{impressions} Benjamin Jaworskyj - Workshop Tour, Eisenach

Manchmal gibt es Zeiten, da kommt einfach alles zusammen. Stress, Fehlschläge, ein streikender Laptop, viele Termine, viele wichtige Angelegenheiten. Einfach Zeiten, in denen man sich nichts als eine Auszeit wünscht. Als ein paar Momente und Augenblicke, die all das wett machen - und eben so etwas durfte ich mitunter vor einigen Wochen in Eisenach mit Benjamin Jaworskyj, seinem Assistenten Rico und 15 anderen äußerst sympathischen Teilnehmern erleben.

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Für diejenigen unter euch, für die der Name Benjamin Jaworskyj kein Begriff ist - erfolgreicher Yotuber, Autor, Fotograf und vor allem; ein äußerst sympathischer Mensch. Schon eine ganze Weile staune ich immer wieder aufs Neue über seine Werke die für mich Inspiration pur sind und bewundere jeden Sonntag (okay, fast jeden.. wenn nicht wird's nachgeguckt, früher oder später ;)) sein Wissen über die Fotografie und dieses einzigartige Vermittlungstalent. In vielen Büchern habe ich bereits gestöbert, habe viele Internetseiten geöffnet und im Endeffekt nach ein paar Zeilen wieder geschlossen, einige Youtube Videos angeklickt - doch es war nie so richtig das, was ich suchte. Da ging ich lieber autodidaktisch vor, auch wenn ich ab und an schon an meine Grenzen stieß.

Dank Ben sieht das jetzt anders aus. Mein Interessenfeld hat sich deutlich erweitert, ebenso mein Repertoire an Ausrüstung seit dem ich, dank Videos, etliches dazulerne. Ich interessiere mich stark zunehmend für die Landschaftsfotografie und kann es einfach kaum erwarten, bei den kommenden Urlauben neues Equipment sowie frisches Wissen auszuprobieren und anzuwenden.

Insgesamt fotografiere ich mit meiner DSLR jetzt 3-4 Jahre - keine unendlich lange Zeit, aber immerhin so viel, dass man sich einiges aneignen kann. Und ich behaupte an dieser Stelle mal; das habe ich schon, gewissermaßen. Als blutigen Anfänger würde ich mich nicht bezeichnen, als Profi natürlich noch weniger. Eher so ein Mittelding - aber eigentlich nicht in dem Ausmaß, dass man auf den ersten Blick denkt, dass ein "Grundlagen Workshop" unbedingt das passende ist. Aber eben doch nur auf den ersten Blick..

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Denn was ich schon vorher wusste - wenn ich einen Workshop bei Ben buche, nehme ich davon in jedem Fall eine Menge mit. Und das wurde ganz eindeutig bestätigt! Nicht nur, dass man vieles Neues lernt - es ist insgesamt eine ganz einzigartige Erfahrung. Sechs Stunden lang mit gleichgesinnten eine tolle Zeit verbringen? Unbezahlbar! Neue Inspirationen finden und entdecken? Eigentlich immer genau das, was ich liebe und suche. Professionelle Unterstützung und Anregungen vom fotografischen Vorbild? So, so viel wert! Es gibt aufgenommene Situationen, auf die wäre man selbst nicht so gekommen. Doch dank Ben, Rico und Mit-Fotografiefreudige wurde all das ziemlich schnell, einfach und verbunden mit viel Spaß an der Sache möglich.
Insgesamt kann ich berichten - es ist eine grandiose Kombination, und ich bereue keinen Pfennig. Der Workshop deckt mit den verschiedenen Unterteilungen für diesen einen Tag ein sehr breites Spektrum ab; angefangen von einleitenden Aufgaben, die vor allem als erstes unsere Fähigkeiten überprüfen sollten, welche wir uns bereits zuvor so angeeignet haben, und anschließend unser Auge schulen sollte. Wer von euch kam bereits auf die Idee, einfach mal gezielt loszuziehen, nicht einzig allein mit der Vorstellung, schlichtweg 'mal Fotos zu machen'? - ich gestehe, naja.. ich nicht so. Das war eben eher ein Losziehen, mal Kamera mitnehmen, mal Fotos machen. Aber speziell auf Farben, Objekte, festgelegte Motive zu achten.. das ist doch mal was ganz anderes. Anders im Sinne vom Erlebnis und von den Motiven - man sieht so viel, was man zuvor nicht so in der Art wahr genommen hat, wie von Ben vor Beginn der Übung bereits versprochen. Das kann ich so ganz eindeutig bestätigen. Selbst Tage danach kann man nicht aufhören, nach potentiellen Motiven der Farbe weiß zu suchen - und vor allem auch fündig zu werden. Nach dem Workshop blieb unser Grüppchen der Eisenacher Truppe dank Facebook übrigens glücklicher Weise erhalten, und derzeit können wir auch nicht anders, als damit weiterzumachen - diesmal mit der Farbe Gelb für alle als Vorgabe.. Hach ja. Ehe ich abschweife, kurz gefasst (okay, das ist eh zu spät) - selbst aus den 'einfachsten' Übungen kann man schon verdammt viel mitnehmen.


Zweiter Teil des Workshops? Portraits, Portraits, Portraits! Mit Blitz, ohne Blitz, verschiedene Posen, etliche Tipps vom Chef.. Um mich da nicht zu lang aufzuhalten: ich konnte für mich sehr viel an Erfahrungen sammeln, denn wer mich kennt, dürfte wissen; Portraits bzw. allgemein Menschenfotografie sind nicht unbedingt die Motive, die ich oft vor der Linse habe. Umso mehr Spaß hat es hier mit meinem 3er-Grüppchen gemacht.
Da hab selbst ich mich dabei erwischt, mal pro Rauchen zu sein und unseren Paten (= derjenige, der mit-organisiert hat) zu fragen, ob er denn mal eine Zigarette zücken könne.. das Wunschmotiv ging mir einfach nicht aus dem Kopf und ist im Endeffekt (dank Hilfe) eigentlich ziemlich so geworden, wie ich es mir vor meinem inneren Auge vorgestellt habe.


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An dieser Stelle noch einmal ein großes Dankeschön an die zwei Jungs die mich für den Zeit des Workshops ertragen haben, und in diesem Fall speziell an Basti - ich behaupte mal so ein Bad-Ass-Raucher-Model-Auftrag wär dir sicher ;).

So insgeheim muss ich jetzt mal einwerfen.. das Kurzfassen fällt mir schwer. Okay, das tut es mir immer und in jedem Post, in diesem Fall aber ganz besonders. Oder wenn man es verallgemeinert - mir fällt es immer dann ganz besonders schwer, wenn ich mich für das, worüber ich schreibe, wirklich sehr begeistern kann und konnte. Denn auch der nächste Teil war (nach Stärkung beim Döner.. wenn man bepackt mit Kamerausrüstung in so einem Trüppchen durch die Stadt läuft, ist einem Aufmerksamkeit übrigens definitiv gesichert) wirklich toll.

Die Wartburg habe ich bis dato immer nur von unten oder direkt vor der Nase gesehen - ohne diesen einzigartigen Ausblick neben dem Burschenschaftsdenkmal, mit Sonnenuntergang bis blaue Stunde und Blick über Eisenach mit vielen funkelnden Lichtern..

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Für mich einzigartig, vor allem dann, wenn man Eisenach so noch nicht erlebt hat. Außerdem - wenn man nicht gerade allzu viele Freunde und Bekannte im Umfeld hat, die sich mal eben ein paar Stündchen bei niedrigen Temperaturen bis es dunkel wird gemeinsam zum Fotografieren in Eisenach treffen -- könnte diese Möglichkeit kaum besser sein. Und seien wir mal ehrlich; allein? Niemals! Dafür ist mir die Zivilisation auf diesem Berg eindeutig zu.. naja. Gering.


