3. Februar 2016

Landschaftsfotografie Guide

Landschaftsfotografie ist für mich eine unfassbar tolle Kombination aus Natur und der Möglichkeit, künstlerisch fotografisch Einflüsse walten zu lassen. Verschiedene Perspektiven, die unterschiedlichsten Wettergegebenheiten, wechselnde Lichtverhältnisse - ein Bild gleicht selten dem anderen. Und das macht für mich die große Besonderheit aus: die Varietät, die eine Landschaft mit sich bringt. Der Moment, der einer Szene das gewisse Etwas verleiht. Und die Gabe, die uns durch die Fotografie gegeben ist, all dies festzuhalten. Denn eine Landschaftsfotografie kann so viel mehr, als nur eine schöne Szenerie der Natur zu sein. Auch sie schafft und kreiert Erinnerungen.

Überraschend häufig wurde es von euch erwünscht, nun gebe ich mein Bestes, das Wissen, welches ich mir für meine Zwecke angeeignet habe, geballt in einem Post zu teilen.

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Das Equipment


An erster Stelle - natürlich ist ein gewisses Equipment von Vorteil. Zunächst zu meiner Ausstattung:
Auf den Fotos, die ihr hier sehen könnt, habe ich überwiegend die Canon EOS 600D benutzt, aktuell ist es die Canon EOS 7D. Für meine Landschaftsaufnahmen benutze ich überwiegend mein Ultraweitwinkelobjektiv von Tokina, das AT-X 11-16mm F2.8.

Die Kamera
Hat eigentlich, wenn wir mal ehrlich sind, nicht allzu viel zu sagen. Kommt es nicht gerade auf die höchste Auflösung und auf verschiedene Techniken an, kann es von Mobiltelefon-Kamera über eine einfache Kamera zu sämtlichen Klassen aus dem Spiegelreflex-Bereich alles sein, was am Ende eine tolle Aufnahme einer Landschaft erzeugt. Sicher, wer eine Langzeitbelichtung machen möchte, kommt da wohl ohne die passende Kamera nicht weit. Dennoch heißt es, wie in jeder Art der Fotografie, niemals, dass die Bilder weitaus besser sind, nur weil eine Kamera besser ist.

Mein Tipp: stellt auf jeden Fall ein Gitter ein! Je nach Modell findet ihr das in euren Kameraeinstellungen (was Canon betrifft, könnt ihr mich gerne genauer fragen) für den Live View als auch für den Sucher. Ebenso ist es bei Handys möglich, zumindest kann ich das für das iPhone vergewissern - aktiviert dafür einfach in den Einstellungen unter Fotos & Kamera das Raster.


Das Objektiv
Selbiges Spiel wie für die Kamera - alles ist möglich. Aber ich denke viele von euch wissen, was nahezu unverzichtbar ist, wenn man es in einem gewissen Grad ausüben möchte: ein Ultraweitwinkelobjektiv! Ähnliche Wirkung wie bei einem Fisheye, mit Verzicht des dafür typischen verzerrenden Effekts, wobei diese natürlich auch eine gewisse Verzerrung erzielen, die aber durchaus sehr interessant eingesetzt werden kann. Ultraweitwinkel bedeutet eine umfassende Sicht von über 80°, so hat mein Tokina z.B. einen Winkel von 82°-104°. Noch einmal kurz zusammengefasst: ein großer Bildwinkel bedeutet eben viel Landschaft, was schlichtweg hervorragend aussehen kann und eine Menge aus den Motiven rausholt.

Zusätzliches Equipment
Mit einem steigenden Interesse an der Landschaftsfotografie stieg nun auch die Anzahl meines Zubehörs. Hinzu kamen Filter, Fernbedienungen und eben mein neues Objektiv.

ND Filter - Neutraldichtefilter
Oder auch Graufilter genannt, sind für Langzeitaufnahmen unverzichtbar. Man schraubt (oder steckt) den verdunkelnden Filter für die Kamera, um je nach Wert eine unterschiedliche Verdunklung zu erzielen. Beispielsweise um bei Tageslicht, sollte man mit den Einstellungen der Kamera an seine Grenzen stoßen, eine längere Belichtungszeit zu erzielen. Angewandt findet ihr genaueres weiter unten im Text.

Je stärker der Filter, dementsprechend wird es auch dunkler und die notwendige Belichtung länger - ich besitze den PHOREX by #Jaworskyj ND1.8 64-fach (stärkere Abdunklung) und den ND3.0 1000-fach (starke Abdunklung). Kombiniert ergeben diese beiden Filter sogar eine 64.000x Abdunklung! Als Beispiel der verschiedenen Abstufungen: bei einer mittleren Blende, ungefähr 8-9, und einer Verschlusszeit (=Belichtung) von 1s ohne Filter, kommt man mit dem 8x Filter auf dementsprechend 8s, mit 64x auf 1min und mit dem stärksten Filter der PHOREX Reihe auf ganze 16min Belichtungszeit, die möglich wird.

