder klarer werden, können einen gedanklich in diesen Moment zurückversetzen und halten an Augenblicken fest, die eigentlich schon längst vergangen sind. Durch die Fotografie bleiben Erlebnisse lebendig. Das Gedächtnis ist ohne Einwände beeindruckend, beherbergt allein schon viele Gedanken und Gefühle, die uns an einen besonderen Moment erinnern. Aber wenn ich jetzt, im März 2015, ganze sieben Monate nach dem Urlaub, so die Bilder durchklicke, dann wird all das wieder so greifbar und lebendig. Ich bin unendlich dankbar dafür. Kleine Augenblicke die man sonst vielleicht vergessen hätte, sind auf einmal wieder vor dem inneren Auge, als hätte man es gerade eben erst erlebt. Der Hafen von Cardiff erscheint einem wieder so vertraut - als wäre es gar nicht lange her, dass man jeden Tag dort verbrachte. Seien es Kleinigkeiten oder größere Angelegenheiten, aufwendigere Ablichtungen oder 'nur' kleine Schnappschüsse - ich möchte diese Art der Möglichkeit, Erinnerungen festhalten zu können, nie mehr missen müssen. 


So ist es für mich vom Gefühl her gar nicht so falsch, jetzt, so viele Monate später, die Bilder aus meinem Sommerurlaub von 2014 zu posten - zumindest den dritten Teil, neben einem Aufenthalt in London und Brighton. Von vornherein stand fest; UK sollte es werden, aber nicht nur England. Dennoch wollten wir unsere Zeit in London genießen, wo wir unsere erste Woche auch bestens genossen haben (Post dazu hier). In Brighton waren wir im vorherigen Jahr ebenfalls schon einmal, das war aber viel zu kurz - so widmeten wir dieser wunderbaren Stadt einen vollen Tag (klick).
Ich habe viel hin und her überlegt, wo es denn sonst so hingehen sollte; neben Orten, die klar durch Natur bestechen und mir bereits bekannte Städte wie Cambridge und Co. stand immer Wales hoch im Kurs - oder genauer: Cardiff. Wieso? Um ganz ehrlich zu sein; Doctor Who war tatsächlich eines der Gründe. Zumindest wurde dann aus dem Plan eine Fahrt dorthin zu unternehmen, um das Doctor Who Experience zu besuchen, ein ganzer Aufenthalt..









..und für diesen bin ich wirklich sehr dankbar. Ein ausschlaggebender Grund für mich war zudem - ich wollte unbedingt mehr von der UK sehen. In England bin ich hier und da schon ganz gut rumgekommen, habe größere Städte gesehen, wunderschöne Orte an der Küste besucht oder das ein oder andere kleine Örtchen mit unabstreitbaren englischen Flair erlebt. Das war aber eben 'nur' England. Wales hingegen ist da noch einmal eine ganz andere Schiene - ein anderer Teil, eine kuriose Sprache und so viel, was es noch zu entdecken gibt. Cardiff oder Caerdydd, wie es richtig heißen müsste, ist als größte Stadt von Wales wirklich sehr schön und einladend. Ich muss zugeben - ich kannte und wusste zuvor wenig über die Hauptstadt - außer vielleicht ein paar der Orte, die mir aus BBC Serien bekannt waren. Daher galt hier umso mehr; die Stadt für sich entdecken. So kam es auch mal vor, dass man vor Gebäuden wie dem Senedd oder dem Millenium Centre steht, davon ausgeht, dass sie bedeutend sind.. aber man nicht weiß, wofür. Und ja, inzwischen sind auch wir schlauer - irgendwie ist das Gebäude "Senedd" nicht nur Schauplatz vom 'The Lazarus Experiment', aka einer Doctor Who Folge. Spätestens nach der flughafenähnlichen Kontrolle die wir zum Eintreten durchlaufen mussten war klar, dass das nicht nur irgendeine Halle ist. Wer jetzt schon vorher wusste, dass das Senedd auch "National Assembly building" genannt wird, verkneift sich an dieser Stelle bitte das Lachen. Dass zuvor dort eine wichtige Sitzung stattfand und wohl noch einmal stattfinden sollte, rechtfertigt dann auch irgendwie die strenge Kontrolle. Wie sagt die Expedia Werbung so schön? Reise Dich interessant.. Ehm, ja.. Jetzt können wir also nicht nur sagen, dass wir an dem Drehort waren, an dem die Folge 6, Staffel 3 von Doctor Who gedreht worden ist; sondern auch an dem Ort des Geschehen waren, wo wenige Stunden zuvor über Schottland diskutiert wurde.