Etliche Worte habe ich jetzt schon verloren, ein paar möchte ich noch verlieren - denn auch ihr sollt als Leser wenigstens in etwa den Eindruck erhalten, wie ich ihn erleben durfte.

Für mich war es der erste Workshop dieser Art - und ich muss zugeben, dass ich mit ziemlich hohen Erwartungen an die Sache ran gegangen bin. Sowas probiere ich immer zu vermeiden.. aber es ging einfach nicht. Wer die Videos und Ben als Fotografen 'kennt', kann sich in etwa vorstellen, was sich dann für Vorstellungen im Köpfchen bilden. Doch im Endeffekt wurden sie zweifellos übertroffen.
Selbst in der allerersten Runde konnte ich schon einige neue Informationen für mich gewinnen, für die Portrait-Fotografie fühle ich mich jetzt deutlich besser gewappnet.. und die Fotografie in der blauen Stunde hat irrsinnig viel Spaß gemacht, natürlich auch verbunden mit vielen Tipps.

Die Organisation ist grandios gemeistert. Es wird sich immer um einen gekümmert, Fragen werden beantwortet und der gesamte Tagesablauf ist absolut gut durchdacht und umgesetzt; ich behaupte mal, eine bessere Kombination von Theorie und so viel Praxis ist selten möglich, vor allem für einen Preis von 150€ - und da zitiere ich doch gerne den (talentierten! unbedingt dieses Bild angucken) Jürgen; "Ich hab schon Workshops für 400€ bei einem anderen Profi-Fotografen gemacht, da hab ich nicht mal ein Drittel von dem gelernt, was wir bei dem Portrait-Part heute gelernt haben" - und ganz ehrlich? Das kann ich mir leider sehr gut vorstellen.
Wo wir beim Thema sind; also, beim Thema andere talentierte Menschen und Organisation - die Zusammenarbeit in der Gruppe war auch eine wirklich tolle Erfahrung. Vor allem deshalb, dass auch nach dem Workshop noch immer ein reger Austausch besteht, womit ich vor Antritt des Workshops (als eine von zwei weiblichen Persönchen) niemals gerechnet hätte. Und apropos Menschen - da gehören Ben und Rico natürlich noch einmal hervorgehoben. Ein bisschen ist es schon was besonderes, durch direkten Kontakt von dem Fotografen zu lernen, von dem man allein über das Internet so viel lernt und zu dem man ja schon ein bisschen hinauf sieht, auf jeden Fall auf seine Bilder. Ihm zusätzlich mal über die Schulter gucken kann, von dem man sich direkt ein paar Tipps und Meinungen einheimsen kann und mit dem man mal ein paar Worte wechselt, wie es sonst nicht anders möglich wäre.

Abschließend: für mich war es eine ganz grandiose Erfahrung. Wenn das Jahr nicht noch so viel (vor allem preislich) bieten würde, würde ich direkt wieder einen Workshop in Betracht ziehen. Sei es einer von der neuen Portrait Workshop Tour oder die kommenden Landschaftsfotografie Ausflüge.. für mich steht zumindest fest; mein letzter war es sicher nicht. Und ich halte dann direkt mal Ausschau nach der Farbe gelb ;)..

{london travel guide} part two - transport, shopping, accommodations & general information

Wie bereits angekündigt - gibt es jetzt den zweiten Teil meines London Guides. Wieder einmal freue ich mich sehr, ihn euch endlich präsentieren zu können und hoffe so so sehr, dass dem ein oder anderem damit eventuell ein bisschen geholfen wird. Also, nicht lang umergeschwafelt - legen'wer mal los!

Eins ist klar - Sehenswürdigkeiten, Plätze, Essen und sonst was hin oder her; erstmal muss man hinkommen. Und das ist preislich theoretisch keine allzu große Hürde, von der Organisation her auch nicht. Man muss sich nur erstmal festlegen, wann wo und wie es in diese wunderbare Stadt gehen darf..

Flug
Das wohl einfachste als erstes - hoch in den Wolken über das Meer fliegen, im Durchschnitt nur 1 1/2 Stunden. 
Ryan Air sollte jeder dabei als erstes in Erwägung ziehen. Ohne großes Rumgeplänkel probiere ich relativ kurz und knapp die Vorzüge aufzuzählen & vielleicht ein paar Mythen aus dem Weg zu schaffen..
*Stehplätze? Größter Quatsch überhaupt - das ist absolut verboten und kommt sicher nicht vor. Wenn die Sitzplätze alle belegt sind ist der Flug ausgebucht, fertig
*sehr viel unbequemer sind die Sitzplätze auch nicht. Übermäßig eng ebenfalls nicht - klar, es ist ein Kurzstreckenflug, aber dafür absolut ausreichend
*man bekommt normal Essen & Trinken angeboten, aber das gegen Bezahlung und es ist kein fester Bestandteil - klar, Kurzstreckenflug, und seien wir ehrlich; so gut ist so ein Essen im Flugzeug eh nicht

*90% der Flüge sind pünktlich, das kann ich erstmal grob so bestätigen
*größter Vorteil überhaupt: der Preis; in Dortmund habe ich um die Wintermonate Preise für sage und schreibe 10€ für eine Strecke gesehen! Ansonsten sollte man flexibel für das Datum + eventuell auch für den Abflugsort sein, im Durchschnitt zahle ich pro Strecke meist 30€
*besonders günstig kann man nach der Weihnachtszeit fliegen + allgemein vor/nach Ferien

Flughäfen (D) die nach Stansted via Ryan Air fliegen: Leipzig Halle, Berlin Schönefeld, Bremen, Dortmund, Düsseldorf-Weeze, Frankfurt-Hahn, Karlsruhe Baden, Köln, Memmingen, Nürnberg


Zug
Stansted Airport liegt eine 3/4 Stunde vom Zentrum Londons entfernt. Heißt - dort angekommen, direkt aussteigen, gen Ausgang laufen, die Unterführung runterwärts & ab in den Zug. Das macht ihr entweder direkt nach eurer Ankunft an einem der Automaten oder am Schalter - da zitiere ich aber gerne den netten älteren Herren der uns die Tickets verkaufte, und mein erschrockenes Gesicht sah "Expensive, huh?" ja, ist es!! Daher meine Empfehlungen:

*ordert die Tickets schon vorher via thetrainline.co.uk - ihr spart eine Menge Geld & habt auch die Möglichkeit, die Tickets einfach und bequem an einem Automaten vor Ort abzuholen
*nach London rein fahrt ihr mit dem Stansted Express; dafür gibt es direkt am Airport einen Schalter (beim Eingang) oder..
*..bestellt unbedingt online Stansted Express Tickets, vor allem wenn ihr in einer Gruppe seid, ihr könnt eine Menge sparen! Dabei bieten sich zB london-kurztrip (klick) oder direkt über stansted-express - seid ihr beispielsweise eine Gruppe aus 4 Personen, könnt ihr dort durch den Group Offer £64 bezahlen, für Hin und Zurück; macht also nur £16 pro Person, was absolut in Ordnung ist! Ihr kauft das Ticket, es ist gültig für das eingetragene Datum und dann habt ihr einen Monat Zeit, um zurückzufahren

Railcard - funktioniert wie bei uns die BahnCard. Auch hierfür gibt es verschiedene - die Railcard16-25, für alle zwischen 16 und 25 sowie Vollzeitstudenten, die Two Together Railcard für zwei namentlich eingetragene Personen die immer gemeinsam reisen (ab 16), die Family&Friends Railcard, bei der bis zu vier Erwachsene und vier Kinder (zw. 5 und 15) mit einer Karte reisen können, die Senior Railcard für alle über 60 oder die Disabled Railcard.