...solch lange Belichtungen sind auf zwei Wege möglich:
a) durch einen (Funk)Fernauslöser, der das Fotografieren im Bulb Modus ermöglicht. Dabei könnt ihr, je nach Möglichkeiten der Fernbedienung, solange belichten, bis ihr via Fernsteuerung unterbrecht. Mein Modell findet ihr hier.
b) einige Kameras, wie zum Beispiel meine 7D, besitzen einen Bulb-Modus, siehe "B". Solange wie ihr den Auslöseknopf gedrückt haltet, solange wird belichtet.

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Polarisationsfilter
Ein Polfilter/CPL Filter sorgt dafür, dass, wie der Name es verspricht, Licht absorbiert wird, anstatt reflektiert zu werden. Das lässt zum einen also darauf schließen, dass es Reflexionen nimmt - dies macht sich vor allem durch einstrahlendes Sonnenlicht auf Oberflächen wie die von Blättern etc. bemerkbar, als auch an Wasseroberflächen, wovon es folgend die Spiegelung nimmt und eine Sicht in das Gewässer gewährt. Eine weitere tolle Sache: es verstärkt Kontraste - so ist beispielsweise ein sehr sattes, dunkles Blau im Himmel möglich, wobei vom polarisierten Blau teils die Helligkeit zurückgehalten wird. Ein Polfilter ist demnach eine grandiose Möglichkeit, um ohne Bearbeitung so viel wie möglich aus den Bildern herauszuholen. Mein Polfilter ist ebenfalls von PHOREX.

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mit Polfilter//ohne Polfilter

Die Motive


Beim ersten Gedanken klar: Landschaften. Theoretisch kann man aus jeder Landschaft mithilfe von Naturschauspiel (Wolken, Licht etc.) und interessanten Perspektiven viel rausgeholt werden, doch besonders spannend wird es natürlich dann, wenn Umsetzung und gegebene Landschaft stimmig im Einklang für einen möglichen Wow-Effekt sind. Heißt: mehrere Motivbestandteile und Einwirkungen sind, meiner Meinung nach, besonders vorteilhaft.

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Das obige Beispiel verdeutlicht dies recht gut: hier steht weniger die Wetterlage im Vordergrund, wobei diese natürlich zur Stimmung beiträgt, jedoch mehr die einzelnen Bestandteile. Und in dieser Hinsicht ist gefühlt alles vertreten: belebte Natur, unbelebte Natur, kleinflächige Motive, großflächige Motive, Kontraste, Farben, eine einbezogene Wirkung von Vorder- und Hintergrund - nahezu ein wenig viel, aber eine interessante Wirkung ist allemal geschaffen. Hier ausgelöst durch den abgebrochenen Ast, der im Vordergrund liegt und auf den, in das ganze Bild hinein verlaufend, das Hauptaugenmerk liegt.

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Doch interessante Aufnahmen können auf den unterschiedlichsten Wegen entstehen.
Siehe zum Beispiel die vorangegangenen drei Bilder - einmal haben wir eine Landschaft die von einer Herde Gnus durchtrabt wird, also eine Auflockerung durch Tiere, weiterhin mit der Brücke ein Zusammenspiel von Natur und Architektur, sowie eine Landschaft, siehe mittleres Bild, die ein jeder vor der Haustür, vielleicht auch ein paar Meter entfernt, in der ehemaligen Heimat oder unterwegs spontan entdecken kann. Ich kann euch versichern, dass der kleine Teich in Natura wenig Spannung mit sich bringt - doch jedes Motiv kann voll ausgenutzt werden. Wie genau ich das anwende, erzähle ich euch später.

Genauso kann ein Bestandteil der markant für die Landschaft ist genauso im Vordergrund stehen. Wie die Kreidefelsen auf Rügen - wieso also nicht diese auch in den Fokus setzen?

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Eine weitere Sache, die besonders beliebt (zurecht!) ist - Spiegelungen! Der nasse Sand lässt ein einfaches Motiv wie eine Seebrücke direkt spannender wirken, erst Recht, wenn dies den Vordergrund und meisten Anteil des Bildes ausmacht. Probiert es einfach mal aus - nasser Sand, Pfützen, ein kleiner Teich oder Tümpel, den man auf einmal gigantisch wirken lassen kann,...

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Stimmung durch Licht


Letztendlich ist das Licht und der Wandel der Natur genau das, was jedes Bild einzigartig macht. Nie wird eine Wolke der anderen gleichen, der Lichteinfall genau so sein, wie wir es schon kannten oder das Zusammenspiel eine Szenerie hervorrufen, die wir so bereits gesehen haben. Die Situationen wechseln, und manchmal hat man genau diese eine vor Augen, die man gerne erreichen möchte. Dann lohnt es sich, einen Spot mehrmals zu besuchen - habt bitte keine Scheu davor! Auf den perfekten Moment zu warten, kann zum Schluss ein grandioses Foto erst ausmachen.