Ähnlich mit dem Millenium Centre - ja, genau, das interessante Gebäude dort oben mit der interessanten Inschrift. Klar war ich bestens darüber informiert, dass die Halle innen als Krankenhauskulisse für 'New Earth' diente.. dass es auch das Zentrum für Kunst und Musik in Cardiff ist, weiß ich dann jetzt aber auch. Ersteres ist natürlich viel bedeutender, keine Frage..
Okay, stimmt natürlich nicht. Aber wer jetzt denkt, ich bin total bescheuert - es war für mich super interessant, und eine grandiose Kombi aus Kultur und Vorliebe. Nachdem wir unseren wichtigsten Punkt abgehakt hatten - das Doctor Who Experience besuchen - war schlichtweg noch so viel Zeit übrig, die gefüllt werden musste. Also stand ich an einem Morgen früher auf, während Lara noch entspannt schlief - versteht sich - suchte einige Drehorte heraus und erstellte mir mit Google Maps eine Karte mit all diesen Orten. Natürlich mit Vermerk zu der jeweils passenden Folge. Wer jetzt immer noch denkt, ich sei komplett übergeschnappt - Cardiff ist mit einer Fläche von ca. 140km² nur halb so groß wie Thüringens Landeshauptstadt Erfurt, London ist als Stadt mit einer Flächengröße von ca. 1600km² kaum vergleichbar. Worauf ich hinaus möchte: so gut wie alles ist schnell erreicht. Ist man an einer Straßenecke wo diese und jene Schlacht mit Daleks gedreht wurde, ist das nächste Restaurant in dem der Doctor mit seinen Companions speiste nicht weit. Und das könnte man ewig so weiterführen. Es ermöglichte uns also ganz hervorragend, unser Interesse für einige Drehorte mit der Neugier für uns unbekannte Sehenswürdigkeiten und Ecken zu verknüpfen, und das überwiegend in und um den Cardiff Bay. Ganz klar unser Favorit von dem, was wir in Cardiff so gesehen haben, meines Erachtens auch Anlaufstelle Nummer eins zum Entdecken und Erleben. Das Millenium Centre befindet sich zum Beispiel auch dort, und beeindruckte mich nicht nur von außen, sondern auch sehr von innen, allein ein Blick nach oben vermachte schon diesen Eindruck (siehe Foto).


Was jetzt und auch zuvor kein Geheimnis mehr sein dürfte - wir sind ja schon ein bisschen Fan von der Sci-Fi BBC Serie Doctor Who, Produktionsort sowie Drehort in Wales, Cardiff. In der Hauptstadt Wales' wurde nicht nur an gefühlt jeder Ecke schon eine Folge gedreht, oh nein; für Fans und Interessierte hat sie noch so viel mehr zu bieten. Anziehender Magnet für alle Whovians: das Doctor Who Experience direkt am Hafen Cardiffs. Zuvor in London zog es 2012 an den jetzigen, neuen Heimatplatz um von groß bis klein alle freudigen Zuschauer der Show zu beglücken. Für die, die es vielleicht nicht ganz nachvollziehen können - es ist quasi das Harry Potter Studio für alle Hogwarts-verbündeten Fanatiker. Man beginnt mit einem interaktiven Abenteuer, bei dem man den Doctor in seiner Tardis begleiten kann und, haltet euch fest - sie auch fliegen kann, wuhhhh! Was aber eher den kleineren Gästen vorbehalten ist, schnief. Aber man will ja nicht so sein. Achso, nicht zu vergessen; das alles natürlich in 3D und mit dem jeweils aktuellen Doctor, inzwischen ist also bereits eine andere Ausstellung als bei uns im August dort ansässig war.
Ist das Abenteuer durchlebt, geht es schnurstracks über in das Museum, wo man dann auch wieder die Kamera zücken darf. Neben etlichen Originalstücken, von Classic Who bis New Who, gibt es dort auch die Tardis, die David Tennant als Drehort für das 50-Jahre-Jubiläums-Special diente. Von sämtlichen guten als auch bösen Charakteren in Echtgröße ganz zu schweigen. Aber bleiben wir bei der Aussage, dass ich die Kamera zücken durfte - an dieser Stelle gibt es ein paar Eindrücke, Desinteressierte können ja einach fix drüberscrollen ;)