Der Preis für ein Jahr beträgt (außer für die Disabled Railcard) £30, für die 16-25 Railcard sowie die Senior und Family&Friends Railcard lässt sich ein 3-Jahres-Abo für £70 abschließen.

Die Funktionsweise ist ganz einfach - ihr gebt immer mit an, dass ihr eine Railcard besitzt (insofern das so ist). Wichtig auch dort ist: ihr müsst sie beim Reisen immer dabei tragen. Sollte dies alles so sein, spart ihr bei jeder Fahrt 1/3 des Preises.


Ich für meinen Teil reise immer auf diese Art und Weise, wenn ich direkt in London meine Unterkunft habe. Der Flug erfolgt durch Ryan Air, mit dem Stansted Express fahre ich in die Stadt & beziehe dann dort meine Unterkunft - und das Reisen per Zug erfolgt immer mit Railcard, womit ich bisher richtig viel sparen konnte; die £30 sind also bestens investiert! Irgendwann routiniert sich das alles, und die Zeit vor dem Flug am Flughafen kommt einem gar nicht mehr so ewig vor, die mal mehr, mal weniger nervigen Sitznachbar sind einem ganz gleichgültig und egal wie spät man ankommen mag - man freut sich einfach auf das Bett, das einen erwartet und der Rest ab Flughafen klappt auch irgendwie reibungslos. Was ebenfalls schön ist - man sieht auf diese Art eigentlich ziemlich viel; London von oben, Natur auf dem Weg in die Stadt und man freut sich umso mehr, wenn allmählich bekannte Gebäude wie die der City of London an der Zugscheibe auftauchen.. Reisen ist schon etwas tolles, auf jede Art und Weise.

Fähre
Da wir es ja eben von der Schönheit des Reisens hatten - diese Seite ist es auf jeden Fall auch. Angefangen meist beim Morgengrauen an der Küste von Calais und wenige Stunden später ragen vor einem die Kreidefelsen von Dover auf, oftmals begleitet von einem Sonnenuntergang.. wunderschön!


So eine Fährüberfahrt ist zwar schön und gut, aber mit viel Organisation verbunden - man muss erst einmal nach Frankreich kommen, hat dort sämtliche Kontrollen vor sich und, angekommen in Dover, erwartet einem dann noch eine lange Fahrt nach London. Das ist an und für sich eher dann empfehlenswert, wenn man organisiert mit einer Reiseleitung reist oder mit dem eigenen Auto unterwegs ist.

Preise Angebote gibt es als Fußgänger schon für 14€, mit PKW für 2 Personen für 23€ - beides für Hin und Zurück via aferry.de, wo ihr auch mehr Infos findet

Wie eine Fährüberfahrt so aussieht..
*für Hobbyfotografen perfekt! Bevor die Fähre ablegt, könnt ihr noch gemütlich auf dem Deck fotografieren, und in Calais gibt es viele schöne Motive
*innen gibt es einen Mini Food Court, Duty Free Shops & Costa Coffee sowie eine Spiele Nische - man kann sich also bestens aufhalten
*WLAN ist auch vorhanden, mehr oder weniger gut
*ihr habt eigentlich überall die Möglichkeit zu schlafen - wenn ihr schnell genug seid, könnt ihr auch eine schöne, große Couch ergattern
*oder ihr erhascht euch einen Platz am Panoramafenster, siehe beide Bilder unten; super schön!


tube & bus
Ganz klar unverzichtbar - U-Bahn fahren beziehungsweise den Bus nehmen, um ganz London erkunden zu können. Ich persönlich bin ja ein Fan von beiden Varianten - überwiegend ist das passende Transportmittel für mich natürlich die U-Bahn, es geht fix, ist mit ein bisschen Übung sehr einfach und man kommt schlichtweg überall hin. Ist mir das alles aber zu viel bzw. möchte ich ein bisschen mehr von der Stadt sehen, bietet sich eine Fahrt im Doppeldecker zu einem etwas weiter entfernten Ziel an - und das empfehle ich jedem! Mindestens eine etwas längere Busfahrt muss bei jedem Besuch drin sein, man sieht soo so viel, meist auch Orte, die man zuvor noch gar nicht gesehen hatte.

Preise Travelcards: Erwachsene £12, Kinder (11-15) £6 - gilt jeweils für die Zonen 1-2 // 1 Woche: Erwachsene £32,10, Kinder £16,10 (die Preise wurden leider vor einigen Monaten angehoben, falls sich jemand wundern sollte)
Hilfreich..
*Oyster Card: für 25€ (buchbar via visitbritainshop.com) bekommt man eine Menge geboten:
50% Rabatt auf jede Fahrt, man muss sich für keine Fahrkarte anstellen & man bezahlt pro Tag nie mehr als £6,40 im Londoner Zentrum - die Karte funktioniert wie eine aufladbare Kreditkarte, bei der das Guthaben immer wieder aufgeladen werden kann. Sie gilt für alle Verkehrsmittel in London und wird einfach an den Scanner des jeweiligen Eingangs dran gehalten
*perfekt für solche, die Schwierigkeiten mit dem U-Bahnfahren haben: www.tfl.gov.uk, dort berechnet euch die Website die Route zu eurem Wunschziel, super verständlich beschrieben
*sonst zu beachten: wenn ihr die passende Line gefunden habt, geht es nur noch darum, sich zu vergewissern, dass man auf der richtigen Seite steht - das richtet sich danach, von wo nach wo in welche Richtung ihr fahrt (W -> O, andersherum oder S -> N und andersherum, jeweils als Westbound, Ostbound etc. beschrieben); steht ihr richtig, könnt ihr das daran kontrollieren, was die Endstation des jeweiligen Zuges ist - ist das auch die Endstation eurer Strecke, steht ihr richtig, falls nicht - keine Panik, Züge fahren alle paar Minuten & die Mitarbeiter sind auch immer bereit zu helfen
*wichtig: bitte steht rechts auf der Rolltreppe, anderweitig fallt ihr direkt als Touri auf & verärgert weitere Passagiere die es eilig haben.. merkt euch einfach - stand right, go left, am besten auf jeder Rolltreppe


In andere Städte reisen
..oder auch von dort erst ankommen. London muss bei einem England Besuch natürlich nicht das Ziel schlechthin sein, wie wäre es mit einem Abstecher in andere Orte? Das Zugfahren in London ist erschwinglich, teilweise sogar ziemlich günstig - so kann man dem Trouble der Großstadt mal entkommen und noch viel mehr von GB sehen..