Goldene Stunde/ Sonnenaufgänge und -untergänge 

Entweder das Selfie der Landschaftsfotografie oder genau das, was man möchte: weder ein Sonnenaufgang oder Untergang ist etwas, was die Welt noch nicht gesehen hat. Doch seien wir mal ehrlich... wen interessiert das? Denn auch diese sind wandelbar! Genau jetzt, wie er in dieser Minute ist, wird er nie wieder aussehen. Selbst als ich in Florida an zwei Morgenden hintereinander den Sonnenaufgang fotografierte, konnten sich diese zwei Tage nicht mehr unterscheiden, was die Stimmung anging. Außerdem wechselt das Schauspiel rasant von Minute zu Minute. Am Morgen wie am Abend.

Nicht zuletzt ist die wohlbekannte "Golden Hour" oftmals der Augenblick, der einem nach Anblick des Fotos auf dem Display einen Seufzer entlockt. Alles in warme Farben getüncht, sanftes Lichtspiel und vor allem - keine harten Schatten! Die Vermeidung von direktem Licht kann viel bewirken. Sei es ein Foto von einem "einfachen" Sonnenuntergang", oder eine Landschaft vergoldet in zartem Sonnenlicht, welche im Vordergrund steht. Mein persönlicher Favorit für das Fotografieren, da jede weitere Aufnahme, auch an der selben Stelle, wieder anders aussehen kann.

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Die Blaue Stunde

Soll nicht den Zustand des Fotografen beschreiben, sondern die Zeit nach Sonnenuntergang bis es langsam dunkel wird. Ihr kennt es vielleicht - alles wird allmählich lila und blau. Kurz gefasst: Dämmerung. Kühlere Töne, die aber mindestens genauso schön sind. Es ist am besten geeignet, wenn man insbesondere den Himmel viel mit einbezieht - denn durch Wolken entsteht so schnell eine gewisse Dramatik. Um den Effekt zu verstärken, bietet sich auch ein kühler Weißabgleich an, beziehungsweise die Einstellung Kunstlicht.

Noch etwas ziemlich geniales: mit diesem Rechner könnt ihr euch berechnen lassen, wann in eurem Ort zu welcher Zeit die Goldene oder Blaue Stunde einsetzt.

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Perspektiven & Schnitte


Normalperspektive
"Normal" trifft es hier sehr passend, und bedarf kaum einer weiteren Ergänzung. Man nimmt eine Landschaft auf, wie man sie auch normal aus der eigenen Höhe sieht - Dramatik und Spannung sind eher gering, aber können dennoch eine angenehme Sichtweise schaffen, die ab und an auch angebracht ist.

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Froschperspektive
Hierbei geht es meist vor allem um den Vordergrund - ist die Kamera weit gegen Boden oder auf dem Boden, ist es ein leichtes, Motive überdimensional erscheinen zu lassen. Ihr könnt es euch sicher denken: das Gewässer da unten ist lediglich ein Pfützchen. Diese Perspektive ist äußerst interessant, vor allem durch eventuelle Größenverzerrungen, und eine der besten Möglichkeiten, aus einer Landschaft viel herauszuholen, auch besonders dann, wenn eventuell der Hintergrund beziehungsweise der Himmel nicht allzu viel hergibt.

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Vogelperspektive
Wenn man etwas von oben sieht, wirkt es immer anders. Wie viele von uns wünschen sich doch, mal wie ein Vogel weit oben schweben zu können, um die Dinge mal aus einer anderen Perspektive zu sehen. Dabei muss es nicht immer in der Luft sein - luftige Höhen genügen genauso, auch mit festen Untergrund. Man bekommt eine ganze Menge auf ein Bild und erfasst die Landschaft im Ganzen - sie kann ihre volle Wirkung entfalten, mit Fokus auf mehrere Details, als es vom Boden aus möglich wäre.

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Der Goldene Schnitt
Auch 2/3-Regel genannt, ist euch gewiss nicht unbekannt. Eine so einfache "Regel", mit der man so so viel aus einer Aufnahme rausholen kann. Man entscheidet sich dafür, welcher Teil der Szenerie 2/3 abbekommt und welcher die restlichen 1/3 der Bildaufteilung - die Wirkungen können dabei ganz unterschiedlich sein, und verschiedene Dinge, eben Vorder- oder Hintergrund, werden verschiedenartig in Szene gesetzt.

Wie dieses Beispiel der Brücke gut verdeutlicht: mit Hilfe des Goldenen Schnitts mit einem 2/3 Bereich für den Himmel kann dieser auch viel intensiver wirken, andersherum erzeugt es eine spannende Sicht aus der Froschperspektive, bei der deutlich der nasse Sand mehr im Vordergrund steht.

Die Horizontlinie mittig zu setzen ist keineswegs verboten oder komplett zu unterlassen - es nimmt allerdings Dynamik und Spannung. Es bietet sich aber bei Spiegelungen sehr schön an, um beispielsweise die Symmetrie von Motiv und Spiegelung dessen im Bild zu verdeutlichen. Mein Vorschlag: probiert immer alles! Zur Veranschaulichung fotografierte ich alle 3 Varianten, geplant war am Anfang quasi nur die erste, doch im Endeffekt fand ich das letzte auch ziemlich interessant.