..übliches Problem: von mir werden Bilder gemacht - ich gucke 1-2x normal, auf den anderen werden Grimassen gemacht. Welche sind scharf? War ja klar.. (oh, übrigens; das ist mein favourite Doctor, der elfte. Auf dem anderem, unscharfen halten wir sozusagen Händchen - mit Anfassverboteinschränkung.. bekommt ihr halt das hier zu sehen, normal ist ja auch langweilig)





Den Besuch in der Ausstellung bekam Lara von mir acht Monate zuvor Weihnachten als Gutschein geschenkt. Gültigkeit praktisch ein Leben lang - dass wir es dann so schnell umsetzen konnten, ist umso toller. Ein kleines Fazit von mir - man spricht ja nicht über Geld ;), aber für einen Preis von £14 bekommt man eine Menge geboten. Das 'Erlebnis' mit dem Doctor zu Beginn ist gleichermaßen für Kinder sowie Erwachsene toll zu erleben (auch wenn beim Einmarsch der Daleks einige der kleinsten weinten), das Museum ist ziemlich groß und für Kenner und Fans der Show wahnsinnig spannend. Dass man Fotografieren darf ist natürlich umso toller, wer lässt sich nicht gerne mit der liebsten Kreatur ablichten? Alles in allem würde ich es immer empfehlen, würde sogar wiederkommen. Ach ja, und würde es immer und immer wieder verschenken, Lara ist nicht die einzige, die von mir auf ein 'Experience' dorthin eingeladen wurde.

Von einem Highlight zum nächsten - die Unterkunft. Cardiff ist für britische Verhältnisse relativ günstig, vor allem dann, wenn man sich vorher nach Hotels in London umgesehen hat. Das witzige: wir guckten uns über booking.com eine Menge Hotels an, so gesehen im Umfeld des Stadtkerns überall verteilt beim Betrachten der Karte. Dort angekommen musste man nur den Berg und einige Seitenstraßen entlanglaufen, um festzustellen, dass sich diese "gut verteilten Hotels" schlichtweg alle auf einem Haufen befanden. Spätestens da wurde schon klar, dass Cardiff eine kleine, feine und eher kuschelige Stadt ist. Dementsprechend war auch schnell unser Hotel gefunden, das Park Inn by Radisson, direkt in der Innenstadt. Das Zimmer war SO toll! Hätten wir am Morgen den Zimmerservice reingelassen und würde ich ein Weitwinkelobjektiv besitzen, wären die Bilder jetzt auch anschaulicher.. aber ich denke man kann trotzdem erspähen, dass es sehr nett ist. Das Bett ist grandios, das Bad hat eine Badewanne (mehr brauch ich nicht um glücklich zu sein) und es war insgesamt stilvoll, recht groß und absolut einladend. Und die Lobby des Hotels erst, hach.. Das Frühstück war mit £9 nicht günstig, aber sehr lohnenswert. Hätte man sogar aufs Zimmer gebracht bekommen. Dann noch Kino, Konzerthalle, Tesco, Restaurants und Shoppingstraßen drumherum und man kann somit eindeutig sag - so lässt's sich leben! Sehr zu empfehlen!