An dieser Stelle möchte ich euch einfach die Städte ans Herz legen, die ich für sehenswert halte & selbst schon besucht habe:

Bristol
Die Stadt des Wassers. Wunderschön und perfekt für einen Wochenend- oder Tagestrip, meinen Post dazu findet ihr hier
Preis Zug günstigster Preis £56 hin & zurück (mit Railcard £37)
Cambridge
Universitätsstadt, Howgarts-Flair und neben Oxford einer der beeindruckendsten Städte, was die Architektur & Bauweise betrifft, die ich je gesehen habe. Blogposts hier hier
Preis Zug günstigster Preis hin & zurück £16,40 (mit Railcard £11)
Cardiff
Die Hauptstadt von Wales - somit hat man zwei fette Fliegen mit einer Klappe; ein anderes Land und eine sehr ansehnliche Stadt.. Blogpost hier
Preis Zug günstigster Preis £56,10 hin & zurück (mit Railcard £37,05)
Brighton
Das Reiseziel schlechthin für einen schnellen Trip ans Meer & zum Entfliehen der Metropolenluft. Brighton ist wunderschön und allein preislich perfekt für einen Ausflug! Posts findet ihr hier hier
Preis Zug £9 (mit Railcard ca. £6) - ja, für hin und zurück! Auch wenn man die Tickets erst am Abreisetag kauft


Windsor Castle
Nachdem ich 2013 das erste und leider einzige Mal dort war, gehört Schloss Windsor meiner Meinung nach eindeutig zu den Must See's, vor allem für alle Fans der royalen Elite. Das Schloss ist das älteste und gleichzeitig größte noch besetzte Schloss der Welt - und hat so einiges zu bieten. Für Interessierte empfehle ich die audio tours bei Ankunft in Anspruch zu nehmen, die zugehörigen Infos zu den jeweiligen Zimmern, Ausstellungen und Gebäuden sind wirklich sehr interessant.
Zwischen Oktober und März sind die State Apartments und Semi-Sate Rooms für Besucher sichtbar, die Veranstaltungsplatz für zeremonielle und staatliche Angelegenheiten sind - ausgestattet mit feinsten Möbelstücken und hochwertiger, royaler Kunst. Weitere Highlights sind zum Beispiel die Drawings Gallery, die immer wechselnde Ausstellungen zeigt, oder die St. George's Chapel, eines der besten Beispiele für gotische Architektur in England.

Preis Zug günstigste £10,40 (mit Railcard £6,85)
Eintritt 26,50€ via visitbritainshop.com



Eurotunnel
Falls mir jemand Vorzüge nennen kann - ich kenn' sie nicht, außer die Ersparnis der Fährüberfahrt, die aber in diesem Fall absolut vorzuziehen wäre. Man bezahlt für hin und zurück locker 200€, mehr zu den Preisen findet ihr hier.

Taxi
Da bewahren sich ausnahmsweise die Gerüchte - Taxifahrten in London sind übermäßig teuer. Wer dieses besondere Flair allerdings trotzdem mal genießen möchte:
Preise Beispiel - komme ich in London Liverpool Street an und möchte zu meiner Unterkunft in Lambeth fahren, spät am Abend, zahle ich £23,90, tagsüber £17,50 - für 8km. Man kann also ca. £2,20 pro Kilometer rechnen.. am Tag!

Bei diesem Thema möchte ich gar nicht zu ausschweifend werden - ein paar Worte zu einigen Läden verlieren, aber auch nicht zu viele. Denn es sollte bekannt sein: Shoppen gehen in London ist einfach. Es gibt die bekannten Straßen wie Oxford und Bond Street, die auch zurecht überfüllt und beliebt sind. Das Harrods, das man einfach mal gesehen haben muss oder verschiedene, renommierte Shoppingzentren.

Oxford Street

U-Bahn Station Oxford Circus oder Marble Arch

New Look
Die aus England stammende Kette von Tom Singh war sofort einer meiner Favoriten - schick, gute Qualität und normale, angemessene Preise. Außerdem ist das Schuh Paradies auf der obersten Etage ein Traum, die Schmuckabteilung kann schnell mal zu einem Schlachtfeld werden.. aber alles in allem gibt es dort für jeden etwas.

Forever 21
Logisch, die berüchtigte, junge Kette aus Amerika muss einfach mit dazu. Die Klamotten sind stilvoll, immer den aktuellen Trends angemessen und glänzen mit guten Preisen.

Bershka
Die spanische Kette macht sich nun auch endlich mehr und mehr einen größeren Namen; und das zu recht! Zwar ist die Auswahl nicht übermäßig groß, aber einige besondere Teile überzeugen.

River Island
Die britische Marke ist noch nicht allzu lange einer meiner Favoriten, dafür nun aber umso mehr. Die Teile sind schick sowie den neuesten Trends angepasst, die Accessoires einfach super toll und die Preise stimmen mit dem Preis-Leistungs-Verhältnis absolut überein.

Topshop
Keines meiner größten Favoriten, aber irgendwie hat der britische Store doch etwas. Es wird immer größer und größer, holt sich Prominenz ins Boot und hat inzwischen von Klamotten über Accessoires und Make-Up einfach alles. Die Preise sind manchmal etwas höher, aber insgesamt in Ordnung. Bei Topshop findet man auf jeden Fall das ein oder andere wirklich tolle Teil.



Forbidden Planet
Falls Fans von Comics, Serien & Film dieses Paradies noch nicht kennen, dann tun sie es jetzt. Im Mega-Flagship-Store in London gibt es alles, was das Fanherz begehrt - Bücher, Comics, Filme, Staffeln, Figuren, Poster, Shirts,.. mal wieder gilt: es gibt nichts, was es nicht gibt.
Standort 179 Shaftesbury Avenue, U-Bahn Station Tottenham Court Road (auch in der Nähe vom Leicester Square und Covent Garden)

hmv
Noch ein Paradies: eine verminderte Anzahl von Fanartikeln, dafür aber umso mehr tolle Filme, Staffeln und CDs. Hier findet man vielleicht endlich das, was man in deutschen Läden vergeblich sucht, meist zu richtig guten Preisen und Angeboten. So gibt es ab und an einfach mal Filme für nur £3, und das teils Blockbuster - kaum zu glauben, aber wahr!
Standort mehrere, zB Oxford Street, Moorgate Hall oder Wimbledon

Harrods
Seit der Gründung 1834 absolut pompös, exklusiv und einfach irgendwie besonders - egal ob man sich die Hälfte der Läden nicht leisten kann; das Harrods gesehen haben sollte man schon einmal.
Ganz egal ob am Tag zum Shoppen in exquisiten Markenläden, beim Stöbern in den gigantischen Lebensmittelhallen oder einfach nur, um es mal gesehen zu haben - es lohnt sich, auch wenn man mit leeren Händen wieder rausgeht. Wobei es nicht unbezahlbar ist; die Abteilung mit den Kleinigkeiten die eigens aus dem Harrods stammen sind wirklich bezahlbar und eignen sich perfekt als Mitbringsel. In der Nacht ist das Haus nicht weniger pompös - von außen beleuchten 12000 Glühbirnen die Fassade, und damit das ganze auch so eindrucksvoll bleibt wie es dem Besucher erscheinen soll, hat das Harrods einen hauseigenen Hausmeister eigens für das Auswechseln der Glühbirnen - das können pro Tag gut und gerne mal 300 Stück sein.
Von Luxusmode über Kosmetik, Schreibwarenartikel, Souvenirs, Lebensmittel und Möbel findet ihr dort einfach alles unter einem (sehr ansehnlichen) Dach - lasst euch das wirklich nicht entgehen!
Standort Brompton Road, Royal Borough of Kensington and Chelsea, U-Bahn Station Knightsbridge

Westfield
Wer sich nicht durch überfüllte Straßen quetschen möchte und lieber alles unter in einem Haus hat - für den ist das Westfield perfekt. Einmal in ausgewogener Größe mitten in London, einmal als größtes Einkaufszentrum Europas in Stratford. Ein Beweis, dass das im Stadtzentrum schon rundum glücklich machen kann - mehr als 265 Läden, über 50 Möglichkeiten zum Speisen sowie ein Kino und Atrium zur Unterhaltung; da schlägt doch jedes Shopping-Herz höher!
Das Westfield in Stratford ist nicht nur von außen nett anzusehen, sondern hat hat auch innen eine Menge zu bieten - über 250 Läden, mehr als 70 Restaurants und zu allem Überfluss noch ein riesiges Kino, ein Casino und eine Bowlingbahn.. da bleiben wirklich keine Wünsche offen.
Standort Stadtzentrum: Ariel Way, Shepherd's Bush, London Borough of Hammersmith & Fulham, U-Bahn Station Wood Lane, Shepherd's Bush oder Shepherd's Bush Market