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2/3-Bereich Wolken // Horizontlinie mittig // 2/3-Bereich Sand (Vordergrund)

Praktische Einflüsse durch Filter: Langzeitbelichtungen


Nun endlich zur Praxis. Theoretisch ist gewiss auch noch nicht alles abgehandelt, doch ist das erst einmal die Menge an Information, die ich euch an erster Stelle empfehlen würde. Ich garantiere für nichts, doch das ist so, wie ich es umsetze.

Mein A und O bei der Landschaftsfotografie ist zuallererst: belichten wir mal ein paar Sekündchen, vielleicht auch ein paar Minuten. Wenn ich mein Stativ positioniert habe (anders ist es natürlich kaum möglich), hab ich meist schon direkt die Idee eines Bildes vor Augen, welche ich dann auch so umsetzen möchte. Danach entscheidet sich, wie lange belichtet wird... danach und nach der Notwendigkeit des Umherprobierens, wie das gewünschte Ergebnis erzielt wird.

Bei Seen kann ich die Oberflächen glatt ziehen. Wellen können sanfter werden. Die Wolken werden zu Ziehern. Wasserfälle und Flüsse werden weich in ihrer Bewegung. All das sind für mich Dinge, die eine Landschaftsfotografie ausmachen. Sie verdeutlichen die Bewegung der Natur, frieren die Landschaft nicht wie ein Schnappschuss ein und ist unsere Möglichkeit, künstlerisch, praktisch tätig zu werden. Außerdem nicht zu unterschätzen: belichten wir etwas länger, kann auch die Bewegung von Menschen verschwinden, also diese selbst auch. Nicht selten äußerst vorteilhaft!

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ISO 100, 177 sec, F4.5, 11mm

Bei diesem Bild zweierlei Gründe: einmal um Ruhe in das Bild zu bringen durch das Glattziehen des Sees, und um die Menschen verschwinden zu lassen - denn, logisch; so eine Badesee ist im Sommer eben auch gut besucht.

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ISO 100, 6 sec, F2.8, 11mm (oben und unten!)

Bei diesen Vergleichsbildern sieht man einige Sachen sehr gut: erstens, dass natürlich die Bewegung der Wellen sanfter wird, sie aber durch 6 Sekunden Belichtung, also nicht allzu lang, dennoch als Wellen zu erkennen sind, es hat also auch keine großartige Auswirkung auf den Himmel, zumal dieser sowieso relativ einheitlich grau ist, mit zu wenigen Kontrasten, um es bei Ziehern spektakulär aussehen zu lassen. Zweitens: durch das Abändern des 2/3-Bereichs auf den Vordergrund gewinnen die kleinen Steine an Bedeutung und wirken größer. Tolle Sache dabei, wie ich finde: das Wasser, was kurz angeschwemmt wird, und dadurch wie Nebel zwischen den Steinen wirkt.

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ISO 100, 0.8 sec, F5.0, 11mm

Ein Meer möchte man nicht glatt ziehen, sondern die Wellen weicher und sanfter abzeichnen. Da das Wasser sehr bewegungsintensiv ist, genügt hier eine recht kurze Verschlusszeit. Je nachdem, was man für eine Wirkung haben möchte, entscheidet man sich dafür, oder dagegen bezüglich der Verwendung von Filtern und einer längeren Belichtung als sonst möglich. In diesem Fall wollte ich ein harmonischeres Auftreten des Meeres passend zu der Sonnenuntergangsstimmung.

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ISO 100, 255 sec, F2.8, 11mm // ISO 100, 189 sec, F2.8, 11mm // ISO 100, 202 sec, F2.8, 11mm

Was ihr bei dieser Reihe sehr gut sehen könnt: belichtet man ein Meer lange, für das Wasser an sich zu lange, dann entsteht daraus ein bläulicher und ein weißer Streifen. Wasser und Schaum. Als Meer nicht mehr allzu gut erkennbar, doch das steht in diesem Fall gar nicht wirklich im Vordergrund: sondern je nach Verteilung Sand oder Himmel, wobei letzteres immer eine tragende Rolle spielt - durch die lange Verschlusszeit. Die Wolken werden zu Ziehern, man sieht die Bewegung der Natur; das beste Mittel, um einem Bild Dynamik zu verleihen. Der Fokus soll dabei gar nicht auf den Sandhäufchen liegen, sondern lediglich als Vordergrund und zur Motivgestaltung beitragen - durch eine Blende von 2.8 sitzt der Fokus an dieser Stelle dafür auch nicht passend.