Desweiteren hatten wir sehr viel Glück, dass wir gerade während des Hafenfestivals dort waren. So konnten wir bei einem Segelwettbewerb zuschauen, auf der aufgeschütteten Sandfläche in Liegestühlen verweilen und allgemein die festliche Atmosphäre genießen. Nicht weniger erwähnenswert - das immer mit Internet; das kleine Städtchen wirft mit gratis Straßen-WLAN nur so um sich ;).
Was ihr hier unter dem Text sehen könnt ist übrigens der zweite Serienwahnsinn der Stadt: Torchwood, das teilweise sogar noch intensiver, da Cardiff als offizieller Ort des Geschehens zählt. Wieder einmal kann ich sagen: Zum Glück gibt es die Fotografie, um so etwas festzuhalten. Würdet ihr mir sonst glauben, dass Fans einen Schrein für einen verstorbenen Hauptcharakter dort angebracht haben, der nun schon einige Jahre beim Porth Teigr seinen Standort findet? "Ianto's Shrine" wurde beim 'Eingang' vom Torchwood Hub der Serie angebracht, und wird seit 2009 regelmäßig bestückt. Glückwünsche zum Geburtstag, Weihnachten - Beschwerdebriefe, klagende Fans, trauernde Fans.. Hach, es ist schon ein bisschen beeindruckend. Und die kamen wirklich von 'all over the world'! Was meint ihr, wie viele deutsche Briefe wir dort fanden, Wahnsinn, wirklich! Uns verschlug es wiederum durch einen Zufall dorthin. Wir kauften uns zum Abendessen Fish&Chips und suchten zum schlemmen einen gemütlichen Platz - was eignet sich besser, als eine Bank mit Lichterketten umgeben und Blick auf den Hafen? Lara und ich gucken beide Torchwood, wussten aber von dem Schrein nichts. So riesige Fans sind wir dann doch nicht, aber insgesamt eine sehr lustige, zufällige Entdeckung - und in Cardiff scheinbar allseits bekannt. Übrigens ist der Schrein offiziell von der Stadt akzeptiert, mit einer offiziellen Gedenktafel.. die spinnen doch, die Briten.
Unser 1A cooles spiegelndes Selfie gehört auch ein bisschen zu Torchwood. Der 'Water Tower' ist nämlich Teil vom Roald Dahl Plass, ein Platz vor dem Millenium Centre, der während unserem Besuch mit dem Markt des Hafenfestivals bestückt war. Unten drunter befindet sich bekanntermaßen der Hub von der Torchwood Gang.. und der Tower ist in keiner Folge zu verfehlen, wenn sich Captain Jack Harkness gerade mal hochbeamt. Da kann man sich als Zuschauer der Serie ja kaum einem spiegelähnlichen Selfie entziehen, versteht sich!






Was kann man sonst zu Cardiff sagen? Es war für die paar Tage eine sehr schöne Zeit. Wir suchten etwas Natur, wurden aber eher bei den Wetlands Reserve und einigen kleineren Parks fündig. Wer die große Natur und weite, fotogene Landschaften sucht, muss da eher weiter rausfahren.. und das ist in Cardiff oder allgemein Wales nicht so einfach. Dafür fanden wir etliche Spielplätze, ha! Wir könnten fast einen ausführlichen "Playground Guide" für euch schreiben. Die kleinen Kinder gucken übrigens böse, wenn man in einem heran geschrittenem Alter die Schaukeln besetzt, wenn man dann aber anfängt, sich lautstark auf Deutsch zu unterhalten, wird man natürlich in Ruhe gelassen. Das sei nochmal gesagt - wir verstehen euch, aber ihr uns nicht, muaha,, okay, nein. Wir waren natürlich nur kurz auf der Schaukel, menschlich sind wir dann doch, so ein bisschen zumindest.