Notting Hill
Wer nicht unbedingt auf Marken & Designer wert legt - beim Notting Hill findet man viele Vintage- und Antiquitätenläden, einige Geschäfte für die besonderen Kleinigkeiten und es ist ein traumhaftes Paradies für Mitbringsel. Beim Portobello Road Market tümmeln sich 1,6km lang täglich verschiedene Stände die unterschiedlichste Waren anbieten - lasst euch das nicht entgehen!
U-Bahn Station Notting Hill Gate, Holland Park oder Ladbroke Grove

Canary Wharf
Für mich war es neu, aber jetzt wo ich es weiß, werde ich dieser Örtlichkeit definitiv mal einen Besuch abstatten - ca. 200 Läden, etliche Restaurants und viel Platz für Entertainment. Zwischen und in Wolkenkratzern Shoppen gehen, das hat schon so seinen Reiz..
DSLR-Station Canary Wharf, U-Bahn Station Canary Wharf

Weitere Straßen..
Bond Street
Perfekt um ordentlich Geld in den Läden zu lassen und um mit der ein oder anderen Luxusware Zuhause anzukommen. Die Bondstreet deckt alle Namen ab, die man sich als Fan von Marken wie Burbery, Tiffany & Co., Louis Vuitton etc. nur vorstellen kann.
U-Bahn Station Bond Street

Regent Street
Unmittelbar an der Oxford Street und kann als Erweiterung dieser angesehen werden - zudem ist es die Heimat namenhafter Läden wie den Apple Store, Liberty oder Hamleys.
U-Bahn Station Piccadilly Circus oder Oxford Circus

Carnaby Street
Eine wirklich beeindruckende Straße - egal ob man dort zum Shoppen, Essen gehen oder schlichtweg zum Durchlaufen ist; der Flair ist einzigartig und die Geschäfte sind es auch. Hier findet man viele neu aufkommende Marken, den ein oder anderen Shop den man aus dem Internet kennt und traditionsreiche Designer.
U-Bahn Station Oxford Circus oder Piccadilly Circus (Seitenstraße Regent Street)

Unterkünfte in London zu finden ist nicht einfach, nicht günstig - aber auch nicht unmöglich. Ich habe schon in der ein oder anderen gehaust, habe mich schon mit einigen auf der Suche nach passenden befasst und möchte euch eine kleine Auswahl solcher präsentieren, die ich gerne weiterempfehlen möchte.

Wie nun so oft - zuerst diese, bei denen ich auch wirklich mitsprechen kann. Unterkünfte, die ich bereits selbst besuchte. Zuallererst eine Sache, die ich euch ans Herz lege; nehmt euch die erste Nacht doch ein Hotel in Stansted, insofern ihr spät ankommt. Ihr spart euch Stress, eine teure Nacht im Zentrum und könnte ganz entspannt am nächsten Tag in die Stadt reinfahren. So mach ich es neuerdings & werde es auch so beibehalten, da die Flüge mit denen ich anreise immer öfter erst zwischen 23 und 0 Uhr landen.

In Stansted
Premier Inn London Stansted
Wie es einige Bewertungen beschreiben - "perfekt für eine Nacht vor dem frühen Flug".. oder eben der späten Ankunft. Die Zimmer sehen nett aus, das Frühstück ist super und das Personal freundlich. Mehr braucht man eigentlich nicht - nur eben drumherum ist nichts als Flughafenumgebung. Daher - dafür gut geeignet, für einen längeren Aufenthalt eher weniger.
Standort 1,5km vom Flughafen Stansted
Preis 1 Nacht 81€ Doppelzimmer
Ansonsten.. Shuttleservice, WLAN gegen Gebühr von £3, Frühstück, später Check-In möglich // weitere Informationen, Bilder & Buchung







Days Inn Stansted Bishops Stortford
Vom Standard etwas weniger hoch als beim Premiere Inn, aber im Vergleich nehmen sie sich nicht viel. Es ist ca. 5 Fahrminuten mit dem Auto vom Flughafen Stansted Airport entfernt, großer Nachteil - es gibt keinen direkten Shuttle, sondern 'nur' einen öffentlichen Bus. Tja.. doch den muss man erstmal finden. Nachdem wir falsch ausstiegen, weil es weder nach noch vor der Buchung konkrete Angaben zu der Anfahrt dorthin gab, hatten wir eine tolle 4km-Wanderung.. mitten in der Nacht im Februar. Könnte toller sein. Die ganze Tortour nur um am nächsten Tag festzustellen, dass direkt vor der Haustür (mehr oder wenige) eine Haltestelle ansässig ist, klasse. Was mir meine Erfahrung noch sagt - die Busse fahren nicht so, wie es an den Plänen steht, sondern von der Richtung her genau umgekehrt! Kann sich bis dato natürlich auch geändert haben, aber solltet ihr das Hotel in Erwägung ziehen, achtet unbedingt darauf. Ansonsten waren die Zimmer an sich in Ordnung, der Preis allgemein auch - allerdings waren die Fenster ordentlich undicht, und das Hotel befindet sich auf einem nicht wirklich leisen Rasthof.. Fliegergeräusche, knallende Autotüren, Motorengeräusche und sämtliche andere Nebengeräusche die so von außen kommen ahu. Wer ein Zimmer zur anderen Seite hat, hat da eindeutig mehr Glück.
Preis 1 Nacht 66€ Doppelzimmer
Ansonsten.. kostenfreies WLAN, Frühstück im Zimmer, kostenfreie Gästeparkplätze. später Check-In möglich // weitere Informationen, Bilder & Buchung






Greater London
Horizons Accommodation
Im Sommer 2014 verweilte ich dort und ich kann es absolut empfehlen - wenn man nicht allzu viel Wert auf eine hochgradige Ausstattung und Hotelflair legt, stattdessen lieber eine gute Lage und einen angenehmen Standard hat - dann ist man dort wirklich gut aufgehoben. Zudem die Lage absolut "friendly neighborhood"-mäßig wirkt, der Van-Gogh-Weg und alles drumherum super gepflegt ist und man U-Bahn Station sowie Lidl, Tesco & Co. in der Nähe hat. Das für einen guten Preis und eine tolle Ausstattung insgesamt.
Standort Lambeth, U-Bahn Station Stockwell (wir brauchten 6 Gehminuten bis dorthin) - nur wenige Fahrminuten bis Westminster
Preis Bsp für 5 Nächte im August '14 £250 für ein Doppelzimmer (= £25/Nacht pro Person)
Ansonsten.. Zimmerausstattung: eigenes Bad, TV, Kühlschrank, Wasserkocher, Geschirr, kleiner Balkon // Schwimmbad mit Becken und Whirlpool, Sauna, Fitnessstudio, voll ausgestattete Gemeinschaftsküche mit Aufenthaltsraum, kostenloses WLAN (fragt an der Rezeption), später Check-In gegen Gebühr // weitere Informationen, Bilder & Buchung