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ISO 100, 6 sec, F/18, 11mm

Der Klassiker: der Wunscheffekt eines weichen Wasserfalls... in diesem Foto ist es eher ein Wasserfällchen, aber ihr seht, was das Ergebnis ist. Auch hier ist keine unnütz lange Belichtung notwendig, da schon bei einer relativ kurzen Verschlusszeit der gewünschte Effekt erzielt wird. Das Wasser ist schnell, also wäre das die logische Konsequenz. Da ich nur meinen 64x Filter dabei hatte, musste ich, da die Sonneneinstrahlung sehr intensiv war trotz umgebener Bäume, mit einer weiter geschlossenen Blende nachhelfen, um ungefähr auf meine passende Verschlusszeit zu kommen.


Ich hoffe sehr, dass ich euch mit diesem kleinen Guide etwas weiterhelfen kann oder eventuell sogar die ein oder andere Inspiration liefere. Für Fragen stehe ich immer und jederzeit bereit, egal wo, wann, wie - fragt mich ruhig! Ein Profi bin ich absolut nicht, doch die Landschaftsfotografie wurde eine große Leidenschaft von mir und ich hoffe sehr darauf, mich auf diesem Gebiet weiterentwickeln zu können.

22. Januar 2016

{I love} New York City - Warum ich diese Stadt so bewundere

In den bisherigen Posts über New York City fiel es mir jedes Mal erneut schwer, nicht vor Emotionen überzusprudeln. Auch jetzt bin ich mir nicht wirklich sicher, ob es nicht doch ein bisschen ausartet - denn die Liebe zu dieser Stadt existiert ganz gewiss. Ganz gleich, ob nun (zumindest ab und an) tiefster Winter ist, ich mich auf dem Bett auf meiner wunderbaren New York Tagesdecke (perfekt für Interior Posts, yej! Danke Weihnachtsmann!) in zehntausend weiteren Decken einkuscheln muss oder ob der Urlaub inzwischen nun gut ein halbes Jahr her ist - es fühlt sich noch immer an, als wäre es erst gestern gewesen. Und wie ich mich dabei so gefühlt habe, werde ich - unter größten Bemühungen, nicht irgendwelche Textausmaße zu sprengen - probieren, hier und jetzt in Worte zu fassen. 

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New York City also. Bei der Planung unseres Urlaubs (okay, meiner Vorstellung von Plänen, meine Mitreisende aka Schwester "musste" sich diesen fügen) waren zwei Dinge ganz klar - a) es müssen einfach mehrere Orte sein, die wir in den drei Wochen erkunden und b) New York soll dabei sein. Irgendwie aus Klischeegründen, irgendwie aus Neugier, und vielleicht auch irgendwie aufgrund von Filmen und Serien, die diese verrückte Stadt einfach immer und immer wieder schillernd, verlockend und schlicht und ergreifend als den "Place to be" darstellen. Für mich gilt: ist erst einmal etwas Klischee, sind meine Erwartungen zwar hoch, aber ich erwarte nicht, dass es mich so packt wie praktisch eine breite Masse von Meinungen vorschreibt. 

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Wovon ich aber ganz gewiss überzeugt war: dass es schöne Fotomotive geben würde. Mindestens solche, die sich für Instagram gut machen - denn, hey, immerhin kennt New York jeder. Also wirklich jeder, wahrscheinlich auch so ziemlich jedes Motiv, was im Endeffekt auch einen Platz auf meinem Account fand. Was für mich aber nicht so gewiss war, oder worauf ich mich nicht eingestellt habe: dass die Stadt mich so packen würde, dass ich diese Zeilen nun mit mächtig Fernweh und dem großen Drang, bald wieder dort zu sein, niederschreibe.

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Filme und Serien hatten eben doch Recht behalten. Während ich vor einigen Jahren sagte, dass ich kein großes Interesse an der USA beziehungsweise New York hätte, entwickelte sich nach und nach immer mehr der Wunsch, es mit eigenen Augen zu sehen. Könnte ich verleugnen, dass Szenen wie von Gossip Girl oder How I Met Your Mother dazu beigetragen haben? Ich denke nicht. Wie mein Smash Book Träume-Eintrag von 2012 beim letzten Durchblättern offenbarte, ich zitiere: "New York - die Stadt, in die ich reisen möchte. Am liebsten möglichst bald. Ganz bestimmt möglichst bald." Ich musste ja schon ziemlich doll grinsen, als ich das gelesen hab. Dass es da steht, geriet irgendwie in Vergessenheit - umso schöner der Moment der Freude und Erfüllung, dass dieser Wunsch, dieser Traum tatsächlich wahr geworden ist. Den Beweis findet ihr übrigens hier.

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Der Central Park war übrigens das Flecken, wovon ich explizit konkrete haargenau ausgefeilte Vorstellungen hatte - wieso auch immer, aber ich malte es mir immer und immer wieder vor meinem inneren Auge aus. Könnte Grund genug sein, dass ich ausgerechnet jene Bilder für einen Post dieser Art wählte - doch summa summarum liegt es einfach daran, dass ich ganz besonders eben dieses Fleckchen liebe. Ich liebe, liebe, liebe den Central Park! Wenn mich jemand fragt, was New York City am besten verkörpert, liegt die Antwort auf der Hand. Zumindest für mich. Der Central Park! Und davon bin ich felsenfest überzeugt. 