Das National Museum in Cardiff ist übrigens auch absolut sehenswert, so mit dem schönen bepflanzten Park davor.
Gut essen gehen kann man grundsätzlich auch, neben den Favoriten, die ihr aus dem London Guide schon kennt, ist das JRC Global Buffet sehr empfehlenswert - dort habt ihr ein großes internationales Buffet mit all dem, was das Herz begehrt. Grandios zum vielfältigen Schlemmen, und das für einen sehr guten Preis. Außerdem hat sich Lara einen gemütlichen Abend auf dem Hotelzimmer gegönnt, während ich einen absolut tollen Abend in der gegenüberliegenden Cardiff Motorpoint Arena mit einem Konzert von A Day to Remember zelebrierte - eine meiner liebsten Bands überhaupt, besser hätte der Zufall kaum sein können! Nach einigen Konzerten in Großbritannien kann ich wirklich sagen, dass die Crowd dort meistens nochmal viel besser drauf ist - und sie sich tatsächlich noch unterhalten und die Handys vermehrt auch in der Tasche bleiben..

Als Fazit des gesamten Trips - es war wirklich toll, so ziemlich so, wie ich es mir vorgestellt habe. Urlaub mit der besten Freundin im liebsten Land, wir haben etliches geschafft und erlebt, was wir schaffen und erleben wollten, und ich konnte für mich einen neuen Teil des Vereinigten Königreichs entdecken. Die ersten Tage in London mit einem Besuch in Brighton waren wirklich toll, ebenso die Tage in Cardiff.
Mit Cardiff war es allerdings keine Liebe auf den ersten Blick, auch nicht auf den zweiten, aber es war alles in allem eine tolle und schöne Erfahrung, mit vielen unvergesslichen Momenten, was insgesamt für die gesamte Reise gilt. Walisisch ist ja einfach mal der Hammer, wer kann denn sowas sprechen!? Auf jeden Fall sehr faszinierend. Das bei Cardiff nicht vollends der Funke übergesprungen ist, lag leider sehr doll am Wetter - das war nämlich echt besch.. eh, nicht so schön. Uns blieben dadurch ein paar Sehenswürdigkeiten wie das Cardiff Castle oder allgemein Sehenswürdigkeiten außerhalb Cardiff Bays verwehrt. Richtig schade, aber nicht zu ändern - umso mehr habe ich alles um Cardiff Bay in mein Herz geschlossen, auch die Innenstadt hat einiges zu bieten. Was Cardiff angeht - es war eine tolle Erfahrung, gerne irgendwann mal wieder, aber dann eindeutig mit mehr Zielen und Tipps in der Tasche um die Stadt zu entdecken. Ach ja, und bitte besseres Wetter.

Habt ihr Tipps für Cardiff, seid ihr schon einmal dort gewesen? Oder allgemein in Wales?

{my personal lookbook} what I like this (winter-)spring

Kaum rückt er näher, gibt es auch schon ein Lookbook dafür - der Frühling. Schnee scheint weit und breit nur noch auf den Bergspitzen vorhanden, der Schneeregen der sich ab und an mal auf die Erde wagt ist nicht wirklich durchsetzungsfähig, und außerdem; die ersten Frühblüher wollen doch nun wirklich nicht mit Schnee bedeckt werden. 
Neue Jahreszeit heißt neues Lookbook von einigen meiner aktuellen Lieblinge - damit der Übergang nicht allzu kritisch wird, und ich jetzt nicht nur mit zartem rosa, Osterglockengelb und Frühblüherwiesengrün um mich schmeiße, gibt es neben ein bisschen Farbe auch ein bisschen grau, schwarz, weiß und alles in Kombination. Und das in einem Frühlingslookbook, tz, ich weiß; aber irgendwie fiel die Auswahl erschreckend häufig auf solche Teile, und wenn ich ehrlich bin - so ganz ist mir persönlich noch nicht nach Farbe pur, und wenn ich noch ehrlicher bin - das mag ich eigentlich nie so richtig.. Also, here we go:





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Ach ja, ehe ich es vergesse - man könnte es ja übersehen - ab und an verstecken sich ein paar Fotografien. Die Klamotten allein sahen so nackt aus (haha, kleiner Widerspruch), da wollte ich unbedingt noch ein bisschen aktuelle Natur dazwischen einziehen lassen. Gesagt, getan - oder eher probiert. Anlaufziel waren typische(re) Motive; Frühblüher, Sonnenschein, zarte Wiesen.. aber irgendwie wollte die Sonne lieber verschwinden als ich loszog, die Frühblüher standen an einem matschigen Hang und die zarten Wiesen waren, na, wer ahnt es? Matschig.. tja, der Plan klappte hier im ersten Lookbook (April!) deutlich besser. Plan B war dann - die Landschaft nehmen, wie sie ist. Das bei einem Heimatbesuch, wirklich tollem, frühlingshaften Wetter und viel zu viel Ausrüstung für die paar Fotos. Was ihr da erblicken könnt sind übrigens die ersten Versuche von Landschaftsfotografie.. oder sowas ähnliches. Zumindest kann ich jetzt endlich von mir behaupten, mal die Fernauslöserkombination dafür benutzt zu haben, wofür sie da ist und kann nun stolz verkünden, dass der neue ND Filter das erste Mal vor die Linse geschraubt wurde. Was ich ebenfalls sagen kann - dass ich wenige Stunden später direkt den nächsten bestellte.. statt 64fach wird es dann doch eher 1000fach, dezent verschätzt. Statt Langzeitbelichtung (das war der Plan) dann halt Paar-Sekunden-Belichtung. Naja, es ist zumindest für den Post das, was ich wollte - die aktuelle frühlingshafte Stimmung bebildert eingefangen.




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Wenn ich noch einmal ehrlich zu euch sein darf - ich weiß derzeit gar nicht, was ich so richtig zu den Klamotten schreiben soll (außer über die Fotos drumherum + Rechtfertigung). Normalerweise fällt mir immer zu jedem zweiten Teil eine kleine Anekdote ein, einen oder zwei Gründe, wieso es ausgerechnet in der Auswahl ist.. oder wie super toll das und jenes ist, wie gerne ich es haben möchte etc. pp. Hier ist es einfach - ich hätte gerne alles! Okay, Späßchen, das ist selbstverständlich und sonst wäre es nicht in der Auswahl. Aber so richtige Gründe und Erklärungen wollen mir einfach nicht einfallen - um es halbwegs kurz zu fassen: ich liebe (!) Skater Röcke, am besten in Kombination mit Blüschen, die Schuhe sind mit ihren Details wahnsinnig toll (die Converse sind dabei weil ich meine eigenen am liebsten nie wieder ausziehen möchte), Frühlingstauglichkeit der Kleider hin oder her - ich find sie klasse. Die grauen sowie die aufdringlicheren Farbtupfer. Alles super. Dann noch einen oder alle der tollen Mantel drüber (okay, falsch ausgedrückt - übereinander wäre wenig effektiv, aber alle in meinen Schrank einziehen dürften sie schon) und ich bin glücklich..




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Was natürlich dennoch nicht fehlen darf - Teile, die eindeutig Frühling schreien! Es ist wahrscheinlich ziemlich selbsterklärend, dass damit die zarten, sonnenaufgangsfarbenen/krokusimmorgentauglitzernden/frühlingshimmelblauen, pastellfarbenen Klamotten gemeint sind.. auch wenn weder die Bezeichnungen einen Sinn ergeben, noch etwas blaues dabei ist. Dafür mint - ist der Rock nicht einfach ein Traum!? Von meiner Vorliebe zu ausgestellten Skater Röcken hatten wir es ja bereits weiter oben. Der wäre ganz eindeutig das frühlingshafte, pastellige Rock-Highlight schlechthin. Oder das Kleid. Oder eine der Blusen. Oder die Schuhe, die sogar ich ganz gut finde, mit dem netten Ombré-Verlauf.
Auf eine großartige Auswahl an Accessoires habe ich diesmal verzichtet - zum einen kommen da sowieso immer mal ein paar separate Posts dazu, zum anderen steh ich gerade so sehr auf Blüschen.. und wenn man da nicht gerade eine Ladung Statementketten drüberhängt, ist es da mit Ketten und überladenem Schmuck eh nicht so das wahre. 

So, jetzt möchte ich es aber von euch wissen;
Was findet ihr gerade modetechnisch gut, jetzt in dieser Mischmaschjahreszeit von grauen Landschaften und Matsch bis hin zu Frühblühern und Sonnenschein?
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