West Cromwell Hotel
Wieder eines dieser Hotels, das weniger durch Stil und mehr durch Lage besticht. Die Zimmer sind sauber, da kann man sich nicht beschweren - man hat Frühstück, läuft nur 3-5min bis zur U-Bahn Station und hat ein eigenes Bad. Auf mehr sollte man nicht wert legen, das Hotel an sich ist ziemlich klein und verwinkelt, sonst aber okay.
Standort Earls Court, Kensington and Chelsea, U-Bahn Station Earls Court
Preis ab 113-131€ für eine Nacht (wir buchten relativ kurzfristig und für 4 Personen, deshalb war es okay)
Ansonsten.. Zimmerausstattung: einfach, aber eine angenehme Größe, eigenes Bad, TV // kontinentales Frühstück (Cornflakes, Toast, Marmeladen, Wurst, Käse, Säfte, Tee, Kaffee), kostenloses WLAN // weitere Informationen, Bilder & Buchung

Quality Hotel Wembley
In diesem Hotel verbrachte ich meine allerersten Nächte in London - ausgesucht wurde es damals von der Organisation. Dafür war es in Ordnung, aber aufgrund der Entfernung auch kein Geheimtipp. Dafür ist die Lage bezogen auf Wembley super - ein Katzensprung von der U-Bahn Station, direkt daneben das Wembley Stadium und alles was man braucht drumherum. Das Zimmer war groß, das Bad gut und insgesamt war das Hotel absolut in Ordnung.
Standort Wembley, Brent, U-Bahn Station Wembley Park
Preis ab 181€ für eine Nacht, Doppelzimmer 
Ansonsten.. Zimmerausstattung: groß und geräumig, großes Bad mit Badewanne, TV, hoteleigenes Restaurant, Frühstück kontinental & british Breakfast, kostenloses WLAN // weitere Informationen, Bilder & Buchung
ibis London Greenwich
Traumhafte Lage, ordentliche Kette, stilvolle Aufenthaltsbereiche und schicke Zimmer - das ist ein Hotel, wie ich es mir vorstelle. Direkt im Geschehen von Greenwich und doch ein sehr annehmbarer Preis. Man fühlt sich direkt beim ersten Betreten super wohl und der gute Eindruck bleibt definitiv über Empfang bis zu den Zimmern bestehen. Die Zimmer sind insgesamt nicht die größten, aber dafür sehr schön. Das Frühstück, welches bei uns im Preis inbegriffen war, ist richtig lecker und kann direkt im französischen Restaurant nebenan verspeist werden. Greenwich überzeugt immer wieder und auch die Lage dort selbst. Mein Fazit: für einen guten Preis (wie wir ihn glücklicher Weise im Februar 2014 erwischten) gerne wieder!!
Standort Greenwich, DLR Station Greenwich 
Preis Bsp 2 Nächte im Februar für 211€ Doppelzimmer
Ansonsten.. kostenloses WLAN, Frühstück für 11€, Bar, großes Plus: Lage // weitere Informationen & Buchung
source: ibis.de

Andere, wie das Hostel in Kensington, haben inzwischen leider geschlossen - da ist eine Bewertung nicht unbedingt notwendig. Während meiner letzten drei Recherchen (für Sommer und Herbst 2014, jetzt Frühjahr/Winter 2015) sind mir immer wieder so einige Hotels aufgefallen, die ich selbst auch beziehen würde & euch somit, ohne weitere Bewertung, ans Herz legen möchte:

Staycity Aparthotel
Wenn man über diese Kette ein Apartment bucht, ist man auf der sicheren Seite, dass es sehr sehr schick ist. Allesamt sind geschmackvoll eingerichtet, gut ausgestattet und haben zusätzlich noch eine gute Lage. Wer wert auf viel Platz legt und vielleicht sogar selbst den Kochlöffel schwingen möchte - das ist schon einmal eine gute Option als Auswahl.
Standort London Heathrow, Greenwich High Road, Deptford Bridge Station
Preis ab £90 die Nacht (bzw. Heathrow ab £68)
Ansonsten.. entweder ein Doppelzimmer/Einzelzimmer oder voll ausgestattetes Apartment, TV, kostenloses WLAN, Fitnessstudio, Waschsalon // weitere Informationen & Buchung

source: staycity.com

Westpoint Hotel
Wäre es nicht ausgebucht gewesen, fiele meine Wahl auch auf dieses Hotel. Schick sowohl von außen als auch die Zimmer und.. die Lage, die Lage! In Westminster, am Hyde Park - sowas findet man echt nicht so einfach, zumindest nicht in bezahlbar.
Standort Sussex Gardens, Hyde Park, Westminster, U-Bahn Station Paddington oder Marble Arch
Preis Doppelzimmer ab £80 die Nacht
Ansonsten.. WLAN gegen Gebühr, Frühstück für 10€, besticht durch Lage // weitere Informationen & Buchung

 source: westpointhotel.com
The Whitechapel
4-Sterne-Hotel, grandiose Lage, Zimmer die in einem das Gefühl aufkommen lassen, dass man dort einziehen möchte und Stadtblick. Das Boutique Hotel ist mit Luxus und Liebe zum Detail überzogen - und es war auch bereits in der engeren Auswahl, im Endeffekt aber doch ein paar Groschen zu preisintensiv. Sind diese aber mal übrig, geht es dort auf jeden Fall hin! Die Preise schwanken übrigens ziemlich; gerade ist es unbezahlbar, im Sommer letzten Jahres standen da noch angenehmere Zahlen.
Standort Whitechapel, U-Bahn Station Aldgate East
Preis Doppelzimmer ab £72 pro Nacht
Ansonsten.. kostenloses WLAN, Badewanne, Minibar mit Wasserkocher, HD TV, Stadtblick, hauseigenes Restaurant // weitere Informationen & Buchung

source: thewhitechapelhotel.com

Qbic Hotel London City
Wer in einer Unterkunft wert auf Details, Deko und Ausgefallenheit steht - der ist mit einem Hotel wie dem Qbic eindeutig gut bedient. Die ausgefallene Aufmachung des nicht mal sooo teuren Designer Hotels lässt einen auch schnell mal vergessen, dass nicht jedes Zimmer ein Fenster hat. Auf den Zimmer selbst sieht man überall Detailliebe pur und in den Aufenthaltsräumen nicht weniger - irgendwann findet ihr mich eindeutig in diesem Hotel wieder!
Standort Whitechapel, U-Bahn Station Aldgate East
Preis ab £69 pro Nacht 
Ansonsten.. kostenloses WLAN, Zimmer im Cubi-Design, TV, besondere Matratzen, Regendusche, hauseigenes Restaurant, super tolle Gemeinschaftsräume, Frühstück gegen Aufpreis // weitere Informationen & Buchung


source: london.qbichotels.com

weitere Unterkünfte
*K West Hotel & Spa bei Shepherd's Bush, Doppelzimmer ab £115 die Nacht
*ibis London Excel-Docklands, Docklands, Doppelzimmer ab 60€ die Nacht
*RestUp London, Hostel bei Southwark
*Prince's Gardens, College Zimmer in Westminster, vorab bis Juni 2015 geschlossen


Es gehören ja noch ein paar allgemeinere Dinge angesprochen, hier und da vielleicht ein Tipp in die Runde geworfen und noch eine kleine Zusammenfassung. Darum soll es im letzten Punkt gehen..