Viel zu wenig Zeit konnte ich dort verbringen. Doch die paar Stunden, in denen ich Momente dort genießen durfte, waren wirklich unglaublich schön. Der Park ist schlichtweg zu groß, um bei unserem straffen Programmplan alles davon zu sehen, und auch an jeder Ecke so lange zu verweilen, wie man es am liebsten wollen würde. Wenn es nach mir ginge, hätte ich jeden Tag dort sein können. Meinetwegen auch den ganzen Tag. Immer mal hier, mal da - an jeder Ecke. Wenn es dann noch eine Woche für andere Aktivitäten neben dem Central Park obendrauf gäbe, natürlich!.

Jetzt aber kurz und knapp, was das besondere ist, was es letztendlich für mich zu einem der Highlights dieser Woche machte und was im Endeffekt auch Gründe dafür sind, wieso man NYC als Central Park zusammenfassen kann: Es ist groß, überdimensional, besonders. Wie New York. An jeder Ecke ist was los - hier eine Hochzeit, da entspannt auf einer Bank sitzend Bibo, Elmo und das Krümelmonster (seht ihr? seht ihr!), abwechslungsreiche Natur mit schattigen Plätzchen und Örtchen, die zum Verweilen und Entspannen einladen, Attraktionen ohne Ende, rundherum imposante Hochhäuser - ich bin immer noch beeindruckt und es lässt nicht nach. Ein Reiz jagte den nächsten - erst die Faszination, dass da mittendrin ein Freizeitpark ist, dann der kostenlose Tanzunterricht, und als Highlight, das Sahnehäubchen des Central Park Tages das kostenlose SummerStage Festival. Wir tanzten mit Einheimischen einen Tanz, den scheinbar dort jeder kennt (wir jetzt auch, ha!), genossen den lauen Sommerabend und gingen irgendwann verschwitzt und vom Hunger getrieben gen Taco Bell...

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So. Jetzt aber genug Umhergeschwafel und von Sehnsucht geplagte Worte über das bunte aber gleichermaßen ruhige Treiben des Central Parks - meine Eindrücke so kurz zusammengefasst, wie es jemanden wie mir möglich ist, der sich einfach nicht kurz fassen kann. Here we go!

Das Besondere an New York City
Der Mix aus Allem. Kultur(en), Natur, Großstadtflair, imposanter Architektur, Plätzen, die aus gutem Grund weltbekannt sind, der Möglichkeit, sogar mal eben an den Strand zu fahren, den Gegebenheiten, einfach all das zu haben, was man sich von einem Städtetrip wünscht: zahlreiche Fotomotive, eine viel zu große, gute Essenauswahl, beeindruckende Museen, Ikonen von Sehenswürdigkeiten, nie nie nie aufkommende Langeweile. Nie!
Wieso ich es so liebe
Man ist verzaubert und überzeugt. Es ist schwer für mich mir vorzustellen, dass Jemand nichts an New York findet, was einem gefällt. Wir waren nicht in vielen Museen, waren nicht einmal (!) shoppen und haben uns nie "unnötig" lange irgendwo aufgehalten - und waren dennoch immer auf Achse. Die Stadt pulsiert, bietet Möglichkeiten und ist so surreal, dass es sich wie ein fantastisches Erlebnis anfühlt.

Meine Highlights
Der erste Moment, als ich auf die 86. Terrasse des Empire State Buildings heraustrat und die Stadt unter mir in vollster Pracht erscheinen sah. Das Lichterglitzern von oben am Abend, ganz egal ob ESB oder Rockefeller Center. Die U-Bahn Fahrten, in denen immer was los war, bei denen man jedes Mal was zu lachen hat oder etwas sieht, was begeistert. Das ist New York, dachte ich mir immer wieder. Und ich bin so unglaublich dankbar, sowas alles selbst erlebt haben zu dürfen. Dann natürlich, surprise surprise, die Parks wie der Bryant Park oder Central Park. Nicht zuletzt mein Geburtstag - seht ihr dort oben das Foto, auf dem mir der freundliche Mann eine Kette umlegt? Das entstand in dem the one and only Tiffany Flagstore in der 5th Avenue, in dem ich zu meinem Geburtstag eine Kette bekam, die mit Erinnerungen bestückt so viel mehr wert ist, als einzig und allein Kaufpreis.

Welche Vorstellungen ich (& New York) erfüllen konnte
New York City von oben sehen! Ganz klar, das ist ein Muss. Einen New York Cheesecake im Central Park essen stand auch ganz weit oben auf der Liste - check! Mit der Statue of Liberty posen - check! Richtig gute Burger essen - naja, soweit ich das beurteilen kann, waren die super - check! Direkt in den ersten paar Stunden, selbstverständlich. Einmal wollte ich außerdem richtig gut Essen gehen - auch das haben wir getan, ganz schick und unglaublich lecker. Mehr dazu aber im Travelguide! Ganz ehrlich? Irgendwie hatte ich auch das Bild von Flashmobs vor Augen, warum weiß ich selbst nicht so genau. Ich verdächtige die Hollywoodtraumfabrik. Irgendwie hatte ich sogar sowas - im Central Park, als jede Menschenseele den gleichen Tanz ablieferte. Nicht genau ein Flashmob, aber irgendwie auch besonders.

Enttäuschungen?
Hmm, es geht zwar in diesem Post darum, wieso ich New York so gerne mag - aber die Kehrseite gehört ebenfalls dazu. Das Problem daran: ich hatte keine negativen Erfahrungen. Soweit kam es einfach nicht. Ich bin davon überzeugt, dass diese Stadt solche Seiten zu bieten hat - nur kamen wir mit solchen nicht in Berührung. Sicher, es wäre schon toll, ein tolles Hotelzimmer mitten in Manhattan zu haben - doch das sind dann wohl eher Luxussorgen.

Was ich unbedingt noch erleben möchte
Ich möchte mehr Museen sehen - das steht ganz oben auf der Liste. Wirklich jetzt. Es gibt noch so viele Gemälde, die in NYC ansässig sind, die ich gerne sehen würde... Doch das haben wir zeitlich nicht sehr vorteilhaft ins Programm bekommen. Ich würde Brooklyn gerne mehr entdecken, gaaanz viele tolle Restaurants besuchen, endlich das perfekte Rooftoprestaurant/eine tolle Rooftop Bar finden, brunchen gehen, Gossip Girl und HIMYM Sets wiedererkennen, viel mehr Zeit im Central Park verbringen, einen Film unter freiem Himmel sehen (Bryant Park zum Beispiel), die Brooklyn Bridge vernünftig fotografieren, das New One Trade Center besuchen,... uff. Ich könnte ewig so weiter machen. Meine Liste ist mit dem Besuch nicht kürzer geworden - eher eindeutig länger!

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Von "Naja... New York reizt mich jetzt eigentlich nicht so" über "Wäre ja schon mal interessant" zu "Ich möchte so gerne mal nach New York!" und der Erfüllung dieses Traums. Ich kann Leute nun bestens verstehen, wenn sie sich in diese Stadt verlieben. New York City ist eine der Städte schlechthin, Und ich denke, dieser Post hat eines ganz besonders rüber gebracht: ich habe mich in diese Stadt verliebt, und stehe dazu. Jedoch gibt es noch so unheimlich viel zu sehen, probieren, fotografieren, dass ich es mir sicher nicht nehmen lassen werde, in den nächsten Jahre erneut dorthin zu fliegen. Ganz bestimmt nicht.

Bevor ich euch im kommenden Travelguide meine Favoriten und Empfehlungen vorstelle, würde ich gerne konkret von euch wissen: Wie steht ihr zu New York City? Was halt ihr von dieser Stadt? Seid ihr selbst schon dort gewesen, oder würdet gerne einmal dorthin?

11. Januar 2016

Fühlt sich an wie ein Neuanfang

Gestatten? Jule- voller Tatendrang, Motivation und beinahe am Übersprudeln vor lauter Ideen.
Wonderblue - erstrahlend im neuen Outfit und hoffentlich bald (wieder) regelmäßig bestückt mit zahlreichen Posts, die Lesern eventuell sogar die ein oder andere Freude bereiten.

Wie ich im letzten Post bereits für den Start von 2016, und zeitgleich dem Ende von 2015, zitiert habe: "[...] to make an end is to make a beginning." - und das gilt nun auch für Wonderblue. In diesem Fall ist es in erster Linie ein kleiner Neuanfang, eingeleitet durch ein neues Design.

Von...


>> Zu diesem Design:


Es fing eigentlich zuerst damit an, dass mir im Kopf rumschwirrte, dass ich nicht einfach normal weiter bloggen kann. Dass zuerst irgendetwas anderes kommen muss - Pläne, Ideen, wieder Versprechungen, die ich nicht einmal gewiss halten kann. 
Das ging über zu dem Gedanken, dass ihr als Leser eigentlich gar nicht so viel über mich wisst. Damit meine ich nicht die allerpersönlichsten und privaten Dinge - sondern Kleinigkeiten, die mich als Person und somit auch als Blogger ausmachen. Allein vom ersten Eindruck konnte man nicht wirklich viel erahnen. Nicht einmal so richtig wie ich heiße - wuuups! Okay, außer man schaut unter die Posts - aber auch das übersieht man schnell einmal.