Kriminalität
Zunächst das, was ich aus Erfahrung berichten kann; ich bin schon zu jeder Tages- und Nachtzeit durch London gelaufen, durch verschiedene Viertel - und bisher ist nie etwas passiert. Klar, man hat immer ein mulmiges Gefühl im Magen, aber irgendetwas auffällig erschien mir eigentlich auch noch nicht. Das einzige, was ich selbst für mich gelernt habe und euch auch empfehle - haltet euch fern von den "Straßenkünstlern" am Abend auf der Westminster Bridge, also solche, die sich halbherzig als irgendwas verkleiden und dann Bilder mit einem machen wollen. Das passiert alles nicht mehr gegen Spende, sondern sie verlangen Geld dafür. Mein Beispiel: ich fotografiere Jemanden mit dem London Eye im Hintergrund, eine Pantomimerin drängelt sich ins Foto neben die Person und verlangt, dass ich ein Bild mache. Noch besser: verlangt dann auch noch Geld dafür, wird aufdringlich.. wir hatten Glück, dass da nichts weiter eskaliert ist, aber man weiß nie. Und trauen würde ich diesen Leuten ehrlich gesagt auch nicht.
Ansonsten, klar, in der U-Bahn aufpassen. Ich kenne selbst noch niemanden der beklaut wurde, und mir ist es auch selbst noch nicht passiert; aber zwischen den vielen Arbeitsmenschen und Touristen kann es immer einen potentiellen Taschendieb geben - am besten ihr gebt gegenseitig Acht aufeinander und eure Rucksäcke, und behaltet immer euer Umfeld im Auge. Als besonders sichere Viertel gelten Kensington&Chelsea, Kensington upon Thames und Richmond upon Thames.

Leute in London & die Sprache
Ich für meinen Teil konnte mich und viele andere überzeugen - die Leute in London sind zuvorkommend und höflich. Sieht man aus, also könne man Hilfe gebrauchen, wird einem auch sofort geholfen, egal wo. Ich merke nichts von Gestresstheit (okay, das ist relativ) oder gar Unfreundlichkeit; ganz im Gegenteil. Sei es in einem Lokal, einem Geschäft oder an einer U-Bahn Station - die Londoner wissen, was sie an den Touristen haben, und behandeln diese auch dementsprechend. Mit der Sprache ist es meiner Ansicht nach auch kein Problem - man darf nie vergessen, dass wir ihre und die Weltsprache sprechen, für uns wäre es genauso beeindruckend, wenn jemand halbwegs flüssig Deutsch sprechen kann. Peinlich muss einem auf jeden Fall nichts sein, und wenn man Verständigungsprobleme haben sollte - irgendwie verständigen geht immer, und meist wissen sie auch, worauf man hinaus möchte. (Mein App Tipp für Wörterbücher: dict.cc, lässt keine Wünsche offen)

Geld tauschen
Dafür meine Erfahrung:
*in Deutschland tauschen ist gut, aber nicht zwingend notwendig - für den Anfang reicht Geld zum Reisen und evtl. zum Bezahlen der Unterkunft, je nachdem wie diese die Bezahlung händelt
*müsst ihr unbedingt Geld tauschen, tut das nicht an der nächstbesten Wechselstube - ich wurde schon oft abgezockt, weil ich dachte ich finde auf die nächsten Meter keine weitere; es gibt aber sehr viele, und die nächste kommt bestimmt
*achtet immer darauf, wieviel ihr für 100€ bekommt - weit unter £80 sollte es nicht sein (kleine Korrektur - gerade ist der Kurs sehr schlecht, da wird es wohl eher was bei £60-70)!
*nehmt euch Visitenkarten aus Wechselstuben mit, in denen ein guter Kurs war; entweder zum Weiterempfehlen oder für einen nächsten Besuch (ich habe zB gerade eine von der 201 Victoria Street zur Hand)
*geht natürlich nur dort rein, wo es seriös wirkt - auch wenn tolle Preise locken, am besten nur in offiziell wirkende Wechselstuben

Anderweitig könnt ihr natürlich auch eure Kreditkarte/Debitkarte mitnehmen, um regelmäßig Geld abzuheben. Informiert euch dafür aber vorher über die Gebühren, meist betragen diese nur ein paar Pfund.

Jahreszeiten und das Wetter
London ist zu allen Jahreszeiten wunderschön. Im Frühling blühen überall verteilt hübsch die Bäume und Büsche, wie unten zu sehen ist, überall gibt es Frühblüher und die Eichhörnchen hoppeln wieder umher. Der Sommer kann angenehm warm sein, aber nicht zu warm, und lädt mit den Parks zum Verweilen ein. Der Herbst erscheint direkt in anderen Farben und ist überall irgendwie einfach gemütlich. Mir persönlich fehlt lediglich der Winter, den ich gerne mal so richtig erleben möchte, mit all den beleuchteten Straßen zur Weihnachtszeit und diesen ganz besonderen Winter-Großstadt-Charme..
Klar, da gibt es noch das eine, große Klischee - in London regnet es die ganze Zeit. Betrachten wir ein Klimadiagramm und den Fakt, dass Seeklima herrscht, ist es gemessen am Niederschlag auch nicht sehr viel mehr als beispielsweise in Berlin. Was natürlich wahr ist; ohne Regenschirm oder -jacke kommt man wohl nicht unbedingt aus, ist aber auch gar nicht weiter schlimm; die Schauer sind überwiegend von kurzer Dauer, verschwinden auch ganz schnell wieder und hinterlassen Sonnenschein, denn davon gibt es pro Tag im Jahresdurchschnitt ca. 4,1 Stunden. Und ist das Wetter eben mal nicht so toll, hat man Zeit für all die schönen Dinge wie Museumserkundung oder Shopping.



Kosten
Ihr seht es ja selbst - manches ist absolut im Standard Preis-Leistungs-Verhältnis, manches im völlig übertriebenen Gleichgewicht, wie eben beim Taxi oder bei Unterkünften. Ich denke das sind aber allgegenwärtig bekannte Eigenschaften von Metropolen, vor allem von europäischen. Beim Essen kann man gut auskommen und an der ein oder anderen Ecke sparen, bei Fahrten mit Hilfsmitteln wie der Railcard oder Oyster Card, die sich schon bei einer handvoll Fahrten rentiert. London ist ganz klar eine teure Stadt - aber nicht unmöglich zu bezahlen. Wer etwas mehr Luxus will, muss auch etwas mehr hinlegen. Ansonsten ist auch gut möglich, einen gesunden Ausgleich zu finden, an manchen Enden kürzer zu treten und sich vielleicht nur das ein oder andere mal etwas gönnt. Soll es eine schicke Unterkunft sein? Dann nimmt man eventuell in Kauf, dass diese weiter weg sein könnte. Zählt nichts mehr als die Lage? Dann geht auch mal ein einfaches Zimmer, wo meist nicht mehr als ein einfaches Bett drin steht und die Standardmöbel, eventuell noch ein TV. Beim Essen kann man sich zurückhalten, eher auf Dinge wie Paninis, Toasties, Sandwiches & Co. zurückgreifen und dafür eventuell ein paar Mal nett essen gehen.