Wenn man dann also so überlegt, wie man dies und das umsetzen kann, fällt einem immer mehr auf, was man sonst noch ändern könnte. Zumindest war es bei mir der Fall. Es fing an mit etwas Herumgespiele für Header, um eine persönlichere Note zu erschaffen. Oder sowas in der Art. Jedenfalls kam mir dann irgendwann die Idee, es so zu gestalten, wie es jetzt ist - einfach mal so, zum Ausprobieren, wie das so aussehen würde. Aus dem Ausprobieren wurden dann aber mehrere Stunden und die Einsicht, dass ich bei dem Aufwand irgendwas damit machen MUSS. So richtig passend für mein vorheriges Design war es aber nicht, dafür wollte ich mindestens ein neues Menü und eine andere Gestaltung des Head-Bereiches der Posts. 
Aus keiner richtigen Vorstellung, wie ich meine Ideen umsetzen kann über Gegoogle und Gegoogle nach Tutorials zur Verzweiflung und der Erkenntnis, dass vielleicht eine neue Designgrundlage passend wäre bis hin zu dem Standpunkt, wie es im Endeffekt nun ist: ich kaufte über Etsy ein Grunddesign und passte es an meine Wünsche an. 

Immer mehr freundete ich mich mit dem Gedanken an, meinen Bildern mehr Platz zum Wirken zu bieten. Das haben sie jetzt auf jeden Fall, denn das auffälligste an diesem Design ist eindeutig der Header. Wo wir schon bei der nächsten Sache wären...

Es ist kein kompletter Neuanfang - aber die Chance, ein paar Dinge zu verändern und den Fokus zu verschieben...

...das Design spricht fast für sich. Oder zumindest der Header. Wenn man genauer darauf achtet, was eigentlich in den letzten Beiträgen Thema war, dann ging es oftmals über Reisen - und wenn ich überlege, was in den nächsten Posts kommen soll.. dann.. naja; ist es dann doch mehrfach etwas über eben dieses Thema, natürlich neben anderen Dingen - aber vermehrt ist es das. Und es ist auch das, was mich unglaublich glücklich macht und gewiss auch inzwischen als Menschen ausmacht. Also - wieso es nicht offensichtlicher einbinden, und es zu einer der wichtigsten  Kategorien machen?
Blogpläne für 2016
Posts: Noch immer sind von meiner Nordamerikareise so einige Posts "übrig" - es werden als noch zwei zu New York City kommen, einige zu meiner Zeit in Florida sowie zu Montreal. Ebenso hätte ich noch zu Binz einen Fotopost parat, und - natürlich - auch so einige Impressionen meines Namibia Urlaubs, der erst wenige Tage zurückliegt. Geplant habe ich außerdem noch einen Landschaftsfotografieguide/allgemein Posts zum Thema Fotografie und, weil ich des Öfteren Fragen dazu bekomme, über mein Equipment... das erst einmal zu den genaueren Plänen. Natürlich wird 2016 noch einiges weiteres zu bieten haben, was genau das sein wird - naja, da bin ich selbst gespannt drauf.

Themen und Ideen: Unbedingt mehr zum Thema Kochen! Zwar ist hier kaum etwas dazu gekommen, doch weniger gekocht habe ich dafür nicht. Mir schwirren schon etliche Rezepte im Kopf umher, die ich euch unbedingt zeigen möchte! Genauso was den kreativen Part betrifft - neben Memory Book Einträgen möchte ich euch die Anfänge meines Challenge Life Projects zeigen, und allgemein mehr darüber bloggen. Außerdem soll auf jeden Fall mein neuer Planner Thema werden, den ich nun bereits einige wenige Monate besitze. Und selbstverständlich das, was ich bereits genauer erwähnt habe: das Thema Reisen wird definitiv nicht zu kurz kommen.

Projekte und Aktionen: 2016 möchte ich endlich die Zeit nutzen, ein größeres Projekt in die Tat umzusetzen, welches ich letztes Jahr schon geplant habe. Ob es so wird, wie ich es mir vorstelle bleibt ungewiss. Sobald ich euch mehr berichten kann, lass' ich es euch wissen! Zudem wird Wonderblue ungefähr im Februar/März ganze 5 Jahre alt!! Und ich behaupte mal, ihr könnt euch vorstellen, was ich mir dahingehend nicht nehmen lassen möchte; es soll (und wird) natürlich ein (mit Sicherheit) tolles Gewinnspiel für euch geben!


Doch machen wir uns nichts vor - in den letzten zwei Jahren lief nicht alles so, wie es hätte laufen sollen. Es war mehr Stagnation als Fortschritt, auch wenn ich dennoch stets bemüht war und immer mein Bestes gegeben habe, hinter der Meinung stehe ich. Doch hätte mehr kommen können, regelmäßiger - einige Themen (wieder) häufiger, mehr Bezüge auf Leser,.. Im Endeffekt kann man immer sagen, man hätte das und das besser machen können. Doch was ich auch weiß: Es ging ab und an nicht anders. Manchmal vielleicht schon. Was ich allerdings auch weiß: Ich habe Pläne und Ideen, die ich umsetzen werde - und dafür wird 2016 hoffentlich die Möglichkeit bestehen.

Sollte es irgendetwas geben, was euch auf dem Herzen liegt, ihr einmal gesagt haben wollt, euch für die Zukunft wünscht oder wie ihr bereits bestehende und bevorstehende Änderungen findet - lasst es mich gerne wissen!!
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