Bei den Sehenswürdigkeiten gibt es für das komplette Touri-Dasein noch den perfekten Trick:
The London Pass
Bereits seit 1999 gibt es dieses hilfreiche Mittel zum Sparen, und ist seither treuer Begleiter vieler Touristen dieser wunderschönen Stadt. Wer ohnehin vor hat, viel zu sehen und viel zu besuchen, sollte darauf unbedingt zurückgreifen. Einige Vorteile:
*sämtliche Attraktionen sind damit schon bezahlt - so rentiert sich der Pass bereits, wenn 3 Attraktionen besucht werden (bspw. beim 1-Tages-Pass)
*außerdem bietet der Pass einem die Möglichkeit, lästige Warteschlangen zu umgehen
*hier und da gibt es einige Sonderangebote
*und oben drauf erhält man noch einen hilfreichen Reiseführer
Preise ab £52 Erwachsene, £35 Kinder (1-Tages-Pass, steigend bei mehreren Tagen) // mit Travelcard ab £65 Erwachsene, £41 Kinder (1-Tages-Pass mit Day Travelcard & Oystercard für Verkehrsmittel in London)

Alleine organisieren oder doch lieber unter Reiseleitung?
Eine Reiseleitung ist meiner Meinung nach nicht zwingend erforderlich, aber kann je nach Planung sehr hilfreich sein. Ein paar Argumente dafür:
*seid ihr das erste Mal in London, kennt euch nicht allzu gut aus und wollt viel sehen, solltet ihr eventuell eine gut organisierte Leitung in Erwägung ziehen
*übernehmt ihr allg. nicht gerne selbst großartig viel Planung - dann ist das auf jeden Fall ein Pro für eine Organisation durch ein Reiseunternehmen!
*ihr seid auf der sicheren Seite - Kosten sind einfach und schnell abgedeckt und übernommen, die Angebote sicher organisiert und die Leitung kennt sich (hoffentlich) aus
*ihr müsst euch wenig Gedanken um all die Dinge wie Fahrten, Flug und Unterkunft machen

Wiederum bei der Möglichkeit der eigenen Hand..
*freie Wahl bei allem: der Art zu Reisen, der Unterkunft & der Ausflüge
*ihr seid auf nichts angewiesen - wollt ihr verlängern? Dann verlängert ihr halt!
*ihr wisst, woran ihr seid, was euch erwartet und könnt dies nach eurem Willen lenken

Mein allererstes Mal in London reiste ich mit Mango-Tours. Was soll ich sagen? Ich bin nicht der größte Fan von solchen Klischee organisierten Reisen, diese hat mich aber absolut begeistert & würde ich genauso sogar wieder machen und demnach auch weiterempfehlen! Es waren insgesamt nur 5 Tage, diese aber voll ausgenutzt und die Reiseleiterin hatte ein so tolles Wissen über London. Was haben wir nicht alles gesehen - Greenwich, Oxford, die schönsten Ecken Londons.. Eine Fahrt am Tag mit Kommentierung, eine bei Nacht. Ich genoss es sehr! Mehr zu den Städtereisen von mango-tours nach London findet ihr hier.



So, das wäre es dann an dieser Stelle. In etwa all mein Wissen und meine Tipps über London geballt in zwei Posts, die ich so aufbringen konnte. Natürlich ist das noch längst nicht alles! London ist einfach einzigartig und groß und schön und so wahnsinnig aufregend, dass es schlichtweg unendlich viele Tipps und Ecken gibt, die erkundet werden möchten. Ich für meinen Teil werde mit ziemlich großer Sicherheit noch den ein oder anderen Moment in meiner Herzensstadt verbringen, und wie immer gilt - wenn auch ihr Tipps für mich habt; immer her damit, ich freue mich darüber wirklich sehr!

{summer shooting} volume III - lake

Das hab ich doch clever gelöst - euch erst einen frühlingshaften Tisch mit blumigen Influenzen präsentiert, jetzt kehre ich mit den finalen Shooting-Ergebnissen von Lara aus dem letzten Jahr wieder zurück, selbstverständlich schön frühlingshaft blumig. 
..und das Mistwetter dazwischen einfach mal übersprungen. Hach ja, mir Vorwürfe machen, dass die Pause dazwischen mal wieder zu groß ist? Ach was! So strahlt's nach Frühling pur, als wär nie was gewesen. 
Okay, natürlich ist das Mist - dafür entschuldige ich mich vielmals. Aber ihr kennt das; es kommt häufig einfach immer mal das Leben fernab des WWWs dazwischen, und die Posts, wo ich mir denke dass sie schnell gemacht sind (da die Bilder schon länger auf der Festplatte umherdösen), sind dann doch 'was aufwändiger. Aber jetzt bin ich wieder da - voller Motivation und Tatendrang, muss eindeutig am Wetter liegen, welches ja nun seit einigen Tagen endlich offiziell als schön und sonnig und frühlingshaft beschrieben werden kann, yihaw. In diesem Sinne - der letzte Schwung Fotos, diesmal die Ettape 'Lara-am-See-der-eigentlich-ein-größerer-Teich-ist'. Und zum Schluss noch ein paar Infos und minimale Neuerungen (wie's im TV jetzt heißen würde - bleibt dran!).











Vorsatz wie immer: ich probiere mich halbwegs kurz zu fassen. Vor allem dann, wenn der Fokus größtenteils auf den Bildern liegen sollte, ohne großartiges Umhergeschwafel meinerseits, auch wenn das kaum bis so gut wie gar nicht verhinderbar ist. Um ganz banal anzufangen; seht ihr, wie toll die Lara zaubern kann? Da ist ein bisschen die Hermine mit ihr durchgegangen - und nö, da ist nichts reingephotoshoppt, das ist pure Magie und pures Können ;) Natürlich von Lara's Können ausgehend.
Was hier mein Können betrifft - tja, da deute ich mal wieder auf Lara, die zwar immer wieder behaupten kann, sie sei nicht fotogen, aber ich glaube nach drei Posts mit immer sitzenden Posen kauft ihr das niemand mehr ab, oder? Ich hab dann nur mein bestes gegeben, ab und an mit Ideen und Ratschlägen zu dienen. Ach ja, aufs Knöpfchen der Kamera hab ich dann auch noch gedrückt.







Ich bin ja schon fast ein wenig wehmütig, dass diese kleine Reihe nun vollends präsentiert ist. Selbstverständlich hätte das schon viel eher der Fall sein können - aber so ist es doch auch mal schön. Rückblickend auf einen schönen Sommer, eh, natürlich Frühlingstag ;), in Erinnerungen schweifend, an das vorherige Jahr denkend.. Auch wenn all das nicht geplant war, all diese Verzögerungen nicht hätten sein müssen - so gerät 2014 keineswegs in Vergessenheit. Denn das sollte es auch nicht, es war insgesamt einfach grandios.


So, ihr Lieben, jetzt noch ein paar Infos am Rande, unabhängig vom Post Thema. Zuerst in eigener Sache; ich habe vor ein paar Wochenenden mal die Zeit genutzt, um sämtliche Unterseiten zu aktualisieren und erneuern, ergänzen etc. pp. Bis auf Blogging Friends (das ist mir einfach gerade zu aufwändig, alles herauszusuchen und neu anzuordnen - falls ihr aber auch auf die Unterseite wollt, gebt gerne trotzdem bescheid) ist da jetzt auch alles beisammen. Die Seite Projekte wurde endlich mit Beschreibungen vervollständigt und aus der Seite Archiv wurde endlich auch mal ein, naja, Archiv. Vorher war da.. nichts, hoppla, auch viel zu lange. Wer also einen Überblick über Outfits, Reise-Posts, Food-Posts und Shootings haben möchte - hier entlang!
Die Seiten zum Blog und meiner Wenigkeit wurden auch ein wenig aufgefrischt, genauso wie die ganzen organisatorischen Angelegenheiten.

Weiterhin - vor wenigen Wochen habe ich Sarah ein bisschen dabei geholfen ihren Blog auf die Beine zu stellen, oder eher ins Netz zu bringen. Unter dem Namen "La Gallerie" postet sie wöchentlich über verschiedenste Themen, vor allem im Bereich Mode - was ich persönlich total super finde; mit eigenen Illustrationen! Schaut mal vorbei - lagallerie-blog.blogspot.de.

/// die vorherigen Teile: Pt1 Wald - Pt2 Feld ///

Genießt ihr die ersten frühsommerlichen Tage des Jahres? 
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